Schlagwort-Archiv: Fotografie

Das Kopf an Kopf Rennen

Heute möchte ich euch ein Foto zeigen, welches im Rahmen meiner Vorbereitungen für die Meisterprüfung entstanden ist. Wir hatten die Aufgabe bekommen ein Selbstportrait zu erstellen. Ich hatte mehrere Varianten im Kopf und auch einige verschiedene ausprobiert. Auch wenn ich dann dieses Foto doch nicht ausgewählt habe, wollte ich es euch nicht vorenthalten. Kopf an Kopf

Wie ihr euch sicher denken könnt, ist das Foto nicht nur ein Foto sondern wurde aus 3 Fotos in Photoshop zusammen gefügt. Das ganze funktioniert mit Ebenen und Masken sehr gut. Um noch ein wenig mehr Realismus hineinzubringen, musste ich dann noch den Schatten auf der Rückwand simulieren.

Eigentlich Schade, dass ich dieses Foto nicht für die Meisterprüfung ausgewählt habe. Ich hätte gerne das Feedback von den alten Herren gehört.

lg
euer Michael

Jugendstaatsmeisterschaft für künstlerische Fotografie 2014

Nicht für alle junggebliebenen sondern tatsächlich nur für unsere jüngsten unter uns, findet bis 28.2.2014 wieder die österreichische Staatsmeisterschaft der künstlerischen Fotografie statt. Organisiert wird das ganze vom VÖAV (www.voeav.at).

Wenn du zwischen 1 und 21 Jahre bist, kannst du daran teilnehmen. Es werden insgesamt 30 Gold-, Silber- und Bronze Staatsmeistermedaillen vergeben sowie einige Sachpreise.

Wer mehr erfahren möchte kann sich hier genauestens informieren: www.staatsmeister2014.at

Falls jemand von euch mitmacht, würde ich mich sehr für eure Fotos interessieren. Viel Glück und vor allem viel Spaß dabei!

lg
euer Michael

Endlich frei!

Zuerst schreibe ich 2 Wochen lang keinen Beitrag und jetzt gleich 3 innerhalb weniger Tagen :-)

Aber aus gegebenem Anlass ist dieser Blogeintrag eigentlich Pflicht und für alle Hobby- und Profifotografen gleichermaßen interessant. Am 18. Dezember 2013 hat der Verfassungsgerichtshof entschieden, dass die Reglementierung des Gewerbes Berufsfotograf aufgehoben wird. Somit ist/wird Berufsfotograf auch in Österreich endlich ein freies Gewerbe. Wer die Details lesen will kann dies hier gerne tun.

Aus meiner Sicht war dies ohnehin schon längst fällig. Als ich heuer meinen Entschluss getroffen habe, mich selbstständig zu machen, musste ich zuerst ein paar Hürden auf mich nehmen. So war es mir am Anfang nur gestattet B2B Aufträge anzunehmen. Da ich nicht noch 3 Jahre auf die Hochzeitsfotografie warten wollte, entschloss ich mich für die Meisterprüfung. Und wie die fleißigen Leser unter euch wissen, habe ich diese auch bestanden :-). Zu diesem Zeitpunkt wusste ich ja leider noch nicht, dass auch in Österreich noch Weihnachtswunder geschehen können. Auch wenn ich mir die Meisterprüfung (und die damit verbundenen Kosten) somit ersparen hätte können, möchte ich nicht auf die Erfahrungen die ich in dieser Zeit gemacht habe, verzichten. Ohne sie hätte ich nicht die wunderschönen Erfahrungen mit den Innsbrucker Hotels (Der geräucherte Prüfling und Warum man immer mit der Frau auf Urlaub fahren sollte) machen und Freunde fürs Leben finden können.

Ich möchte euch natürlich nicht die Presseaussendung der Fotografeninnung vorenthalten, wobei ich ehrlich gesagt, in (fast) keinem der Punkte mit „meiner“ Innung übereinstimme: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131218_OTS0214/verfassungsgerichtshof-laesst-konsumenten-alleine

Besonders witzig fand ich folgenden Absatz der Presseaussendung:

Anders als der Freizeitfotograf verfügt der geprüfte Meisterfotograf über das notwendige Wissen und die Fähigkeit, einen Auftrag des Kunden zu dessen Zufriedenheit durchführen zu können. Immerhin gehe es darum, unwiederbringliche  Ereignisse durch Fotos und (Video-)Filme als persönliche Erinnerungen für den Kunden festzuhalten, was entsprechende fachliche Kenntnisse voraussetzt. Ohne diese Sicherheit müssen sich Kunden von nun an für jeden fotografischen Auftrag die dazu befähigte Firma suchen, z.B. für Passbilder die Firma X, für Portraits die Firma Y, für Werbung die Firma Z – eine Lösung, die den Konsumenten verwirrt.

Ich bin schon gespannt, wie viele „verwirrte“ Konsumenten es dann aufgrund der „schier“ unendlichen Möglichkeit an Fotografen geben wird ;-). Wenn man sich den ganzen Pressetext dann durchliest, kann man ja eigentlich nur den Kopf schütteln.

Ich freue mich sehr für alle angehenden Fotografen unter euch, dass diese Hürde beseitigt wurde und wir uns nun endlich wieder auf das konzentrieren können, was uns am meisten Spaß macht: DAS FOTOGRAFIEREN

lg
euer Michael

Der Weg zum Meister …

… ist (fast) geschafft. Nach meinen beiden ersten „Ausflügen“ (hier nachzulesen: schriftliche Prüfung, praktische Prüfung) war ich letzten Montag zum letzten Mal in Innsbruck um die mündliche Prüfung abzulegen. Diesmal reiste ich wieder alleine, jedoch durfte ich mir ausnahmsweise das Hotel selber aussuchen und entschied mich nach meinen bisherigen Erfahrungen wieder für das Hotel Innsbruck.

Und nachdem es beim ersten mal auch schon so gut geklappt hat, fuhr ich bereits am Sonntag wieder mit der ÖBB von Wien Westbahnhof direkt nach Innsbruck. Das hat zwei wesentliche Vorteile:

  1. Zum einen konnte ich während der Zugfahrt noch ein letztes Mal meine Unterlagen zu Gemüte führen. Ich hatte mir vor der Anreise viele Videos von Youtube auf mein IPad geladen und habe mir so die Geschichte der Fotografie auf eine unterhaltsame Art und Weise in Erinnerung gebracht. Ich wusste, dass besonders in Innsbruck großen Wert auf die Geschichte der Fotografie gelegt wird.
  2. Zum anderen kann man mit dem Zug keinen Strafzettel wegen Geschwindigkeitsübertretung bekommen … aber das ist eine andere Geschichte 😉

Gut in Innsbruck angekommen, ging ich zum Hotel und ackerte mich ein aller letztes Mal durch meine Lernunterlagen. Am Abend besuchte ich dann noch den Innsbrucker Christkindlmarkt, welcher meiner Meinung nach viel schöner und gemütlicher ist als die meisten Christkindlmärkte in Wien. Eine absolute Empfehlung von mir.

Die Nacht war entsprechend der Nervosität kurz und als ich in der Früh aufstand, war ich mir nicht einmal sicher ob ich überhaupt geschlafen hatte. Nach einem kurzen Frühstück hab ich mich in Schale geworfen und bin dann mit dem Taxi Richtung Wifi gefahren. An diesem Tag sind 8 Prüflinge zum mündlichen Teil der Meisterprüfung angetreten. Jeder Prüfling wurde einzeln in den Prüfungsraum gebeten um die Prüfung abzulegen. Ich war an dritter Stelle und musste somit ca. 2 1/2 Stunden warten, bis ich endlich in den Prüfungsraum durfte.

Die Prüfung läuft wie folgt ab:

  • Zuerst sehen sich die 3 Prüfer die Prüfungsaufgaben vom praktischen Teil an und diskutieren ob die Fotos eines Meisters würdig sind. Dies passiert noch, bevor der Prüfling den Raum betritt. Meine persönliche Einschätzung ist, dass die Beurteilung hauptsächlich auf technischen Aspekten beruht da diese meiner Meinung nach noch am ehesten „fair“ beurteilt werden können. Wobei man hier wirklich die Prüfungskommission in Innsbruck besonders loben muss. Wenn ein Prüfung einen Stil Abseits des Mainstreams hat, die Fotos technisch einwandfrei sind, bekommt man in Innsbruck trotzdem eine faire Chance.
  • Danach wird der Prüfling in den Raum gebeten.
  • Bevor es zu den eigentlichen Fragen kommt, erkundigen sich die Prüfer, welchen Zugang man zu der Fotografie hat, welche Ausbildung in Bezug auf die Fotografie absolviert wurde und warum man überhaupt die Meisterprüfung machen möchte. Das Gespräch ist sehr ungezwungen und es scheint die Prüfer auch wirklich zu interessieren.
  • Sobald dann die erste Nervosität sich gelegt hat, beginnen die Prüfer der Reihe nach Fragen zu stellen. Im Wesentlichen sind es Fragen aus allen Bereichen der Fotografie: verschiedene Aufnahmesituationen erklären, rechtliche Fragen aber eben auch Fragen über die Geschichte der Fotografie. Wenn sie mit den Fotos von der praktischen Aufgabe zufrieden sind, werden diese kaum diskutiert bzw. besprochen.
  • Und so schnell kann man gar nicht schauen, ist dann eine Stunde vorbei und man verabschiedet sich von den Prüfern.
  • Zu diesem Zeitpunkt erfährt man noch keines der Ergebnisse (weder schriftlich, praktisch oder mündlich). Treffpunkt 17:00 für die Zeugnisvergabe. Da ich zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht wusste, dass es grundsätzlich ein gutes Zeichen ist, wenn nicht über die Fotos gesprochen wurde, konnte ich überhaupt nicht einschätzen welche der Prüfungen ich bestanden hatte.
  • Damit die Zeit bis 17:00 schneller verging, überlegte ich mir ein Rahmenprogramm. Da zur selben Zeit auch die World Press Photoausstellung in Innsbruck stattfand, nutzte ich diese Gelegenheit sofort. Die Fotos sind heuer wirklich genial geworden und falls ihr noch irgendwie die Möglichkeit habt diese Live anzusehen, kann ich das nur sehr empfehlen. Ansonsten kann man die Fotos auch auf der Webseite ansehen. Es wirkt halt 1000x besser, wenn man vor einem 1 x 1,5m großem Bild steht, als wenn man sie die Fotos nur auf der Webseite ansieht.
  • Um Punkt 17:00 war ich wieder im Wifi. Wir warteten dann noch ca. 1 1/2 Stunden bis wir dann endlich zur Zeugnisvergabe hineingebeten wurden.
  • Bevor man jedoch die Zeugnisse bekommt, wird einmal eine lange Rede gehalten. Zwei Punkte wurden hier besonders hervorgehoben. Die Fotografie im Allgemeinen aber auch speziell in Österreich hat sich in den letzten paar Jahren einen sehr starken Wandel unterzogen. Zum einen ist es mittlerweile nicht mehr so, dass man die Meisterprüfung als das Ende der Ausbildung betrachten darf. In den 70er-90er hat sich technisch so gut wie nichts an der Fotografie geändert, bis dann die digitale Fotografie ihren Siegeszug antrat. Das hat unter anderem auch zur Folge, dass sich die Arbeitsweisen als Fotograf praktisch von heute auf morgen geändert haben. Daher ist heute die Meisterprüfung sicher nicht das Ende der Ausbildung sondern erst der Beginn einer langen und spannenden Reise. Zum anderen hat sich vor allem rechtlich viel in Österreich getan. Bis vor kurzem war es so, dass mit der Meisterprüfung entschieden wurde, ob diejenige Person den Beruf Fotograf ausüben darf oder nicht. Letztes Jahr gab es eine Änderung, wodurch es nun jedem möglich ist, das Freie Gewerbe „Pressefotograf und Fotodesigner“ anzumelden. Das heißt, dass bis vor kurzem die Meisterprüfung für manche auch eine existenzentscheidende Prüfung war. Da dies heute nicht mehr der Fall ist, wird heutzutage noch mehr darauf geachtet, dass die Person die nötigen Voraussetzungen für den „Meistertitel“ erfüllt. Der „Meistertitel“ soll verstärkt ein Qualitätsmerkmal sein. Aus diesem Grund wurde die Messlatte im letzten Jahr deutlich höher gelegt, was in sich auch in der Erfolgsquote niederschlägt.
  • Nach der langen Rede wurde dann mit der Zeugnisvergabe begonnen.
  • Der erste wurde aufgerufen und hat alle 3 Zeugnisse überreicht bekommen.
  • Danach folgten leider 6 Prüflinge, welche „nur“ 2 Zeugnisse erhalten hatten.
  • Und wie könnte es anders sein, war ich der letzte der noch über geblieben ist. Ich war ziemlich nervös und konnte es kaum erwarten das Ergebnisse meiner 3 Prüfungen zu erfahren.
  • Und obwohl seitdem bereits eine Woche vergangen ist, habe ich noch immer nicht wirklich realisiert, dass ich alle 3 Teile bestanden habe.

Heute möchte ich euch auch das erste Foto von meiner Meisterprüfung herzeigen. Ich bin gespannt, wie es euch gefällt.

Die Aufgabe dieses Fotos war es, eine Lebensmittelaufnahme verwendbar für ein Kochbuch, Gastronomieinserat, Speisekarte o.Ä.. zu erstellen.

Der Weg zum Meister

Das „fast“ im ersten Satz bezieht sich darauf, dass für das „Tragen des Meistertitels“ ein Gesamtzeugnis erforderlich ist, welches unter anderem auch die Absolvierung des Ausbilderkurses inkl. Fachgespräch voraussetzt. Dieses wird in den nächsten 4 Wochen noch gemacht.

Ich möchte hier auch noch einmal die Möglichkeit nutzen, mich bei allen zu bedanken die mich in den letzten 2 Jahren unterstützt und ermutigt haben, diesen Weg zu gehen. Dazu gehören natürlich auch die fleißigen Leser meines Blogs. Eine Person möchte ich ganz besonders hervorheben. Wie könnte es anders sein: natürlich meine liebe Frau Marie, die mich bei jeder Entscheidung voll unterstützt war und mich immer wieder aufs neue motiviert hat. Und dass sie nicht geschimpft hat, als die letzten Wochen vor der praktischen Prüfung unser ganzes Wohnzimmer mit Fotoequipment und Lernsachen vollgeräumt war. :-)

Wie es nun weitergeht, werde ich euch im nächsten Blogeintrag verraten. So viel darf ich schon mal sagen. Wer nächstes Jahr heiratet und noch auf der Suche nach Hochzeitsfotografen ist, ist bei uns genau an der richtigen Stelle.

lg
Euer Michael

Die besten Fotoblogs Österreichs

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu und das heißt für mich wieder mehr Zeit um Blogartikel zu schreiben, aber auch zu lesen. Am liebsten lese ich natürlich Blogs rund ums Thema Fotografie. Während es unzählige deutesche Fotoblogs gibt, sind österreichische Fotoblogs eine wahre Seltenheit. Gute österreichische Fotoblogs zu finden ist eine wahre Herausforderung und ich liebe Herausforderungen 😉

Deshalb habe ich mich einmal auf die Suche gemacht und möchte euch nun die besten Fotoblogs Österreichs vorstellen.

dielyra – http://dielyra.wordpress.com/
Immer wieder äußerst interessante Beiträge. Die meisten handeln von Alltagsgeschichten einer jungen Studentin in Wien, begleitet von außergewöhnlichen Fotos. Unbedingt lesen!

steven – http://steven.at/
Den Blog von Steven habe ich erst vor kurzem entdeckt und daher kann ich noch nicht all zu viel darüber erzählen. Er arbeitet am liebsten Analog und seine Fotos sind allesamt einzigartig.

Evis lens – http://evislens.com/
Evis lens ist der einzige englischsprachige österreichische Fotoblog den ich gefunden habe. Evi ist eine junge ambitionierte österreichische Fotoschul-Studentin. Ihre Berichte und Fotos überzeugen auf der ganzen Linie. Definitiv lesenswert!

Geri – http://www.geri.at/wordpress/ Geris Fotoblog steht auch erst seit kurzem in meiner Must-Read Blogliste. Immer wieder spannende Fotos mit Blick auf das Wesentliche.

Michael fotografiert – http://michaelfotografiert.com
Natürlich darf in der Liste der österreichischen Fotoblogs, dieser hier nicht fehlen. Seit Jänner 2012 schreibe ich regelmäßig über fotografische Themen.

Wie ihr sehen könnt, ist die Liste der österreichischen Fotoblogs im Moment noch relativ kurz. Falls ihr auch noch andere lesenswerte österreichische Fotoblogs kennt, lasst es mich wissen, ich werde die Liste ergänzen. :-)

lg
euer Michael

Die neuen Herbstworkshops sind da

Angefangen vom Themen-Photowalk, welcher auch die ideale Vorbereitung für den Wiener Fotomarathon ist, über den „Wien zur Blauen Stunde“-Workshop bis hin zum Anfänger-Workshop und Fortgeschrittenen-Workshop und last but not least der Bildanalyse.

Nachdem es in Zukunft noch mehr Workshops gibt, habe ich auch den „Wir Fotografieren Bonus Club“ ins Leben gerufen. Treue soll ja schließlich belohnt werden :-). Bereits ab dem 2. Workshop seid ihr automatisch beim Bonus Club dabei und profitiert unter anderem von 20% Preisnachlass bei jedem zukünftigen Photowalk, Workshop und jeder zukünftigen Bildanalyse.

Die Details zu den Workshops sowie die Anmeldemöglichkeiten findet ihr hier:

Themen-Photowalk:
Hängender AffeBeim Themen-Photowalk verbringen wir einen gemeinsamen Abend in Wien, an dem wir zu einem vorgegebenen Thema (z.B. Licht und Schatten) fotografieren. Während des Walks ist genügend Zeit, damit ich auch auf eure individuellen Fragen eingehen kann.
Ihr werdet sehen wie schnell ihr lernt, die Umgebung mit anderen Augen wahrzunehmen. Ihr werdet staunen wie viel Kreativität in euch steckt!
Am Ende des Tages schickt mir jeder seine drei besten Fotos, die anschließend auf meinem Blog und auf Facebook veröffentlicht werden. So kann jeder Teilnehmer sehen, wie die anderen Photowalker das Thema umgesetzt haben.

Datum: Mittwoch, 4. September 2013
Uhrzeit: 18:30 – 20:00
Treffpunkt: Wien – Stephansplatz

Mitzubringen: Eure Kamera und eure Objektive
Preis: 20€
Zur Anmeldung

Photowalk – Blaue Stunde Wien
Blaue StundeBeim Photowalk – Blaue Stunde entdecken wir gemeinsam die Faszination der blauen Stunde. Zu Beginn besprechen wir, was beim Fotografieren während der blauen Stunde beachtet werden muss und dann geht es schon los!
Nutzen wir gemeinsam die Gunst der blauen Stunde um phänomenale Fotos zu machen!
Am Ende des Tages schickt mir jeder seine drei besten Fotos, die anschließend auf meinem Blog und auf Facebook veröffentlicht werden. So kann jeder Teilnehmer sehen, wie die anderen Photowalker die blaue Stunde wahrgenommen haben.

Datum: Mittwoch, 11. September 2013
Uhrzeit: 18:30 – 20:00
Treffpunkt: Wien – Maria Theresien Denkmal zwischen dem naturhistorischen und dem kunsthistorischen Museum

Mitzubringen: Eure Kamera, eure Objektive und ein Stativ
Preis: 20€
Zur Anmeldung

Anfänger-Workshop (Technik)
Herbst_Workshop_2In einer kleinen Gruppe werden wir gemeinsam die Basics lernen, damit ihr nicht mehr im Automatikmodus eurer Spiegelreflexkamera fotografieren müsst. Ihr lernt wie ISO, Belichtungszeit und Blende zusammenhängen und welche Möglichkeiten man damit beim Fotografieren hat. Das Erlernte probieren wir gleich an Praxisbeispielen aus. Damit könnt ihr am Ende des Tages die Halbautomatikmodi (Av, S, T, … und wie sie noch alle heißen) nutzen, um tolle Fotos zu machen!

Datum: Samstag, 21. September 2013
Uhrzeit: 10:00 – 16:00
Ort: Greifenstein Kajaksvereinshaus (nähe Wien)

Mitzubringen: Eure Kamera, eure Objektive und wer hat ein Stativ
Preis: 80€
Zur Anmeldung

Fortgeschrittenen-Workshop (Bildgestaltung/Kreativtechniken)
Herbst_Workshop_3Ein gutes Foto entsteht bereits im Kopf. Belichtungszeit, Blende und ISO sind zwar wesentliche Faktoren, entscheidend für ein gutes Bild sind aber die Bildgestaltung und das richtige Motiv.
In diesem Workshop erlernen wir anhand von praktischen Beispielen diverse Bildgestaltungsmöglichkeiten und einige Kreativtechniken.

Datum: Sonntag, 22. September 2013
Uhrzeit: 10:00 – 16:00
Ort: Greifenstein Kajaksvereinshaus (nähe Wien)

Mitzubringen: Eure Kamera, eure Objektive und wer hat ein Stativ
Preis: 80€
Zur Anmeldung

Workshop Kombi (Technik, Bildgestaltung und Kreativtechniken)
Herbst_Workshop_1Natürlich könnt ihr auch den Anfänger-Workshop und den Fortgeschrittenen-Workshop kombinieren – um gleich an einem Wochenende zum Fotografie-Profi zu werden! Wenn Ihr gleich die Workshop Kombi bucht, kommt es euch preislich selbstverständlich auch entgegen ;-).

Mitzubringen: Eure Kamera und eure Objektive und wer hat ein Stativ

Datum: Samstag, 21. September 2013 & Sonntag, 22. September 2013
Uhrzeit: 10:00 – 16:00
Ort: Greifenstein Kajaksvereinshaus (nähe Wien)
Mitzubringen: Eure Kamera, eure Objektive und wer hat ein Stativ
Preis: 140€
Zur Anmeldung

Bildanalyse im Café
BildanalyseIn lockerer, kleiner Runde werden wir in der Gruppe eure Fotos besprechen, konstruktives Feedback geben und gemeinsam Verbesserungsvorschläge erarbeiten.
Auch wenn es im ersten Moment unangenehm klingt, Feedback von anderen Personen hilft total um sein fotografisches Können zu verbessern. Gleichzeitig kann man sich auch von den Fotos der anderen Teilnehmer inspirieren lassen und dabei viel lernen.

Datum: Freitag, 27. September 2013
Uhrzeit: 19:00 – 20:30
Ort: ein Café in Wien (wird noch bekanntgegeben)
Mitzubringen: bitte schickt mir vorab bis zu 5 Fotos, zu denen ihr gerne Feedback hättet
Preis: 15€
Zur Anmeldung

Solltet ihr noch Fragen haben oder euch für einen der Workshops anmelden wollen, könnt ihr mich auch gerne unter office@boesendorfer-photography.com kontaktieren.

lg
euer Michael

Landschaft Sardiniens … und ein paar Sonnenauf- und Sonnenuntergänge

Wie in meinem vorigen Beitrag über Sardinien schon erwähnt, ist die Landschaft hier einfach atemberaubend. Noch dazu hatten wir das Glück, dass nicht nur ständig fades, schönes Strandwetter herrschte, sondern zwischendurch auch das eine oder andere Wölkchen vorbeizog. Das ideale Wetter für einen Fotografen :-)

Zum Glück hatten wir immer unsere „Immer dabei Kamera“ dabei. So konnten wir den einen oder anderen Schnappschuss, welcher sich spontan durch die Laune der Natur ergeben hat, einfangen:

Sardinien_Fotos_Kakteen Sardinien_Fotos_Straße

Und wer sagt, dass Sonnenuntergänge immer nur in perfekten Blau und Orangetönen daherkommen müssen. Hier eine kleine Auswahl meiner Lieblingssonnenuntergänge. Ebenfalls mit der Guckidrucki Kamera entstanden.

Sardinien_Sonnenuntergang_sw_1 Sardinien_Sonnenuntergang_sw_2

Aber wir hatten Gott sei Dank auch richtiges Badewetter, auch wenn der Wind immer allgegenwärtig war. Wäre auch wirklich schade gewesen, wenn wir die weißen Sandstrände mit den türkisfarbenem Meer in ihren Buchten nicht genießen hätten können. Der richtige Fotograf, hat natürlich für jede Situation die passende Kamera. Und für den Strand bietet sich natürlich eine Outdoorkamera an, welche sogar bis 10m wasserdicht ist. Auch wenn ich bei dieser Kamera die manuellen Einstellungsmöglichkeiten sehr vermisst hatte, so hat sie doch sehr beeindruckende Fotos ausgespuckt:

Sardinien_Strand

Und was im Urlaub natürlich nicht fehlen darf sind die guten italienischen Speisen und Getränke.

Sardinien_Essen

Gegen Ende unserer Reise haben sich die Wolken fast gänzlich verabschiedet und so war ich sehr froh, als ich dieses Prachtexemplar beim Sonnenuntergang erwischt hatte:

Sardinien_Wolke

Und für all jene, die vorher sehr enttäuscht geseufzt haben, da sie die Sonnenuntergangsfotos nur in schwarz/weiß betrachten konnten, habe ich mir das Beste und Atemberaubendste noch für den Schluss aufgehoben. Ich bin bei Gott kein Frühaufsteher und am liebsten würde ich erst um 11, halb 12 aus dem Bett kriechen. Aber was tut man nicht alles um einen genialen Zeitraffer zu bekommen. Und da ich für die Zeitrafferaufnahmen schon einmal munter war und in der Früh einfach die genialste Stimmung auf dem menschenleeren Strand herrscht, habe ich mich entschlossen für euch ein paar Schnappschüsse aufzunehmen. Dieses flach einfallende Licht in der Früh, kurz nach dem Sonnenaufgang, ist einfach einmalig.

Sardinien_Sonnenaufgang_1 Sardinien_Sonnenaufgang_2 Sardinien_Sonnenaufgang_3 Sardinien_Sonnenaufgang_4 Sardinien_Sonnenaufgang_5 Sardinien_Sonnenaufgang_6

Zum Schluss meine absoluten Highlights. :-)

Sardinien_Sonnenaufgang_7 Sardinien_Sonnenaufgang_8

Auf Sardinien habe ich auch den einen oder anderen Zeitraffer gemacht und ich hoffe, dass ich euch diese bald zeigen kann.

Bis dahin genießt euren Urlaub! Und wenn ihr Lust habt, und auch das eine oder andere geniale Sommerfoto geschossen habt, schickt es mir und ich veröffentliche es auf meinem Blog.

lg
euer Michael

Pfadfinder und Fotografen haben eines gemeinsam

Nein … nicht „Jeden Tag eine gute Tat“. Sondern „Allzeit bereit“. Nachdem wir uns einen schönen Skitag auf der Tauplitz gönnen wollten, das Wetter aber nicht auf unserer Seite war, musste ein Ersatzplan herausgearbeitet werden. Ich als alter Pfadfinder, nahm sofort die Planung für den heutigen Ausflug in Angriff. Da unser Hotel (Mondi-Holiday Hotel, übrigens sehr zu empfehlen) direkt am Grundlsee gelegen ist, und ich meine Fotoausrüstung in weiser Voraussicht mitgenommen hatte, bot sich eine Umrundung des Grundlsees an.

Nachdem der Grundlsee laut meinen Informationen ca. 6km lang und knapp 1km breit ist, beträgt die zurückzulegende Strecke (6+1)x2 km = 14km. Bei einer anzunehmenden Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 5km/h ergibt das nach Adam Riese theoretisch 3 Stunden. Wobei hier schon ein kleiner Puffer für eine kurze Verschnaufpause mit eingerechnet ist.

So machten wir uns um ca. 10:17 Ortszeit von unserem Hotel (MONDI-HOLIDAY HOTEL), welches übrigens sehr zu empfehlen ist, auf. Aufgrund der kurzen Wegstrecke verzichteten wir freiwillig auf jeglichen Reiseproviant und stürzten uns ins Abenteuer.

Grundlsee 1Seit dem Hotel hatten wir keine Menschenseele mehr erblickt. So schlenderten wir einsam in der verlassenen Landschaft herum. Nach der ersten anstrengenden Bergetappe entschlossen wir uns um 10:27 eine erste kurze Pause einzulegen. Schon jetzt bereuten wir, auf unser Reiseproviant verzichtet zu haben.

Grundlsee 2

Aber jetzt gab es kein zurück mehr. Da wir ja schon so gut wie um den See waren und wir im Notfall auch frisches Wasser aus den reißenden Flüssen trinken könnten, entschieden wir uns, unseren Weg über Steine und durch die reißenden Flüsse fortzuführen.

Grundlsee 3Nachdem wir das erste Waldstück hinter uns gelassen hatten, konnten wir einen traumhaften Ausblick auf den See genießen.

Grundlsee 4Grundlsee 5

Auf dem Rückweg entdeckte ich dann unser Traumhaus und unseren Lebensbaum. Ja Rückweg … ich weiß … eigentlich hat eine Runde gar keinen Rückweg. Aber nachdem wir ca. 1 1/2 Stunden nach dem Startschuss laut Google Maps erst ein Viertel des Sees erkundet hatten, ordnete ich einen taktischen Rückzug an. Mir war es einfach zu riskant, ohne Proviant und offensichtlich mit gefälschten Landkartendaten, das Abenteuer Grundlseeumrundung fortzusetzen.

Grundlsee 6

Dennoch kamen wir planmäßig 3 Stunden um exakt 13:14 nach unserem Aufbruch nur leicht durchnässt und frohen Schrittes wieder in der Basisstation an.

Das Ergebnis des Hinspiels lautet daher:

Grundlsee 1 : Team Michael 0

Aber uns hat es hier so gut gefallen, dass wir vielleicht noch einmal vorbeikommen um unsere Umrundung zu Ende zu bringen. So einfach geben wir uns nicht geschlagen. Ob das in 3h Stunden möglich ist, oder ob ich meine Schätzung doch noch korrigieren muss, sei für heute einmal dahingestellt. :-)

Für alle die noch ein paar Tipps erwartet hatten:

  • Die Belichtungsmessung der Kamera lügt euch an, wenn es darum geht, große weiße Fläche, wie z.b. eine mit Schnee bedeckte Wiese zu fotografieren. Würdet ihr mit der vorgeschlagenen Belichtung arbeiten, wäre das Ergebnis ein graues Bild. Um dem entgegen zu wirken, könnt ihr das Foto absichtlich 1-2 Blendenstufen überbelichten. So bekommt ihr ein schneeweißes Foto.
  • Ein Regenschirm ist nur bedingt zum Fotografieren geeignet.
  • Traue niemals Adam Riese. 😉

lg
Euer Michael

Herbst Impressionen

Der Herbst ist, genauso wie der Frühling ein sehr dankbarer Monat für Natur und Landschaftsfotografie. Die Farben, das Licht und auch die Motive sind einfach ein Traum.

Heute möchte ich euch meine Herbst Impressionen aus dem Lainzer Tiergarten zeigen. Ausnahmsweise habe ich mich diesmal nicht nur auf das Bildformat 3:2 beschränkt. Um zusätzliche Spannung in den Bildern zu erzeugen, habe ich diesmal mehrfach das quadratische Format und einmal das Panorama Format gewählt.

Heute habe ich wieder ein paar Tipps für euch:

  • Wenn man direkt gegen die Sonne fotografiert, muss man überbelichten, da ansonsten die Motive im Vordergrund (bei mir waren es die Blätter bzw. die Bäume) zu dunkel geraten. Der Grund liegt darin, dass die automatische Belichtungsmessung der Kamera mit dem Gegenlicht meistens nicht zurecht kommt.
  • Macht euch schon beim Fotografieren Gedanken darüber, welches Format eure Fotos in der Nachbearbeitung bekommen sollen.
  • Lasst zum Beispiel Äste oder Wege aus einer Ecke entspringen. So könnt ihr den Blick des Betrachters in eine bestimmte Richtung führen.
  • Betrachtet noch einmal das letzte Bild. Ich hätte das Hauptmotiv (den schönen grünen Baum) auch in die Bildmitte setzen können. Habe mich aber bewusst dagegen entschieden, da das Bild so viel spannender wirkt (Drittelregel).
  • Für Landschaftsaufnahmen mit Weitblick empfiehlt sich eine mittlere Blendenzahl zu wählen (z.B.: 8f oder 11f), da die Objektive in diesem Bereich in der Regel das beste Ergebnis liefern.

lg
Euer Michael