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Wie das Foto nun ganz ehrlich in die Küche kam. Echt jetzt!

So … endlich ist es soweit. Nach 2 gescheiterten Versuchen haben wir es endlich geschafft. Wir haben das passende Foto und den passenden Bilderrahmen für unsere Küche gefunden. Es gab ja schon 2 Versuche, unsere Küche mit einem passenden Foto aufzupeppen. Beide Versuche sind hier nachzulesen: Wie die Fotos in die Küche kamen … bzw. Wie die Fotos nun wirklich in die Küche kamen :-)

Auch wenn mir die Fotos vom 2. Versuch sehr sehr gut gefallen haben und auch perfekt in die Küche gepasst hätten, haben wir uns für ein anderes Foto entschieden.

Nachdem ich im November letzten Jahres die Meisterprüfung mit Erfolg bestanden habe und dort auch eine Lebensmittelaufgabe zu bewältigen war, entschieden wir uns dafür, dieses Foto für unsere Küche zu verwenden.

Doch nicht nur das Foto ist meisterlich, sondern auch der Bilderrahmen hätte einen eigenen Blogeintrag verdient. In Klosterneuburg gibt es neben den üblichen verdächtigen wie Libro und Hartlauer auch noch zwei Bilderrahmengeschäfte die ausgezeichnete Arbeiten abliefern. Wir selbst gehen sehr gerne zu Sonja Zwazl und ihrem Bilderrahmengeschäft „Schönes & Rahmen„. Jeder Rahmen wird mit viel Liebe und großer Sorgfalt hergestellt und wenn man eigene Vorstellungen hat, ist Sonja bemüht diese umzusetzen.

Bei der Größe, Form und Farbe des Rahmens lies ich mich gerne von meiner Frau beraten. Was den Rahmen aber noch ganz besonders macht, ist dieser „Levitation-Look“. Wenn man sich das Bild ansieht, wirkt es so, als ob das Bild innerhalb des Rahmens schweben würde. Ich finde das einfach genial.

Bevor wir das neue Bild in der Küche aufhängen konnten, mussten wir zuerst unser provisorische Bild entfernen. Danach eine kurze Sichtprobe und ich griff zu Nagel und Hammer und schlug den Nagel in die Wand. Einfach so. Bild in der Kueche 01

Stolz präsentiere ich euch nun das Foto, welches in die Küche kam.

Bild in der Kueche 02

Falls ihr also mal einen besonderen Rahmen sucht, können ich euch das Bilderrahmengeschäft von Sonja Zwazl am Stadtplatz 25 in Klosterneuburg sehr empfehlen.

lg
Euer Michael

Das Kopf an Kopf Rennen

Heute möchte ich euch ein Foto zeigen, welches im Rahmen meiner Vorbereitungen für die Meisterprüfung entstanden ist. Wir hatten die Aufgabe bekommen ein Selbstportrait zu erstellen. Ich hatte mehrere Varianten im Kopf und auch einige verschiedene ausprobiert. Auch wenn ich dann dieses Foto doch nicht ausgewählt habe, wollte ich es euch nicht vorenthalten. Kopf an Kopf

Wie ihr euch sicher denken könnt, ist das Foto nicht nur ein Foto sondern wurde aus 3 Fotos in Photoshop zusammen gefügt. Das ganze funktioniert mit Ebenen und Masken sehr gut. Um noch ein wenig mehr Realismus hineinzubringen, musste ich dann noch den Schatten auf der Rückwand simulieren.

Eigentlich Schade, dass ich dieses Foto nicht für die Meisterprüfung ausgewählt habe. Ich hätte gerne das Feedback von den alten Herren gehört.

lg
euer Michael

Panorama Obertrumer See

Heute möchte ich euch ein fantastisches Panorama von dem wunderschönen Obertrumer See zeigen, welches ich während unseres Kurzurlaubes in Seeham (Salzburg) geschossen habe.

Das Panorama besteht aus 9 Einzelbilder und wurde in Photoshop zu einem Bild mit dem Seitenverhältnis 1:8 zusammengefügt.

lg
Euer Michael

Fotoexperiment – Stille Post

Ich habe auf einem Blog (http://birgitengelhardt.de/blog/2011/06/grosse-fotoaktion-stille-post-anmeldethread/) einmal von einem Projekt gelesen, wo versucht wurde, das Kinderspiel „Stille Post“ in die Fotografie umzusetzen. Und zwar hat das Ganze so funktioniert, dass der erste Teilnehmer ein Foto gemacht hat und es an die nächste Person geschickt hat. Diese Person sieht sich dann das Foto an und nimmt sich 1 Aspekt aus diesem Foto heraus und macht dann basierend auf diesem ebenfalls ein Foto. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis alle Teilnehmer einmal an der Reihe waren.

Ein möglicher Aspekt könnte sein:

  • Motivwahl
  • Formen
  • Farben
  • Bildgestaltung
  • Bildstimmung
  • Lichtgestaltung

Die Idee hat mir so gut gefallen, dass ich sie ebenfalls mit meinen Kollegen und Kolleginnen von der Fotoschule ausprobiert habe.

Die Teilnehmer musste auch noch folgende Fragen beantworten:

  • Was hat mir an dem zugeschickten Foto besonders gefallen?
  • Welchen Aspekt aus diesem Foto habe ich mir herausgesucht, um mein eigenes Foto zu fotografieren?

Die Fotos und die Antworten könnt ihr hier bewundern:

Das Anfangsfoto habe ich selbst geschossen und ist während eines Spazierganges entlang des Kritzendorfer Strombades entstanden. Ich habe bewusst eine geringe Schärfentiefe gewählt und wollte die gegenüberliegende Donauuferseite nicht auf das Bild nehmen, damit dem Betrachter die Illusion gegeben wird, dass es sich hier auch um einen Strand am Meer handeln könnte.

Michael Bösendorfer

Karin Steiner:

Was hat mir an dem zugeschickten Foto besonders gefallen?
Dass der Vorder- und Hintergrund unscharf ist, dass ein Bildausschnitt genommen wurde, der nicht den Himmel umfasst (wie das normalerweise bei Strand-Gewässerbildern der Fall ist), sondern nur Steine und Wasser.

Welchen Aspekt aus diesem Foto habe ich mir herausgesucht, um mein eigenes Foto zu fotografieren?
Auf etwas zu fokussieren, auf dass man normalerweise nicht fokussiert, einen Teil im Bild unscharf zu lassen, die runde Nieten haben auch eine runde Form so wie die runden Steine.

Karin Steiner

Julia Sommer:

Es ist die Blendensache mit vorne und hinten unscharf perfekt gelungen und der Bildausschnitt ist auch sehr interessant und gut gewählt. Außerdem kann man nur rätseln, worum es sich eigentlich dabei handelt – Backwerk vielleicht?! Spannend!

Ich habe mir den Aspekt „technische Bildgestaltung“ ausgesucht. Du sagst „Blende“ ich antworte mit „Verschlusszeit“!

Julia Sommer

Manuela Offenzeller:

Was hat mir an dem zugeschickten Foto besonders gefallen?
„Fließender“ Wasserfall über Geländeabruch – Bildaufbau mit Stein und Wasserloch ergibt ein X

Welchen Aspekt aus diesem Foto habe ich mir herausgesucht, um mein eigenes Foto zu fotografieren?
Fallendes Wasser

Manuela Offenzeller

Elisabeth Scheiring:

Besonders inspiriert hat mich zum einen die ausgezeichnete Lichtsituation, die wiederum der Phantasie des Betrachters freien Lauf lässt bzw. zum anderen die Schönheit der Natur und ihre Formungen.

Ich habe mich für den Aspekt des „Wassers“ und der „Natur“ entschieden und dazu gestern am See eine Seerose gefunden.

Elisabeth Scheiring

Ruben Gutzat:

Also am besten haben mir natürlich die Fliegen gefallen die sich im inneren der Seerose tummelten, zumal das ja nicht unbedingt was ist was man mit Seerosen assoziiert und deswegen einen netten Kontrast gibt.

Und das Fliegen-Thema wollte ich auch in meinem Foto haben!

Ruben Gutzat

Andrea Poschalko:

Besonders gefallen am zugeschickten Foto hat mir die „Schönheit des alltäglichen Schnappschusses“

Inspiriert hat mich einerseits die Skurrilität des Fotos und andererseits habe ich mir das Thema „Fliegen und Vergänglichkeit“ herausgegriffen.

Andrea Poschalko

Isabella Rauch:

Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mit diesem Bild etwas anzufangen. Die Farben sind angenehm, könnten vielleicht etwas stärker sein.

Jedoch habe ich mich schnell als Referenz für mein Bild das Huhn gewählt. Mein Thema im Bild … Eier -> stammen vom Huhn.

Isabella Rauch

Michael Bösendorfer:

Mir hat sehr gut die Bildkomposition gefallen. Besonders die geringe Schärfentiefe hat es mir angetan.

Ich habe mir einerseits den Aspekt des Ei’s herausgeholt und natürlich durfte die geringe Schärfentiefe in meiner Bildkomposition auch nicht fehlen.

Michael Bösendorfer

Mir hat das ganze Experiment sehr viel Spaß gemacht und ich möchte mich hier noch einmal herzlich bei allen Teilnehmern bedanken. Ohne Euch wäre dieses fantastische Experiment in dieser kurzen Zeit nicht möglich gewesen! Wie hat euch die Geschichte gefallen?

lg
Euer Michael

Das große Foto-Musikquiz Teil 1

Mittlerweile habe ich die ersten Theroriekurse und Workshops in der Fotoschule hinter mir und in diesen paar Einheiten, habe ich schon extrem viel gelernt. Eines der wichtigsten Punkte ist eine klare Bildaussage. Um das ein wenig zu trainieren, möchte ich mit euch ein Experiment starten und hoffe auf rege Teilnahme eurerseits. :-)

Das ganze funktioniert so: Ich suche mir ein Lied aus und versuche dieses Lied ausschließlich mithilfe eines Fotos darzustellen. Derjenige der es weiß, oder glaubt zu wissen, soll seinen Tipp in einem Kommentar abgeben. Nach 2-3 Tagen, werde ich dann die Lösung ebenfalls in den Blog-Kommentaren posten. Ich möchte euch nicht mehr länger auf die Folter spannen und bitte euch nun um eure Tipps zu unserem ersten Musikquizfoto:

Für all jene, die hier nicht nur zum Spaß meinen Blog lesen, sondern auch noch etwas dazulernen möchten, habe ich auch gleich einmal ein Foto von meinem „Studio“ angehängt :-)

Wie ihr sehen könnt, ist mein Studio recht spartanisch eingerichtet und es kann ein jeder, mit einfachen Mitteln nachbauen. Folgende Utensilien habe ich verwendet:

  • Um meine Objekte hervorzuheben, habe ich mich für einen schwarzen Hintergrund entschieden. Der Hintergrund ist einfach ein schwarzer Din A3 Karton, welchen ich mit zwei Reißnägel auf eine leere Kartonbox befestigt habe.
  • Dann habe ich mich für eine Lichtquelle entschieden, damit ich die Würfel gezielt von einer Seite beleuchten kann. Da mir das direkte Licht vom Halogenstrahler zu hart war, habe ich mich für eine indirekte Beleuchtung entschieden. Hierfür habe ich einfach das Licht gegen die weiße Wand gerichtet und siehe da, das Licht war deutlich weicher. Weicher bedeutet, dass das Objekt keinen harten Schatten wirft.
  • Natürlich dürfen in meinem Studio auch mein Stativ und meine Kamera nicht fehlen.

Und das wars auch schon. Dann musste ich nur mehr meine Kamera richtig einstellen (Modus M, Blende 22 und Belichtungszeit 0,5 Sekunden) und auf den Auslöser drücken. So … genug Informationen für heute. Jetzt bin ich mal auf eure Tipps gespannt :-)

lg
Euer Michael