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Das perfekte Fotografen-Notebook …

… gibt es nicht. Es müsste leicht, nicht zu groß und nicht zu klein, schnell, ein super Display haben und sollte billig sein. :-)

Ich war auf der Suche nach einem Notebook, was meinen Anforderungen als Fotograf erfüllen kann. Herausgekommen ist dabei folgende Liste, die ein Notebook an Anforderungen erfüllen soll.

Die Anforderungen

  • CPU sollte schnell aber auch stromsparend sein. Programme wie Lightroom und Photoshop sollten flüssig gehen und auch das Rendern von Zeitraffern sollte in einer halbwegs vernünftigen Zeit möglich sein. Ein High End Rechner ist aber nicht notwendig, da ich dafür ohnehin meinen Stand PC habe und das Notebook mich hauptsächlich unterwegs unterstützen soll.
  • Akkulaufzeit > 8h (ich möchte nicht immer zusätzlich zum Akku ein Netzteil mitschleppen)
  • Gewicht < 1,5kg (je leichter desto besser, ich möchte nicht ständig überlegen müssen, ob ich es mitnehmen soll oder nicht)
  • Größe um die 13″. Ich würde das Notebook viel auf Reisen mitnehmen. Daher darf es nicht zu groß sein. Ich möchte aber auch „vernünftig“ darauf arbeiten können und wenn ich Bilder etc. bearbeite auch etwas sehen. Daher vielen leider einige sehr interessante Modell wie z.b. das Surface 2 von Microsoft bereits in der Vorrunde raus.
  • Festplatte: unbedingt eine SSD, idealerweise mind. 256gb.
  • Arbeitsspeicher: 8gb
  • Preis: ~1000-1200€

Die Kanditaten
Mit diesem Steckbrief machte ich mich dann auf die Suche und konnte schlussendlich 3 Finalisten für die Finalrunde nominieren:

Diese drei Notebooks sind von der Ausstattung nahezu ident und unterscheiden sich nur in ein paar Kleinigkeiten, welche ich euch kurz erörtern möchte.

Ein gewichtiges Argument
Samsung ATIV Book: 1,13kg
Sony Vaio Pro: 0,94kg
Lenovo Ideapad 2: 1,35kg

Hier punktet ganz klar das Sony Vaio. Im Vergleich zum Samsung Notebook sind es „nur“ knapp 200g aber im Vergleich zum Ideapad sind es dann schon 400g.

Display & Auflösung
Alle besitzen ein 13,3″ Display.
Samsung und Sony haben sogar matte Displays, was natürlich für das Arbeiten in Außenbereichen und für das bearbeiten von Fotos ideal  ist. Beide besitzen eine Auflösung von 1920×1080 (entspricht also Full HD). Das Display vom Lenovo ist nicht matt und besitzt eine Auflösung von sage und schreibe 3200x1800px. Mittlerweile gibt es auch schon einige Programme, die auf  so eine hohe Auflösung ausgelegt sind, aber leider noch nicht alle.

Eine Besonderheit des Lenovos ist jedoch, dass es sich um ein sogenanntes „Convertible“ handelt. Das Display lässt sich komplett umklappen und kann dann wie ein normales Tablet bedient werden. Der Touchdisplay kann natürlich auch im normalen Notebook Modus verwendet werden. Hier hebt sich das Lenovo deutlich von den beiden anderen Notebooks hervor.

Sonstiges
Alle haben eine beleuchtete Tastatur, was natürlich super ist, wenn man in einem dunklen Kammerl sitzt um dort seiner Arbeit nachzugehen. Das Sony hat noch ein paar andere, nennen wir es einmal Gimmicks. Neben einem eigenen WLAN-Minirouter und NFC finde ich es sehr lobenswert, dass Sony zu ihrem Notebook gleich einen HDMI-VGA Adapter mitliefert. Somit steht einer Präsentation über einem Beamer nichts mehr im Weg.

Der Preis (stand 27.2.2014)
Samsung ATIV Book: 1174€
Sony Vaio Pro: 1138€
Lenovo Ideapad 2: 1234€

Die Entscheidung
Für mich war das geringe Gewicht und das matte Display entscheidend. Daher habe ich mich für das Sony Vaio Pro entschieden. Hinzu kam noch, dass es von allen drei das günstigste Notebook war.

Erste Erfahrungen
Als ich es das erste Mal in der Hand hielt, war es einfach unglaublich. So leicht und gut verarbeitet einfach super. Ich habe auch schon meine ersten Fotos und Zeitraffer damit bearbeitet.  Alles funktioniert bisher super. Das einzige was mir aufgefallen ist, dass aufgrund der kompakten Bauweise der Rechner recht schnell heiß werden dürfte, was dazu führt, dass der Lüfter recht schnell auf Hochtouren läuft. Das könnte den einen oder anderen vielleicht stören.

Ich denke, dass alle drei Notebooks sehr gut sind und ein faires Preis/Leistungsverhältnis anbieten. Gerade wenn man auch auf der Suche nach einem Convertible ist, und man die paar Gramm mehr in Kauf nimmt, macht man mit dem Lenovo Ideapad 2 nichts falsch. Ich hoffe ich konnte den einen oder anderen bei der Notebook Entscheidung weiterhelfen.

Ob das Sony Vaio Pro meinen doch etwas gehobenen  Ansprüchen gerecht wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Auf unserer USA Reise findet der erste Härtetest unter „realen“ Bedingungen statt. Falls es hier etwas Neues zu berichten gibt, lass ich es euch wissen.

Lg
euer Michael