Schlagwort-Archiv: Zeitraffer

Die Zeit vergeht

Die Zeit vergeht, oder wie der Franzose sagen würde: „Tempus fugit“ 😉

Die Zeit spielt in der Fotografie eine sehr sehr wichtige Rolle. Nach dem Licht meiner Meinung nach sogar die Zweitwichtigste. Während man mit einem einzelnen Foto immer einen bestimmten Augenblick in der Zeitlinie festhält, bietet und die Zeitrafferfotografie die Möglichkeit die Zeit in einer besonderen Form festzuhalten.

Ich hatte mich schon vor einiger Zeit mit der Zeitrafferfotografie intensiv beschäftigt und Anfang dieses Jahres bekam ich den überraschenden Anruf einer Film und Fernsehproduktionsfirma, ob ich  nicht Lust und Zeit hätte, Zeitrafferaufnahmen für eine Fernsehproduktion zu machen.  Und so geschah es, dass ich im Februar einige Aufnahmen in und von Wien machte. Ziel und Aufgabe war es, sommerliche Eindrücke von Wien einzufangen. Im Februar gar nicht so eine leichte Aufgabe.

Ich werde aus den entstandenen Szenen auch noch einen kleinen Zusammenschnitt erstellen. Aber bis es soweit ist, möchte ich euch zumindest eine Szene von der Votivkirche als kleinen Teaser zeigen.

Zum Thema Zeitraffer gibt es aktuell auch wieder einen Wettbewerb, organisiert von genialen Gunther Wegner. Details wie Annahmeschluss und Gewinne entnehmt ihr am besten direkt von seiner Webseite: http://gwegner.de/ankuendigungen/zeitraffer-wettbewerb-2014/

Mal schauen, ob ich diesmal einen Beitrag zu dem Wettbewerb leisten kann. Reizen würde es mich schon sehr!

Liebe Grüße
euer Michael

Das perfekte Fotografen-Notebook …

… gibt es nicht. Es müsste leicht, nicht zu groß und nicht zu klein, schnell, ein super Display haben und sollte billig sein. :-)

Ich war auf der Suche nach einem Notebook, was meinen Anforderungen als Fotograf erfüllen kann. Herausgekommen ist dabei folgende Liste, die ein Notebook an Anforderungen erfüllen soll.

Die Anforderungen

  • CPU sollte schnell aber auch stromsparend sein. Programme wie Lightroom und Photoshop sollten flüssig gehen und auch das Rendern von Zeitraffern sollte in einer halbwegs vernünftigen Zeit möglich sein. Ein High End Rechner ist aber nicht notwendig, da ich dafür ohnehin meinen Stand PC habe und das Notebook mich hauptsächlich unterwegs unterstützen soll.
  • Akkulaufzeit > 8h (ich möchte nicht immer zusätzlich zum Akku ein Netzteil mitschleppen)
  • Gewicht < 1,5kg (je leichter desto besser, ich möchte nicht ständig überlegen müssen, ob ich es mitnehmen soll oder nicht)
  • Größe um die 13″. Ich würde das Notebook viel auf Reisen mitnehmen. Daher darf es nicht zu groß sein. Ich möchte aber auch „vernünftig“ darauf arbeiten können und wenn ich Bilder etc. bearbeite auch etwas sehen. Daher vielen leider einige sehr interessante Modell wie z.b. das Surface 2 von Microsoft bereits in der Vorrunde raus.
  • Festplatte: unbedingt eine SSD, idealerweise mind. 256gb.
  • Arbeitsspeicher: 8gb
  • Preis: ~1000-1200€

Die Kanditaten
Mit diesem Steckbrief machte ich mich dann auf die Suche und konnte schlussendlich 3 Finalisten für die Finalrunde nominieren:

Diese drei Notebooks sind von der Ausstattung nahezu ident und unterscheiden sich nur in ein paar Kleinigkeiten, welche ich euch kurz erörtern möchte.

Ein gewichtiges Argument
Samsung ATIV Book: 1,13kg
Sony Vaio Pro: 0,94kg
Lenovo Ideapad 2: 1,35kg

Hier punktet ganz klar das Sony Vaio. Im Vergleich zum Samsung Notebook sind es „nur“ knapp 200g aber im Vergleich zum Ideapad sind es dann schon 400g.

Display & Auflösung
Alle besitzen ein 13,3″ Display.
Samsung und Sony haben sogar matte Displays, was natürlich für das Arbeiten in Außenbereichen und für das bearbeiten von Fotos ideal  ist. Beide besitzen eine Auflösung von 1920×1080 (entspricht also Full HD). Das Display vom Lenovo ist nicht matt und besitzt eine Auflösung von sage und schreibe 3200x1800px. Mittlerweile gibt es auch schon einige Programme, die auf  so eine hohe Auflösung ausgelegt sind, aber leider noch nicht alle.

Eine Besonderheit des Lenovos ist jedoch, dass es sich um ein sogenanntes „Convertible“ handelt. Das Display lässt sich komplett umklappen und kann dann wie ein normales Tablet bedient werden. Der Touchdisplay kann natürlich auch im normalen Notebook Modus verwendet werden. Hier hebt sich das Lenovo deutlich von den beiden anderen Notebooks hervor.

Sonstiges
Alle haben eine beleuchtete Tastatur, was natürlich super ist, wenn man in einem dunklen Kammerl sitzt um dort seiner Arbeit nachzugehen. Das Sony hat noch ein paar andere, nennen wir es einmal Gimmicks. Neben einem eigenen WLAN-Minirouter und NFC finde ich es sehr lobenswert, dass Sony zu ihrem Notebook gleich einen HDMI-VGA Adapter mitliefert. Somit steht einer Präsentation über einem Beamer nichts mehr im Weg.

Der Preis (stand 27.2.2014)
Samsung ATIV Book: 1174€
Sony Vaio Pro: 1138€
Lenovo Ideapad 2: 1234€

Die Entscheidung
Für mich war das geringe Gewicht und das matte Display entscheidend. Daher habe ich mich für das Sony Vaio Pro entschieden. Hinzu kam noch, dass es von allen drei das günstigste Notebook war.

Erste Erfahrungen
Als ich es das erste Mal in der Hand hielt, war es einfach unglaublich. So leicht und gut verarbeitet einfach super. Ich habe auch schon meine ersten Fotos und Zeitraffer damit bearbeitet.  Alles funktioniert bisher super. Das einzige was mir aufgefallen ist, dass aufgrund der kompakten Bauweise der Rechner recht schnell heiß werden dürfte, was dazu führt, dass der Lüfter recht schnell auf Hochtouren läuft. Das könnte den einen oder anderen vielleicht stören.

Ich denke, dass alle drei Notebooks sehr gut sind und ein faires Preis/Leistungsverhältnis anbieten. Gerade wenn man auch auf der Suche nach einem Convertible ist, und man die paar Gramm mehr in Kauf nimmt, macht man mit dem Lenovo Ideapad 2 nichts falsch. Ich hoffe ich konnte den einen oder anderen bei der Notebook Entscheidung weiterhelfen.

Ob das Sony Vaio Pro meinen doch etwas gehobenen  Ansprüchen gerecht wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Auf unserer USA Reise findet der erste Härtetest unter „realen“ Bedingungen statt. Falls es hier etwas Neues zu berichten gibt, lass ich es euch wissen.

Lg
euer Michael

Kranensee in der Seestadt

Kranensee … welch geniales Wortspiel und diesmal kommt es gar nicht von mir. *g*

Am Samstag machten wir einen Ausflug zur Seestadt. Ich hatte eher durch Zufall erfahren, dass um 17:30 „Kranensee – ein Ballett der Kräne“ stattfinden soll. Daher machten wir uns pünktlich auf den Weg um auch noch einen genialen Platz für dieses Spektakel der ganz besonderen Art zu ergattern. Ganze 30 Minuten sollte die Choreographie samt Musik dauern … so zumindest die offiziellen Information. Da ich mich in letzter Zeit auch beruflich wieder intensiver mit der Zeitraffer-Fotografie auseinandersetze, dachte ich mir was gibt es genialeres als 40 Kräne auf einmal aufzunehmen. Gesagt getan!

Als wir um 17:00 in die U-Bahn einstiegen, waren wir ganz froh, dass wir noch einen Platz in der recht vollen U-Bahn bekommen haben. Je näher wir uns der Endstation Seestadt näherten, desto voller wurde es. 5 Stationen vor der Endstation standen bereits extrem viele auf den Gleisen und erhofften sich noch einen Platz in der U-Bahn ergattern zu können.

Als wir in die U-Bahn Station „Aspern“ einfuhren, wunderten wir uns bereits, warum auf dem Bahnsteig Menschen in der Anzahl von ca. 3 gefüllten U-Bahnen standen. In dem Moment dachte ich mir noch: „Gott sei dank, dass wir bereits in der U-Bahn einen Platz haben“. Dann die Hiobsbotschaft:

„Endstation … bitte alle Aussteigen.“

Ich möchte euch jetzt nicht mit den Details langweilen, daher jetzt die kurze Variante:

Marie & Michael steigen in die andere U-Bahn und fahren 2 Stationen zurück – warten auf U-Bahn die bis Seestadt fährt – alle U-Bahnen voll – Marie & Michael fahren mit U-Bahn wieder nach Aspern – Marie & Michael gehen die letzten 3 Stationen zu Fuß zur Seestadt – Marie & Michael sind um 18:00 bei der Seestadt.

Gott sei Dank hatte zu diesem Zeitpunkt die Choreographie noch nicht begonnen und wir hatten auch noch genug Zeit um uns einen schönen  Platz für Zeitrafferaufnahmen zu suchen. Kurz nach 18:00 begannen sich dann die Kräne langsam zu etwas fragwürdiger Musik zu drehen und zu leuchten. Nach knapp 15 Minuten war das Spektakel dann auch schon wieder vorbei.

Um 19:15 (knapp eine Stunde nach Ende des Events) konnten wir dann endlich in eine U-Bahn einsteigen und uns auf den Heimweg machen.

Es war ganz spannend, so viele Kräne auf einmal in Bewegung zu sehen. Schade, dass es nur so kurz war und dass es erst gegen Ende der blauen Stunde stattgefunden hat.

Während wir wir dann warteten bis alle 14.000 Besucher in der U-Bahn verstaut waren, machten wir noch das eine oder andere Foto:

Kranensee

Verbesserungsvorschläge für die Veranstalter:

  • wenn man schon eine Veranstaltung mit einer Choreographie von 30 Minuten ankündigt, dann sollte diese auch zumindest annähernd so lange dauern.
  • sowohl bei der Hinfahrt, als auch bei der Rückfahrt war es aufgrund des hohen Andrangs ein Riesenchaos. Überfüllte U-Bahnen wie man es sonst nur aus Dokumentationen aus China kennt und Intervalle von 10???? Minuten.
  • bei 14.000 Zuseher hätte sich schon das eine oder andere Standl ausgezahlt. 😉

lg
Euer Michael

CSI: Wien

Vor knapp einer Woche bin ich wider meines Naturells zeitig aufgestanden, um einen Zeitraffer von der aufgehenden Sonne über Wien zu machen. Aber es hat sich ausgezahlt. Ein idealer Platz hierfür ist der Leopoldsberg. Hier hat man einen perfekten Blick über Wien. Nachdem ich am Vortag den Wetterbericht studiert habe, wusste ich dass es das ideale Wetter für Zeitrafferaufnahmen ist: windig und leicht bewölkt. Leider war es auch saukalt, sodass ich es vermied meine Hände aus den Handschuhen zu nehmen. Da ich aber auch Objektiv wechseln musste bzw. meinen Graufilter aufschrauben musste, bekam ich die Kälte sehr rasch zu spüren. Memo an mich: Wenn es wieder so kalt ist, eines dieser Wärmepads die man knicken kann mitnehmen … :-)

Nachdem ich mit den Zeitrafferaufnahmen fertig war, nutzte ich noch die Gelegenheit von der einzigartigen Stimmung, die mich ein wenig an das CSI: Miami Intro Video erinnerte. Bei Blende 11, 30 Sekunden Belichtungszeit, ISO 100 und 70mm entstand dieses Foto:

CSI Wien

Für alle nicht Wiener noch eine kurze Erklärung was man hier alles sieht. Von links nach rechts:

Alte Donau, Donauturm, Uno City, DC Tower (übrigens aktuell mit 250m der höchste Wolkenkratzer Österreichs), dann die neue Donau, die Donauinsel und die Donau mit ihren vielen Brücken, der Millennium Tower (202m) und ganz hinten rechts die Verbrennungsanlage Simmeringer Haide.

Um die lange Belichtungszeit überhaupt realisieren zu können, musste ich einen Graufilter oder auch ND-Filter genannt verwenden. In diesem Fall einen ND-1000 Filter. Der Filter wird dabei vorne auf das Objektiv montiert und lässt in diesem Fall 1000x weniger Licht durch. Das Ergebnis sind leicht verschwommene Wolken und eine fließende Donau :-)

Aja … bei so langen Belichtungszeiten nicht aufs Stativ vergessen 😉

lg
Euer Michael

Das Jahr beginnt schon mal ganz gut

Das Jahr 2014 beginnt aus fotografischer Sicht für mich (uns) schon einmal sehr gut. Sogar so gut, dass ich schon wieder ein schlechtes Gewissen habe, weil ich nicht so viel blogge wie ich es gerne täte.

Aber alles der Reihe nach. Wie ihr ja wisst, ist unsere große Leidenschaft die Hochzeitsfotografie. Daher haben wir uns entschlossen speziell für diese eine eigene Webseite zu erstellen und mit einem eigenen Blog zu versehen. Ihr findet also ab sofort unter www.marieundmichael.com alles Wissenswertes über uns und das Thema Hochzeits-Fotografie. Ihr findet uns auch auf Facebook, wir würden es sehr über den einen oder anderen Like freuen :-).

Hurray

Und falls ihr natürlich jemanden kennt, der heuer oder nächsten Jahr heiratet, würden wir uns über eine Empfehlung natürlich sehr freuen.

Letztes Wochenende hatten wir ganz liebe Freunde zu Besuch und durften zum einen ihre neugeborene Tochter sowie anschließend die ganze Family shooten. Babies sind einfach sooo süß und einfach so dankbare Models. Vielleicht dürfen wir euch das eine oder andere Foto in einem zukünftigen Blogeintrag zeigen.

Am Sonntag hielt ich dann den ersten Individual-Workshop im Jahr 2014. Für mich hat sich einfach wieder einmal herausgestellt, dass ich es unglaublich liebe, wenn ich anderen mein Wissen weitervermitteln kann. Der Workshop war insofern auch eine besondere Herausforderung, da die Teilnehmer unterschiedliche Voraussetzungen mitgebracht haben. Da ich jedoch auf die persönliche und individuelle Betreuung besonderen Wert lege und die Gruppengröße dementsprechend anpasse, hat das sehr gut funktioniert. Was mich dann immer besonders freut, ist wenn im Feedback dann auch dies besonders hervorgehoben wird. Der Ruf nach einem neuerlichen Photowalk wurde auch wieder lauter. Falls ihr nicht wisst, was ein Photowalk ist, könnt ihr hier noch einmal nachlesen, wie es uns beim letzten Photowalk im wahrsten Sinne des Wortes ergangen ist. Falls du ebenfalls Interesse an einem Photowalk hast, hinterlasse hier einfach einen Kommentar oder schick mir unverbindlich eine Mail an office@boesendorfer-photography.com.

Ja und gestern hatte ich dann noch mein erstes Firmenevent im Jahr 2014.

Und dann gibt es auch noch die zukünftigen Projekte. Wenn alles gut läuft, könnt ihr mich (bzw. meine Arbeit) vielleicht demnächst auch noch im Fernsehen betrachten. Es handelt sich hierbei um einen möglichen Zeitrafferauftrag. Ich bin schon sehr auf die Details gespannt und aufgeregt ob die Zusammenarbeit zustande kommt. Also alle bitte ganz fest die Daumen drücken. Ich sage euch Bescheid, sobald ich hier nähere Informationen habe.

Wie ihr seht, gibt es viel zu berichten und ich hoffe, dass ich euch auch bald wieder schreiben kann.

lg
Euer Michael

Ein erfolgreiches Jahr geht vorbei

Kaum zum glauben, dass es schon wieder 1 Jahr her ist, seitdem ich mit michaelfotografiert.com online gegangen bin. Grund genug das Jahr Revue passieren zu lassen und die Highlights zu präsentieren. Geplant waren mindestens alle 2 Wochen einen Blogartikel. Dank meiner Leser konnte ich mich immer wieder aufs neue motivieren, sodass ich es geschafft habe, wöchentlich einen neuen Artikel zu veröffentlichen.

Hier ein paar beeindruckende Blog-Statistiken (Stand 30.12.2012):

  • 51 Blogartikel (dieser hier ist der 52 :-))
  • 6,489 Views
  • das entspricht einem unglaublichen Durchschnitt von ~127 Views/Blogartikel

Wenn mir am Anfang des Jahres jemand gesagt hätte, dass ich pro Artikel durchschnittliche über 100 Views schaffe, hätte ich das nicht für möglich gehalten. Aber dank einer großen und treuen Leserschaft ist das Unmögliche möglich geworden. In diesem Sinne möchte ich mich natürlich auch bei jedem einzelnen Leser bedanken. Solange meine Artikel gelesen werden, ist das für mich Motivation genug Zeit und Mühe in die Fotografie und in das Schreiben von den Blogartikeln zu stecken.

Musikquiz
Relativ früh schon, habe ich die Idee geboren, dass man anhand eines einzelnen Fotos Musiktitel und ihre Interpreten erkennen kann. Wie sich für mich überraschend herausgestellt hat, ging es manchmal sehr schnell und manchmal dauerte es ein wenig bis das Quiz gelöst wurde. Manche wurden aber auch gar nicht gelöst werden. Hier eine richtige Mischung zu finden ist gar nicht einfach. Mal schauen ob ich daher die Reihe „Musikquiz“ nächstes Jahr wieder fortsetzen werde.

Wenn ihr das eine oder andere Musikquiz verpasst habt, könnt ihr es hier noch einmal versuchen:

  1. Musikquiz
  2. Musikquiz
  3. Musikquiz
  4. Musikquiz

Basketball – BK Dukes
Das letzte Jahr, war für mich als Fan des BK-Klosterneuburg natürlich genial. Die Regular-Saison lief beinahe perfekt und den einen oderen anderen Matchbericht konntet ihr auf meinem Blog nachverfolgen. Die Highlights waren aber natürlich das 1. Auswärtsfinalmatch gegen Gmunden, welches die BK-Dukes mit 1 Punkt Vorsprung gewonnen hatten und der Finalsieg im 4. Spiel und die anschließende Meisterfeier. Ich hoffe, dass ich euch im Jahr 2013 auch wieder über den einen oder anderen Erfolg berichten darf.

Zeitraffer
Besonders angetan haben mir es die Zeitrafferaufnahmen. Mein erfolgreichster Zeitraffer ist der von den Malediven der auf Youtube mit 923 Aufrufen fast die 1000er Grenze erreicht hat. Für all jene die ihn verpasst haben. hier ist er nochmal:
http://www.youtube.com/watch?v=XyIqxJYoPv8

Stille Post
Sehr lustig und interessant war auch die Stille Post, wo versucht wurde, das Kinderspiel „Stille Post“ in die Fotografie umzusetzen. Vielleicht schaffe ich es im nächsten Jahr ja auch, eine Stille Post mit Fotos von Bloglesern zu organisieren.

Analoge Großformatfotografie
Mit dem Kauf einer Speed Graflex habe ich mir selbst einen Traum erfüllt und mir eine „alte“ Großformatkamera aus dem Jahre 1945 gekauft. Leider habe ich es heuer noch nicht geschafft, die Kamera auch auszuprobieren, da die Anschaffung der einzelnen Zubehörteile mehr Zeit in Anspruch genommen hat. Mittlerweile ist bei mir alles eingetrudelt und die ersten Fotos bekommt ihr sicher bald zu sehen :-)

Gastbeitrag
Besonders stolz bin ich natürlich auch auf den ersten Gastbeitrag (Fotografie-Fieber), verfasst von meiner Frau.

Natürlich gab es dieses Jahr noch viel viel mehr Artikel und ich hoffe ihr hattet beim Lesen dieser Artikel genausviel Spaß wie ich beim Fotografieren und Schreiben. Aber ich denke, es ist für heuer genug gequatscht. Wir lesen einander im neuen Jahr wieder. 😉

Die Ziele für 2013 sind bereits gesteckt und wir wollen natürlich hoch hinaus.

Hoch hinaus

lg
Euer Michael

Bella Italia – Bella Lago di Garda

Braun gebrannt und voller Elan, melde ich mich aus meiner Sommerpause zurück. :-)

Und damit ihr auch ein bisschen etwas von meinem Urlaub habt, habe ich euch auch ein paar Schmankerln mitgebracht. Unser diesjähriger Sommerurlaub führte uns nach Bella Italia an den Gardasee. Um genauer zu sein in das kleine Dörfchen Limone. Von dort aus konnten wir einerseits bei herrlichen Temperaturen den See genießen und während unserer Ausflüge hatte ich endlich wieder einmal Zeit, mich mit dem Thema Zeitraffer auseinanderzusetzen. Leider sind es diesmal nur 3 Szenen wobei ich aber auf den Mond-Zeitraffer besonders stolz bin. Das Ergebnis könnt ihr euch hier ansehen:

Technische Infos zu den Zeitraffern:
Alle Fotos für die Zeitraffer wurden mit der Canon 5d Mark II aufgenommen.

Für die Tagesaufnahmen habe ich ein Weitwinkelobjektiv (Sigma 12-24mm) mit 12 mm Brennweite verwendet.
Steg: ISO 100 – 1/125s – f11
Schifffahrt: ISO 100 – 1/125s – f11

Für die Mondaufnahmen habe ich mich für das 24-70er Canon Objektiv entschieden und mit 28mm Brennweite die Fotos gemacht.
Mondaufgang: ISO 100 – 2,5s – f 2,8

Weitere Fotos inkl. einem kleinem Reisebericht von Limone und dem Gardasee folgen demnächst.

lg
Euer Michael

Ein Tag auf Kuramathi in 60 Sekunden

Nachdem ich euch in einem meiner vorigen Beiträge bereits die Fotos von Kuramathi gezeigt habe, wollte ich euch die Zeitrafferaufnahmen auch nicht vorenthalten. Die Zeitrafferaufnahme besteht aus 6 komplett unterschiedlichen Sequenzen:

  • Sternenhimmel
  • Sonnenaufgang
  • Strand 1, 2 + 3
  • Sonnenuntergang

Am beeindruckendsten  finde ich den Sternenhimmel, da man hier deutlich die Bewegung der Sterne erkennen kann. He … Moment … welche Bewegung der Sterne??? Der aufmerksame Leser wird es bemerkt haben. Wieso bewegen sich die Sterne bei meinem Zeitraffer? Wie die meisten von euch wissen, bewegen sich die Sterne natürlich nicht wirklich. Diese scheinbare Bewegung der Sterne entsteht durch die Erdrotation und kann mittels einer Zeitrafferaufnahme sehr gut sichtbar gemacht werden. Was mich so fasziniert ist, dass die Sternenhimmelaufnahmen innerhalb von ca. 45 Minuten entstanden sind und man trotz der relativ kurzen Zeit, die Bewegung deutlich erkennen kann.

Nicht weniger beeindruckend und technisch eine viel größere Herausforderung waren der Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Das Problem bei diesen beiden Situation ist die sich stark ändernde Lichtsituation. Da man bei Zeitrafferaufnahmen wenn möglich im manuellen Modus fotografieren soll, um mögliches Flickern zu unterdrücken, steht einem nur ein sehr eingeschränkter Dynamikumfang für korrekt belichtete Bilder zu Verfügung. Grundsätzlich hat man dann zwei Möglichkeiten um trotzdem immer korrekt belichtete Fotos für eine Zeitrafferaufnahme zu machen:

  • manuelles Nachstellen der Belichtung während der Aufnahmen
  • automatik Modus der Kamera auswählen

Ich habe mich sowohl beim Sonnenauf- als auch beim Sonnenuntergang für die „sichere“ Variante, die Zeitautomatik, entschieden. Das hat, wie bereits erwähnt, den Nachteil, dass es zum Flickern kommen kann, da die Kamera vor jedem Schnappschuss eine Belichtungsmessung durchführt und die Belichtung jedes mal neu einstellt. Zum Glück gibt es Tools, die einem hier helfen das Flickern nachträglich zu entfernen (z.B. LRTimelapse). Falls jemand von euch einmal selbst Zeitraffer Aufnahmen machen möchte, kann ich euch meinen Blog Kollegen Gunther Wegner (http://gwegner.de/) sehr ans Herz legen. Er macht nicht nur atemberaubende Zeitrafferaufnahmen, sondern ist auch der Erfinder und Entwickler von LRTimelapse.

So nun wieder zurück zu meinem Zeitraffer :-)

Schlußendlich habe ich dann auch noch 3 Strandaufnahmen gemacht, da man hier natürlich den Flair und das Feeling von der Insel am besten einfangen kann. Genug geschwafelt: Um das Video in voller Pracht genießen zu können, solltet ihr die Qualität auf HD (Zahnrädchen und dann auf 1080P) stellen und in den Vollbildmodus wechseln. So … und hier jetzt das Video:

lg
euer Michael

Mein erster Zeitraffer – Wien bei Nacht

Ich bin ein begeisterter Fan von Zeitrafferaufnahmen und daher war es nur logisch, dass ich früher oder später selbst versuche selbige zu erstellen. Vor kurzem war es dann soweit. Nachdem ich mich intensiv mit der Technik für Zeitrafferaufnahmen auseinandergesetzt habe, ging es ausgerüstet mit meiner Kamera, meinem neuen Weitwinkel Objektiv, einem Funk-Fernauslöser (Hähnel Giga T Pro II) und meinem Stativ los ins Gefecht. Nachdem mir nach meinem ersten Fotoshooting das Burgtheater und das Rathaus als Motive so gut gefallen haben, habe ich mich dort ein weiteres Mal zwischen die Touristen gequetscht, in Summe über 1400 Fotos fotografiert und anschließend zu einem Film zusammengefügt. Seht selbst, was Wien alles zu bieten hat:

Falls ihr mehr Zeitrafferaufnahmen sehen wollt, kann ich euch den Blogkollegen Gunther Wegner (http://gwegner.de) sehr empfehlen. Er ist einer der genialsten Zeitraffer-Fotografen die ich kenne. Am besten hat mir sein neuestes Zeitraffer-Video von Teneriffa gefallen. Allein die Anzahl der Fotos (36.000), welche für die Zeitrafferaufnahmen fotografiert wurden, ist beeindruckend. Ihr müsst euch unbedingt sein Video ansehen:

http://gwegner.de/video/canary-skies-teneriffa-zeitraffer-time-lapse-video-mit-lrtimelapse/

Kommentare werden nicht nur geduldet sondern sind sogar erwünscht :-)

lg
euer Michael