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Kranensee in der Seestadt

Kranensee … welch geniales Wortspiel und diesmal kommt es gar nicht von mir. *g*

Am Samstag machten wir einen Ausflug zur Seestadt. Ich hatte eher durch Zufall erfahren, dass um 17:30 „Kranensee – ein Ballett der Kräne“ stattfinden soll. Daher machten wir uns pünktlich auf den Weg um auch noch einen genialen Platz für dieses Spektakel der ganz besonderen Art zu ergattern. Ganze 30 Minuten sollte die Choreographie samt Musik dauern … so zumindest die offiziellen Information. Da ich mich in letzter Zeit auch beruflich wieder intensiver mit der Zeitraffer-Fotografie auseinandersetze, dachte ich mir was gibt es genialeres als 40 Kräne auf einmal aufzunehmen. Gesagt getan!

Als wir um 17:00 in die U-Bahn einstiegen, waren wir ganz froh, dass wir noch einen Platz in der recht vollen U-Bahn bekommen haben. Je näher wir uns der Endstation Seestadt näherten, desto voller wurde es. 5 Stationen vor der Endstation standen bereits extrem viele auf den Gleisen und erhofften sich noch einen Platz in der U-Bahn ergattern zu können.

Als wir in die U-Bahn Station „Aspern“ einfuhren, wunderten wir uns bereits, warum auf dem Bahnsteig Menschen in der Anzahl von ca. 3 gefüllten U-Bahnen standen. In dem Moment dachte ich mir noch: „Gott sei dank, dass wir bereits in der U-Bahn einen Platz haben“. Dann die Hiobsbotschaft:

„Endstation … bitte alle Aussteigen.“

Ich möchte euch jetzt nicht mit den Details langweilen, daher jetzt die kurze Variante:

Marie & Michael steigen in die andere U-Bahn und fahren 2 Stationen zurück – warten auf U-Bahn die bis Seestadt fährt – alle U-Bahnen voll – Marie & Michael fahren mit U-Bahn wieder nach Aspern – Marie & Michael gehen die letzten 3 Stationen zu Fuß zur Seestadt – Marie & Michael sind um 18:00 bei der Seestadt.

Gott sei Dank hatte zu diesem Zeitpunkt die Choreographie noch nicht begonnen und wir hatten auch noch genug Zeit um uns einen schönen  Platz für Zeitrafferaufnahmen zu suchen. Kurz nach 18:00 begannen sich dann die Kräne langsam zu etwas fragwürdiger Musik zu drehen und zu leuchten. Nach knapp 15 Minuten war das Spektakel dann auch schon wieder vorbei.

Um 19:15 (knapp eine Stunde nach Ende des Events) konnten wir dann endlich in eine U-Bahn einsteigen und uns auf den Heimweg machen.

Es war ganz spannend, so viele Kräne auf einmal in Bewegung zu sehen. Schade, dass es nur so kurz war und dass es erst gegen Ende der blauen Stunde stattgefunden hat.

Während wir wir dann warteten bis alle 14.000 Besucher in der U-Bahn verstaut waren, machten wir noch das eine oder andere Foto:

Kranensee

Verbesserungsvorschläge für die Veranstalter:

  • wenn man schon eine Veranstaltung mit einer Choreographie von 30 Minuten ankündigt, dann sollte diese auch zumindest annähernd so lange dauern.
  • sowohl bei der Hinfahrt, als auch bei der Rückfahrt war es aufgrund des hohen Andrangs ein Riesenchaos. Überfüllte U-Bahnen wie man es sonst nur aus Dokumentationen aus China kennt und Intervalle von 10???? Minuten.
  • bei 14.000 Zuseher hätte sich schon das eine oder andere Standl ausgezahlt. 😉

lg
Euer Michael

Hamburg – Stadt des Wassers und des Windes

Nachdem Michael mit dem Aufbau seiner Firma ziemlich beschäftigt ist, habe ich die Ehre wieder mal einen Gastbeitrag zu verfassen. Diese Chance möchte ich gleich nutzen um euch meine Hamburg-Fotos zu zeigen.

Michael und ich haben vor einem Monat ein Wochenende in Hamburg verbracht, wobei Michael an diesem Wochenende fleißig war und einen Zeitraffer Workshop bei Gunther Wegner besucht hat. Währenddessen hatte ich einen ganzen Tag Zeit, um die Stadt für mich allein zu erkunden.
Da Michael seine Spiegelreflexkamera für den Zeitrafferworkshop benötigt hat, blieb mir nichts anderes übrig als mir eine Einwegkamera zu kaufen, um damit die Hansestadt Hamburg fotografisch festzuhalten. Damit das Ganze aber nicht zu einfach ist, habe ich mir folgende Aufgabe gestellt:

  1. Alle Fotos einem bestimmten Motto zu widmen.
  2. Die Kamera innerhalb von 6 Stunden auszuknipsen.
  3. Michael zu beweisen, dass auch ich verdammt gute Fotos machen kann.

Nachdem Hamburg nicht umsonst die Elemente Wind und Wasser symbolisiert, war das Motto „Wind und Wasser“ schnell festgelegt. Besonders angetan haben es mir der Binnenalster im Zentrum der Stadt und die berühmte Speicherstadt.

Speicherstadt_Binnenalster

Die meiste Zeit habe ich bei den Landungsbrücken verbracht. Das Wetter war perfekt zum Fotografieren, leicht bewölkt und zwischendurch hat die Sonne durchgeblinzelt.

Landungsbrücken_1_2

Da ich auf der Einwegkamera keinerlei Einstellungen vornehmen konnte, habe ich meinen Hauptfokus vor allem auf eine interessante Motivwahl und ungewöhnliche Perspektiven gelegt.

Landungsbrücken_3_4Landungsbrücken_5_6

Entscheidet selbst, ob ich den 3.Punkt meiner Aufgabenstellung eurer Meinung nach erfüllt habe. :-)

Bis bald!

lg
eure Marie