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Das Kopf an Kopf Rennen

Heute möchte ich euch ein Foto zeigen, welches im Rahmen meiner Vorbereitungen für die Meisterprüfung entstanden ist. Wir hatten die Aufgabe bekommen ein Selbstportrait zu erstellen. Ich hatte mehrere Varianten im Kopf und auch einige verschiedene ausprobiert. Auch wenn ich dann dieses Foto doch nicht ausgewählt habe, wollte ich es euch nicht vorenthalten. Kopf an Kopf

Wie ihr euch sicher denken könnt, ist das Foto nicht nur ein Foto sondern wurde aus 3 Fotos in Photoshop zusammen gefügt. Das ganze funktioniert mit Ebenen und Masken sehr gut. Um noch ein wenig mehr Realismus hineinzubringen, musste ich dann noch den Schatten auf der Rückwand simulieren.

Eigentlich Schade, dass ich dieses Foto nicht für die Meisterprüfung ausgewählt habe. Ich hätte gerne das Feedback von den alten Herren gehört.

lg
euer Michael

Der Weg zum Meister …

… ist (fast) geschafft. Nach meinen beiden ersten „Ausflügen“ (hier nachzulesen: schriftliche Prüfung, praktische Prüfung) war ich letzten Montag zum letzten Mal in Innsbruck um die mündliche Prüfung abzulegen. Diesmal reiste ich wieder alleine, jedoch durfte ich mir ausnahmsweise das Hotel selber aussuchen und entschied mich nach meinen bisherigen Erfahrungen wieder für das Hotel Innsbruck.

Und nachdem es beim ersten mal auch schon so gut geklappt hat, fuhr ich bereits am Sonntag wieder mit der ÖBB von Wien Westbahnhof direkt nach Innsbruck. Das hat zwei wesentliche Vorteile:

  1. Zum einen konnte ich während der Zugfahrt noch ein letztes Mal meine Unterlagen zu Gemüte führen. Ich hatte mir vor der Anreise viele Videos von Youtube auf mein IPad geladen und habe mir so die Geschichte der Fotografie auf eine unterhaltsame Art und Weise in Erinnerung gebracht. Ich wusste, dass besonders in Innsbruck großen Wert auf die Geschichte der Fotografie gelegt wird.
  2. Zum anderen kann man mit dem Zug keinen Strafzettel wegen Geschwindigkeitsübertretung bekommen … aber das ist eine andere Geschichte 😉

Gut in Innsbruck angekommen, ging ich zum Hotel und ackerte mich ein aller letztes Mal durch meine Lernunterlagen. Am Abend besuchte ich dann noch den Innsbrucker Christkindlmarkt, welcher meiner Meinung nach viel schöner und gemütlicher ist als die meisten Christkindlmärkte in Wien. Eine absolute Empfehlung von mir.

Die Nacht war entsprechend der Nervosität kurz und als ich in der Früh aufstand, war ich mir nicht einmal sicher ob ich überhaupt geschlafen hatte. Nach einem kurzen Frühstück hab ich mich in Schale geworfen und bin dann mit dem Taxi Richtung Wifi gefahren. An diesem Tag sind 8 Prüflinge zum mündlichen Teil der Meisterprüfung angetreten. Jeder Prüfling wurde einzeln in den Prüfungsraum gebeten um die Prüfung abzulegen. Ich war an dritter Stelle und musste somit ca. 2 1/2 Stunden warten, bis ich endlich in den Prüfungsraum durfte.

Die Prüfung läuft wie folgt ab:

  • Zuerst sehen sich die 3 Prüfer die Prüfungsaufgaben vom praktischen Teil an und diskutieren ob die Fotos eines Meisters würdig sind. Dies passiert noch, bevor der Prüfling den Raum betritt. Meine persönliche Einschätzung ist, dass die Beurteilung hauptsächlich auf technischen Aspekten beruht da diese meiner Meinung nach noch am ehesten „fair“ beurteilt werden können. Wobei man hier wirklich die Prüfungskommission in Innsbruck besonders loben muss. Wenn ein Prüfung einen Stil Abseits des Mainstreams hat, die Fotos technisch einwandfrei sind, bekommt man in Innsbruck trotzdem eine faire Chance.
  • Danach wird der Prüfling in den Raum gebeten.
  • Bevor es zu den eigentlichen Fragen kommt, erkundigen sich die Prüfer, welchen Zugang man zu der Fotografie hat, welche Ausbildung in Bezug auf die Fotografie absolviert wurde und warum man überhaupt die Meisterprüfung machen möchte. Das Gespräch ist sehr ungezwungen und es scheint die Prüfer auch wirklich zu interessieren.
  • Sobald dann die erste Nervosität sich gelegt hat, beginnen die Prüfer der Reihe nach Fragen zu stellen. Im Wesentlichen sind es Fragen aus allen Bereichen der Fotografie: verschiedene Aufnahmesituationen erklären, rechtliche Fragen aber eben auch Fragen über die Geschichte der Fotografie. Wenn sie mit den Fotos von der praktischen Aufgabe zufrieden sind, werden diese kaum diskutiert bzw. besprochen.
  • Und so schnell kann man gar nicht schauen, ist dann eine Stunde vorbei und man verabschiedet sich von den Prüfern.
  • Zu diesem Zeitpunkt erfährt man noch keines der Ergebnisse (weder schriftlich, praktisch oder mündlich). Treffpunkt 17:00 für die Zeugnisvergabe. Da ich zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht wusste, dass es grundsätzlich ein gutes Zeichen ist, wenn nicht über die Fotos gesprochen wurde, konnte ich überhaupt nicht einschätzen welche der Prüfungen ich bestanden hatte.
  • Damit die Zeit bis 17:00 schneller verging, überlegte ich mir ein Rahmenprogramm. Da zur selben Zeit auch die World Press Photoausstellung in Innsbruck stattfand, nutzte ich diese Gelegenheit sofort. Die Fotos sind heuer wirklich genial geworden und falls ihr noch irgendwie die Möglichkeit habt diese Live anzusehen, kann ich das nur sehr empfehlen. Ansonsten kann man die Fotos auch auf der Webseite ansehen. Es wirkt halt 1000x besser, wenn man vor einem 1 x 1,5m großem Bild steht, als wenn man sie die Fotos nur auf der Webseite ansieht.
  • Um Punkt 17:00 war ich wieder im Wifi. Wir warteten dann noch ca. 1 1/2 Stunden bis wir dann endlich zur Zeugnisvergabe hineingebeten wurden.
  • Bevor man jedoch die Zeugnisse bekommt, wird einmal eine lange Rede gehalten. Zwei Punkte wurden hier besonders hervorgehoben. Die Fotografie im Allgemeinen aber auch speziell in Österreich hat sich in den letzten paar Jahren einen sehr starken Wandel unterzogen. Zum einen ist es mittlerweile nicht mehr so, dass man die Meisterprüfung als das Ende der Ausbildung betrachten darf. In den 70er-90er hat sich technisch so gut wie nichts an der Fotografie geändert, bis dann die digitale Fotografie ihren Siegeszug antrat. Das hat unter anderem auch zur Folge, dass sich die Arbeitsweisen als Fotograf praktisch von heute auf morgen geändert haben. Daher ist heute die Meisterprüfung sicher nicht das Ende der Ausbildung sondern erst der Beginn einer langen und spannenden Reise. Zum anderen hat sich vor allem rechtlich viel in Österreich getan. Bis vor kurzem war es so, dass mit der Meisterprüfung entschieden wurde, ob diejenige Person den Beruf Fotograf ausüben darf oder nicht. Letztes Jahr gab es eine Änderung, wodurch es nun jedem möglich ist, das Freie Gewerbe „Pressefotograf und Fotodesigner“ anzumelden. Das heißt, dass bis vor kurzem die Meisterprüfung für manche auch eine existenzentscheidende Prüfung war. Da dies heute nicht mehr der Fall ist, wird heutzutage noch mehr darauf geachtet, dass die Person die nötigen Voraussetzungen für den „Meistertitel“ erfüllt. Der „Meistertitel“ soll verstärkt ein Qualitätsmerkmal sein. Aus diesem Grund wurde die Messlatte im letzten Jahr deutlich höher gelegt, was in sich auch in der Erfolgsquote niederschlägt.
  • Nach der langen Rede wurde dann mit der Zeugnisvergabe begonnen.
  • Der erste wurde aufgerufen und hat alle 3 Zeugnisse überreicht bekommen.
  • Danach folgten leider 6 Prüflinge, welche „nur“ 2 Zeugnisse erhalten hatten.
  • Und wie könnte es anders sein, war ich der letzte der noch über geblieben ist. Ich war ziemlich nervös und konnte es kaum erwarten das Ergebnisse meiner 3 Prüfungen zu erfahren.
  • Und obwohl seitdem bereits eine Woche vergangen ist, habe ich noch immer nicht wirklich realisiert, dass ich alle 3 Teile bestanden habe.

Heute möchte ich euch auch das erste Foto von meiner Meisterprüfung herzeigen. Ich bin gespannt, wie es euch gefällt.

Die Aufgabe dieses Fotos war es, eine Lebensmittelaufnahme verwendbar für ein Kochbuch, Gastronomieinserat, Speisekarte o.Ä.. zu erstellen.

Der Weg zum Meister

Das „fast“ im ersten Satz bezieht sich darauf, dass für das „Tragen des Meistertitels“ ein Gesamtzeugnis erforderlich ist, welches unter anderem auch die Absolvierung des Ausbilderkurses inkl. Fachgespräch voraussetzt. Dieses wird in den nächsten 4 Wochen noch gemacht.

Ich möchte hier auch noch einmal die Möglichkeit nutzen, mich bei allen zu bedanken die mich in den letzten 2 Jahren unterstützt und ermutigt haben, diesen Weg zu gehen. Dazu gehören natürlich auch die fleißigen Leser meines Blogs. Eine Person möchte ich ganz besonders hervorheben. Wie könnte es anders sein: natürlich meine liebe Frau Marie, die mich bei jeder Entscheidung voll unterstützt war und mich immer wieder aufs neue motiviert hat. Und dass sie nicht geschimpft hat, als die letzten Wochen vor der praktischen Prüfung unser ganzes Wohnzimmer mit Fotoequipment und Lernsachen vollgeräumt war. :-)

Wie es nun weitergeht, werde ich euch im nächsten Blogeintrag verraten. So viel darf ich schon mal sagen. Wer nächstes Jahr heiratet und noch auf der Suche nach Hochzeitsfotografen ist, ist bei uns genau an der richtigen Stelle.

lg
Euer Michael

Warum man immer mit der Frau auf Urlaub fahren sollte …

… oder wenn nicht, sich zumindest das Hotel selber aussuchen sollte 😉

Nach meinem ersten Aufenthalt in Innsbruck, musste ich nun ein zweites Mal in die Landeshauptstadt Tirols. Diesmal stand der praktische Teil der Meisterprüfung auf dem Programm. Dafür packte ich mein gesamtes Equipment samt Modelle in das Auto von meinen Eltern und fuhr gemeinsam mit meiner Frau Richtung Innsbruck.

Meine Frau nahm ich primär aus zwei Gründen mit. 1. für die seelische Unterstützung und 2. war sie wieder einmal für die Auswahl des Hotels verantwortlich. Im Nachhinein, war es eine sehr gute Entscheidung wenn man bedenkt, dass ich nach dem ersten Mal gut geräuchert zurück kam. Denn nachdem ich Marie über das Hotel erzählt hatte, entschied sie sich für unseren 3 tägigen Aufenthalt für ein Hotel mitten im Zentrum mit herrlichem Blick auf die Berge und hervorragendem Wellnessbereich. 😉

Blick aus unserem Hotelzimmer:

Hotel Innsbruck

Während ich die drei Tage fotografierend in einer Lagerhalle verbrachte, konnte meine Frau die Stadt besichtigen und den Wellnessbereich des Hotels genießen.

Falls ihr also ein zentral gelegenes und preisgünstiges Hotel in Innsbruck sucht, kann ich euch sehr das „Hotel Innsbruck“ empfehlen. Sie haben sogar eine hauseigene Garage wo man für ein paar extra Euro das Auto parken kann.

Ganz rauchfrei schafften wir es diesmal aber leider dann auch nicht. Nachdem wir schon am Sonntag angereist waren und so gut wie jedes Lokal in Innsbruck am Sonntag geschlossen hat, verirrten wir uns mit leerem Magen in eine verrauchte Pizzeria. Immerhin war das Personal in der Pizzeria freundlich und die Pizza ok. 😉

In den darauffolgenden Tagen suchten wir uns jedoch etwas Feineres und so landeten wir schlussendlich einmal in dem mexikanischen Restaurant „Mexico Arriba“ und am dritten Abend in der „Ottoburg„. Das Essen und die Bedienung sowie das gesamte Ambiente waren im Mexico Arriba wirklich außergewöhnlich.

Innsbruck Mexiko Arriba

Das Essen und das Service in der Ottoburg war ebenfalls sehr gut, wobei mich die Kellnerin mehr an einen typischen Wiener Kaffeehaus Kellner erinnert hat.

Mitte November muss ich ein drittes und hoffentlich letztes Mal nach Innsbruck. Dort findet dann die Besprechung der Aufnahmen, der mündliche Teil der Prüfung und die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse statt. Und da werde ich sicher wieder in dem Hotel übernachten, vorausgesetzt die Chefin genehmigt mir dieses kleine Upgrade.

In einem der nächsten Posts, bekommt ihr auch die Fotos von Marie zu sehen, denn ich hatte für sie einen kleinen Photowalk in Innsbruck vorbereitet. 😉

lg
euer Michael

Der geräucherte Prüfling und warum man nicht immer über die ÖBB schimpfen darf

Hallo meine treuen Leser. In der letzter Zeit ist es ein wenig ruhig um meinen Blog geworden. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich mich derzeitig intensiv auf die ersten Teile meiner Meisterprüfung vorbereite.

Heute stand das erste Modul auf dem Programm. Und zwar handelt es sich dabei um den schriftlichen Theorieteil wo Fachkunde und Fachrechnen abgeprüft wurden. Da die Prüfung im wunderschönen (aber leider verregneten) Innsbruck stattfand, habe ich nun endlich wieder ein paar Stunden Zeit mich, während meiner Zugfahrt von Tirol nach Wien, mit dem Blog zu beschäftigen.

Wie so oft bei schriftlichen Prüfungen, erfährt man das Ergebnis nicht sofort sondern erst in ein paar Wochen. Aber vom Gefühl her würde ich sagen es passt. 😉

Aber unabhängig vom Ergebnis kann ich eines schon mit Sicherheit sagen: allein durch das Antreten und damit verbunden mit der intensiveren Auseinandersetzung mit den Themen, habe ich wieder einiges dazugelernt.

In Kürze folgt dann der 3-tägige Praxisteil. Dazu dann aber mehr, wenn ich euch auch ein paar „Meisterstücke“ präsentieren kann.

Normalerweise würde jetzt an dieser Stelle eine Hotelempfehlung kommen, aber in letzter Zeit habe ich was die Hotelwahl betrifft etwas Pech. Das Zimmer war der Preiskategorie entsprechend, das Frühstücksbüffet sehr gut (yeah, es gab Nutella und weiche Eier=beste Voraussetzungen für eine perfekte Hotelbewertung). Auch der Mann am Empfang war sehr nett und hilfsbereit. Doch was hat mich dann so gestört, dass ich keine Empfehlung abgeben möchte?

Als ich das Zimmer betrat, kam mir sofort ein beißender Zigarettengeruch entgegen. Mich persönlich stört das sehr und was mich ja noch mehr verwundert hat, war die Tatsache, dass es sich um ein Nichtraucher Hotel handelte. Ich, flugs zurück zum Empfang um nachzufragen ob es noch ein anderes Zimmer gäbe. Der Mann am Empfang sehr erstaunt über den Rauchgeruch aber bemüht eine Lösung zu finden. Bis hierher ist auch noch alles in Ordnung. Leider gab es kein freies Zimmer mehr woraufhin er die ?Chefin? des Hauses anrief und fragte, was er nun tun solle.

Gemeinsam mit dem netten Herrn vom Empfang gingen wir auf das Zimmer. Auf halben Weg öffnet sich hinter uns eine Tür. Ich hörte wie uns eine Frau mit wütenden Schritten folgte und hinter uns herstapfte. Nach einem forschen „Grüß Gott“ (ganz untypisch für Tiroler) betraten wir nun zu dritt das Zimmer. Daraufhin versuchte sie mir dann ernsthaft einzureden, dass der Geruch nicht von einem Zigarettenrauch, sondern von Kleidung von einem Raucher stammte.

Für mich war die Sache damit gegessen. Anstatt sich zu für die unangenehme Situation zu entschuldigen, sich mit billigen und an den Haaren herbeigezogenen Ausreden rauszureden ist für meinen Geschmack zuviel.

Der nette Herr vom Empfang brachte mir dann noch einen Antirauchspray (warum es in einem Nichtraucherhotel so etwas gibt hat mich dann doch etwas gewundert) mit dem ich mehr oder weniger erfolgreich Rosenduft in meinem Zimmer verstreute.

Bevor ich mich dann noch mehr in die Sache hineinsteigerte, nutzte ich die überschüssige Energie zum Wiederholen der Theorie.

Eines möchte ich auch noch sagen. Gott sei dank sind alle andere Tiroler, die mir sonst noch auf der Reise begegnet sind überdurchschnittlich freundlich und hilfsbereit.

So. Diesmal mehr Schrift und weniger Bilder. Muss auch mal sein. 😉

Bis bald
euer Michael

PS: Auch wenn ich es nur ungern zugebe, aber das zusätzliche Service und der Komfort den man in einem Erste Klasse Abteil der ÖBB bekommt ist seine 10€ definitiv Wert. 😉

Nach der Ruhe kommt der Sturm …

Wie die treuen Leser unter euch sicher bemerkt haben, ist es in letzter Zeit etwas ruhiger um „michaelfotografiert.com“ geworden. Das liegt weder daran, dass mir die Ideen ausgegangen sind, noch dass mir die Lust am Schreiben/Fotografieren vergangen ist. Im Gegenteil. Aktuell wandert jede neue Idee in eine Warteschlange und wartet nur darauf wieder hervorgeholt zu werden.

Der Hauptgrund liegt darin, dass ich mich als Fotograf (genauer genommen als Pressefotograf und Fotodesigner, so heißt nämlich das Gewerbe), teilselbstständig gemacht habe. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, ist mir die Entscheidung nicht leicht gefallen. Niemand gibt einen gut bezahlten und spannenden Job so leicht auf. Allerdings ist die Fotografie für mich mittlerweile mehr als nur ein Hobby geworden. Man kann sagen, dass das Fotografieren meine große Leidenschaft ist. Und dafür sind mir die Wochenenden schlicht und einfach zu wenig. Es fehlte bis jetzt immer die Zeit, um alle meine Ideen umsetzen zu können. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, den Schritt zu wagen und die Stunden in meinem Job zu reduzieren sodass ich mich mehr der Fotografie widmen kann. Es ist einfach wichtig, sich selbst treu zu bleiben und das zu machen, was einem am meisten Spaß macht. Und das ist für mich die Fotografie!

Die Hochzeitsfotografie ist davon nach wie vor meine größte Leidenschaft. Es gibt nichts schöneres, als ein Hochzeitspaar an ihrem Hochzeitstag vom Anfang bis zum Ende zu begleiten. Diese Freude, die an diesem Tag von dem Hochzeitspaar, von den Eltern und den Gästen versprüht wird, ist unvergleichlich. Doch bevor ich mich dieser Leidenschaft widmen kann, muss ich noch einige Hürden auf mich nehmen. Die größte dieser Hürden ist die Meisterprüfung, die ich im Herbst in Angriff nehmen werde. Das verspricht viele spannende Blogeinträge, da ich von der Portraitfotografie, über Werbeaufnahmen und Lebensmittelaufnahmen bis hin zu Architekturfotografie noch einiges lernen muss und euch an diesem Lernprozess teilhaben lassen möchte. Für das eine oder andere Shooting brauche ich auch sicher noch ein Model und ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf meinem neuen Abenteuer begleiten würdet.

Bis Bald!

Vor der Ruhe

lg
Euer Michael