Schlagwort-Archiv: Wien

Die Zeit vergeht

Die Zeit vergeht, oder wie der Franzose sagen würde: „Tempus fugit“ 😉

Die Zeit spielt in der Fotografie eine sehr sehr wichtige Rolle. Nach dem Licht meiner Meinung nach sogar die Zweitwichtigste. Während man mit einem einzelnen Foto immer einen bestimmten Augenblick in der Zeitlinie festhält, bietet und die Zeitrafferfotografie die Möglichkeit die Zeit in einer besonderen Form festzuhalten.

Ich hatte mich schon vor einiger Zeit mit der Zeitrafferfotografie intensiv beschäftigt und Anfang dieses Jahres bekam ich den überraschenden Anruf einer Film und Fernsehproduktionsfirma, ob ich  nicht Lust und Zeit hätte, Zeitrafferaufnahmen für eine Fernsehproduktion zu machen.  Und so geschah es, dass ich im Februar einige Aufnahmen in und von Wien machte. Ziel und Aufgabe war es, sommerliche Eindrücke von Wien einzufangen. Im Februar gar nicht so eine leichte Aufgabe.

Ich werde aus den entstandenen Szenen auch noch einen kleinen Zusammenschnitt erstellen. Aber bis es soweit ist, möchte ich euch zumindest eine Szene von der Votivkirche als kleinen Teaser zeigen.

Zum Thema Zeitraffer gibt es aktuell auch wieder einen Wettbewerb, organisiert von genialen Gunther Wegner. Details wie Annahmeschluss und Gewinne entnehmt ihr am besten direkt von seiner Webseite: http://gwegner.de/ankuendigungen/zeitraffer-wettbewerb-2014/

Mal schauen, ob ich diesmal einen Beitrag zu dem Wettbewerb leisten kann. Reizen würde es mich schon sehr!

Liebe Grüße
euer Michael

Kranensee in der Seestadt

Kranensee … welch geniales Wortspiel und diesmal kommt es gar nicht von mir. *g*

Am Samstag machten wir einen Ausflug zur Seestadt. Ich hatte eher durch Zufall erfahren, dass um 17:30 „Kranensee – ein Ballett der Kräne“ stattfinden soll. Daher machten wir uns pünktlich auf den Weg um auch noch einen genialen Platz für dieses Spektakel der ganz besonderen Art zu ergattern. Ganze 30 Minuten sollte die Choreographie samt Musik dauern … so zumindest die offiziellen Information. Da ich mich in letzter Zeit auch beruflich wieder intensiver mit der Zeitraffer-Fotografie auseinandersetze, dachte ich mir was gibt es genialeres als 40 Kräne auf einmal aufzunehmen. Gesagt getan!

Als wir um 17:00 in die U-Bahn einstiegen, waren wir ganz froh, dass wir noch einen Platz in der recht vollen U-Bahn bekommen haben. Je näher wir uns der Endstation Seestadt näherten, desto voller wurde es. 5 Stationen vor der Endstation standen bereits extrem viele auf den Gleisen und erhofften sich noch einen Platz in der U-Bahn ergattern zu können.

Als wir in die U-Bahn Station „Aspern“ einfuhren, wunderten wir uns bereits, warum auf dem Bahnsteig Menschen in der Anzahl von ca. 3 gefüllten U-Bahnen standen. In dem Moment dachte ich mir noch: „Gott sei dank, dass wir bereits in der U-Bahn einen Platz haben“. Dann die Hiobsbotschaft:

„Endstation … bitte alle Aussteigen.“

Ich möchte euch jetzt nicht mit den Details langweilen, daher jetzt die kurze Variante:

Marie & Michael steigen in die andere U-Bahn und fahren 2 Stationen zurück – warten auf U-Bahn die bis Seestadt fährt – alle U-Bahnen voll – Marie & Michael fahren mit U-Bahn wieder nach Aspern – Marie & Michael gehen die letzten 3 Stationen zu Fuß zur Seestadt – Marie & Michael sind um 18:00 bei der Seestadt.

Gott sei Dank hatte zu diesem Zeitpunkt die Choreographie noch nicht begonnen und wir hatten auch noch genug Zeit um uns einen schönen  Platz für Zeitrafferaufnahmen zu suchen. Kurz nach 18:00 begannen sich dann die Kräne langsam zu etwas fragwürdiger Musik zu drehen und zu leuchten. Nach knapp 15 Minuten war das Spektakel dann auch schon wieder vorbei.

Um 19:15 (knapp eine Stunde nach Ende des Events) konnten wir dann endlich in eine U-Bahn einsteigen und uns auf den Heimweg machen.

Es war ganz spannend, so viele Kräne auf einmal in Bewegung zu sehen. Schade, dass es nur so kurz war und dass es erst gegen Ende der blauen Stunde stattgefunden hat.

Während wir wir dann warteten bis alle 14.000 Besucher in der U-Bahn verstaut waren, machten wir noch das eine oder andere Foto:

Kranensee

Verbesserungsvorschläge für die Veranstalter:

  • wenn man schon eine Veranstaltung mit einer Choreographie von 30 Minuten ankündigt, dann sollte diese auch zumindest annähernd so lange dauern.
  • sowohl bei der Hinfahrt, als auch bei der Rückfahrt war es aufgrund des hohen Andrangs ein Riesenchaos. Überfüllte U-Bahnen wie man es sonst nur aus Dokumentationen aus China kennt und Intervalle von 10???? Minuten.
  • bei 14.000 Zuseher hätte sich schon das eine oder andere Standl ausgezahlt. 😉

lg
Euer Michael

CSI: Wien

Vor knapp einer Woche bin ich wider meines Naturells zeitig aufgestanden, um einen Zeitraffer von der aufgehenden Sonne über Wien zu machen. Aber es hat sich ausgezahlt. Ein idealer Platz hierfür ist der Leopoldsberg. Hier hat man einen perfekten Blick über Wien. Nachdem ich am Vortag den Wetterbericht studiert habe, wusste ich dass es das ideale Wetter für Zeitrafferaufnahmen ist: windig und leicht bewölkt. Leider war es auch saukalt, sodass ich es vermied meine Hände aus den Handschuhen zu nehmen. Da ich aber auch Objektiv wechseln musste bzw. meinen Graufilter aufschrauben musste, bekam ich die Kälte sehr rasch zu spüren. Memo an mich: Wenn es wieder so kalt ist, eines dieser Wärmepads die man knicken kann mitnehmen … :-)

Nachdem ich mit den Zeitrafferaufnahmen fertig war, nutzte ich noch die Gelegenheit von der einzigartigen Stimmung, die mich ein wenig an das CSI: Miami Intro Video erinnerte. Bei Blende 11, 30 Sekunden Belichtungszeit, ISO 100 und 70mm entstand dieses Foto:

CSI Wien

Für alle nicht Wiener noch eine kurze Erklärung was man hier alles sieht. Von links nach rechts:

Alte Donau, Donauturm, Uno City, DC Tower (übrigens aktuell mit 250m der höchste Wolkenkratzer Österreichs), dann die neue Donau, die Donauinsel und die Donau mit ihren vielen Brücken, der Millennium Tower (202m) und ganz hinten rechts die Verbrennungsanlage Simmeringer Haide.

Um die lange Belichtungszeit überhaupt realisieren zu können, musste ich einen Graufilter oder auch ND-Filter genannt verwenden. In diesem Fall einen ND-1000 Filter. Der Filter wird dabei vorne auf das Objektiv montiert und lässt in diesem Fall 1000x weniger Licht durch. Das Ergebnis sind leicht verschwommene Wolken und eine fließende Donau :-)

Aja … bei so langen Belichtungszeiten nicht aufs Stativ vergessen 😉

lg
Euer Michael

News news news …

Alles neu macht der Mai 2014. Neues Design, neuer Host. Mein Informatik Studium hat sich wieder einmal bezahlt gemacht ;-).

Nach wochenlangen Arbeiten am Transfer des Blogs auf einen eigenen Host, habe ich es nun geschafft. Der Blog ist nun umgezogen, theoretisch sollte sich für euch gar nichts ändern. Die neue Adresse lautet nun www.michaelfotografiert.com. Sollte es dennoch Probleme geben, so lasst es mich wissen.

Silvester haben wir gut überstanden. Heuer hatten wir wieder einen atemberaubenden Blick aus dem 23. Stock über den Norden von Wien. Hier ein paar Impressionen:

Sylvester 2014 2

Sylvester 2014 1

Sylvester 2014 3

Als „Stativ“ hatte ich diesmal einen Bohnensack (gefüllt mit Reis?) und eine Auslöseverzögerung von 2 Sekunden verwendet um Verwackler zu vermeiden.

Auch heuer wieder hat der ORF Sport die besten Sportbilder des Jahres 2013 zusammengefasst. Diese könnt ihr euch hier ansehen: http://sport.orf.at/stories/2198244/2198248/

Sind wieder einige Schmankerl dabei, ob es tatsächlich die besten sind dürft ihr selbst entscheiden. :-)

Ich freue mich auch heuer wieder euch mit Themen rund um die Fotografie versorgen zu dürfen.

lg
euer Michael

2. Vienna Wedding Punsch …

… und Marie und ich waren dabei. Am Dienstag fand der 2. Vienna Wedding Punsch am Schönbrunner Christkindlmarkt statt bei dem sich eine kleine aber feine Runde rund ums Thema Wedding getroffen hat. Neben den äußerst sympathischen Hochzeitsfotografen Thomas Steibl und Cornelia, Roland und Daniela von Linse 2 und Pia Clodi haben wir uns besonders über die neuen Kontakte zu den anderen Genrevertretern aus der Hochzeitsbranche gefreut.

Rückblickend betrachtet hätte unsere Hochzeit vielleicht ein wenig anders ausgesehen, wenn wir den einen oder anderen schon früher kennengelernt hätten. :-)

Zum einen würden wir heute nicht mehr auf ein professionelles Film Team wie es Jakob und Ben von Sequence Five sind verzichten. Beide sind nicht nur äußerst sympathisch, sondern auch ihre Arbeit überzeugt auf der ganzen Linie. Ihr müsst euch unbedingt das letztes Hochzeits-Video von ihnen ansehen.

Zum anderen erinnern wir uns noch sehr gut und gerne an unsere Bastel-Sessions für unsere eigenen Hochzeitseinladungen, Menükarten, Tischkärtchen etc. Bevor wir uns dazu entschlossen hatten die Kärtchen und alles selber zu machen, hatten wir vergeblich versucht qualitativ hochwertige und dennoch preiswerte Einladungen zu finden. Wir haben zwar viel gefunden, aber die meisten Seiten waren aus Amerika. Gestern durften wir die äußerst sympathische Verena von Papierhimmel kennenlernen. Wenn es damals schon diese Online-Hochzeitspapeterie gegeben hätte, wir hätten sicher auf ihr Angebot zurückgegriffen. Das Angebot reicht von Einladungen, Save the Dates, Namenskärtchen, Menükarten, Tischnummern, Etikette über Sticker für Give Aways bis hin zu Kirchenheften, Dankeskarten, Kuverts u.v.m..

Papierhimmel

Abschließend möchte ich euch auch noch Viktoria vorstellen, welche sich auf das Dekorieren spezialisiert hat. Sie kümmert sich um sämtliche Dekorationsaspekte wie Gastgeschenke, Leihmöbel, Zigarrenlounge, Tischkarten und vieles mehr. Ihr müsst euch unbedingt die Beispiele auf ihrer Homepage von Lovely Weddings ansehen. Einfach traumhaft!

Wir haben uns von Anfang an sehr wohl gefühlt, was hauptsächlich daran lag, dass wir sofort in diese kleine Runde freundlich aufgenommen wurden.
Solltet ihr mit dem einen oder anderen Kontakt aufnehmen, schadet es sicher nicht, wenn ihr erwähnt, dass ihr von „Marie & Michael“ kommt :-).

Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Vienna Wedding Meetup im Jänner und natürlich auf die gemeinsame Zeit!

lg
Marie & Michael

Las Vegas wir kommen!

Nein … wir heiraten nicht. Das haben wir ja schon bereits hinter uns. 😉

Auch wenn wir selbst nicht heiraten, so führt uns doch das Thema Hochzeit in die größte Stadt Nevadas: Las Vegas! Die weltgrößte Wedding und Portrait Photography Convention hat gerufen und wir haben ihr Rufen gehört :-)

Im Februar/März 2014 wird es soweit sein: In Las Vegas treffen sich wieder einmal die weltbesten Hochzeitsfotografen auf der größten Hochzeitsmesse. Wir haben schon viel über diese Messe gehört und von befreundeten Hochzeitsfotografen den Tipp bekommen, dass man zumindest einmal auf der WPPI gewesen sein muss. Und nächstes Jahr ist es nun auch für uns soweit.

Als Fotograf ist man ja ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, wie man sich selbst und seine Fotografie weiterentwickeln kann. Die beste Möglichkeit ist natürlich, wenn man Fotografen über die Schulter schauen kann und wenn diese dir ihre Tricks verraten. Nachdem wir gesehen haben, welch unglaubliche Dichte an großartigen Hochzeitsfotografen man auf so engen Raum innerhalb kürzester Zeit treffen kann, haben wir keine Sekunde mehr gezögert: Wir wollen natürlich von den Besten lernen! Der Flug ist deshalb schon gebucht, das Hotel ist reserviert und der Conference Pass bereits gekauft. Jetzt muss nur noch der Februar kommen.

Zum einen werden wir zahlreichen Vorträgen lauschen und uns auch mit anderen Fotografen vernetzen, um so das Beste für unsere Hochzeitspaare aufschnappen und anwenden zu können. Zusätzlich dazu gibt es auf der WPPI auch eine Expo, bei der man die technischen Neuigkeiten nicht nur ansehen sondern auch ausprobieren kann. Neben technischem Equipment, sind wir auch schon sehr neugierig darauf, uns zum Beispiel einen Überblick über die verschiedenen Anbieter von Fotobüchern machen zu können. Gerade für Fotobücher ist das Look & Feel ja entscheidend, und das kann man sich über Websites meistens nicht gut vorstellen.

Hier bekommt ihr einen ungefähren Eindruck, was uns auf der WPPI 2014 erwartet.

Nachdem bei einer amerikanischen Messe sicherlich andere Dimensionen als in unserem kleinen Österreich herrschen, werden wir natürlich versuchen, die dortige Stimmung und die Ausmaße der Messe für euch festzuhalten und auf unserem Blog zu posten. Gespannt sind wir auch schon auf die Art der Vorträge, die sicherlich mit vielen Show-Effekten und Emotionen geprägt sein werden.

Falls der eine oder andere von euch ebenfalls auf der WPPI sein wird, sagt uns Bescheid, wir würden uns sehr freuen euch kennenzulernen!

Wir freuen uns schon wahnsinnig auf spannende und inspirierende Vorträge sowie neue Ideen im Bereich der Hochzeitsfotografie. Damit uns das Warten bis dahin etwas verkürzt wird, werden wir im Dezember und im Jänner auch das erste Mal an den kleinen aber feinen Wedding Meetups in Wien teilnehmen. Die nächsten Monate werden definitiv spannend werden und wir werden viele neue Gesichter kennenlernen!

lg
Marie & Michael

PS: Falls jemand weiß, wofür das I in WPPI steht, das würde uns interessieren 😉

Der geräucherte Prüfling und warum man nicht immer über die ÖBB schimpfen darf

Hallo meine treuen Leser. In der letzter Zeit ist es ein wenig ruhig um meinen Blog geworden. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich mich derzeitig intensiv auf die ersten Teile meiner Meisterprüfung vorbereite.

Heute stand das erste Modul auf dem Programm. Und zwar handelt es sich dabei um den schriftlichen Theorieteil wo Fachkunde und Fachrechnen abgeprüft wurden. Da die Prüfung im wunderschönen (aber leider verregneten) Innsbruck stattfand, habe ich nun endlich wieder ein paar Stunden Zeit mich, während meiner Zugfahrt von Tirol nach Wien, mit dem Blog zu beschäftigen.

Wie so oft bei schriftlichen Prüfungen, erfährt man das Ergebnis nicht sofort sondern erst in ein paar Wochen. Aber vom Gefühl her würde ich sagen es passt. 😉

Aber unabhängig vom Ergebnis kann ich eines schon mit Sicherheit sagen: allein durch das Antreten und damit verbunden mit der intensiveren Auseinandersetzung mit den Themen, habe ich wieder einiges dazugelernt.

In Kürze folgt dann der 3-tägige Praxisteil. Dazu dann aber mehr, wenn ich euch auch ein paar „Meisterstücke“ präsentieren kann.

Normalerweise würde jetzt an dieser Stelle eine Hotelempfehlung kommen, aber in letzter Zeit habe ich was die Hotelwahl betrifft etwas Pech. Das Zimmer war der Preiskategorie entsprechend, das Frühstücksbüffet sehr gut (yeah, es gab Nutella und weiche Eier=beste Voraussetzungen für eine perfekte Hotelbewertung). Auch der Mann am Empfang war sehr nett und hilfsbereit. Doch was hat mich dann so gestört, dass ich keine Empfehlung abgeben möchte?

Als ich das Zimmer betrat, kam mir sofort ein beißender Zigarettengeruch entgegen. Mich persönlich stört das sehr und was mich ja noch mehr verwundert hat, war die Tatsache, dass es sich um ein Nichtraucher Hotel handelte. Ich, flugs zurück zum Empfang um nachzufragen ob es noch ein anderes Zimmer gäbe. Der Mann am Empfang sehr erstaunt über den Rauchgeruch aber bemüht eine Lösung zu finden. Bis hierher ist auch noch alles in Ordnung. Leider gab es kein freies Zimmer mehr woraufhin er die ?Chefin? des Hauses anrief und fragte, was er nun tun solle.

Gemeinsam mit dem netten Herrn vom Empfang gingen wir auf das Zimmer. Auf halben Weg öffnet sich hinter uns eine Tür. Ich hörte wie uns eine Frau mit wütenden Schritten folgte und hinter uns herstapfte. Nach einem forschen „Grüß Gott“ (ganz untypisch für Tiroler) betraten wir nun zu dritt das Zimmer. Daraufhin versuchte sie mir dann ernsthaft einzureden, dass der Geruch nicht von einem Zigarettenrauch, sondern von Kleidung von einem Raucher stammte.

Für mich war die Sache damit gegessen. Anstatt sich zu für die unangenehme Situation zu entschuldigen, sich mit billigen und an den Haaren herbeigezogenen Ausreden rauszureden ist für meinen Geschmack zuviel.

Der nette Herr vom Empfang brachte mir dann noch einen Antirauchspray (warum es in einem Nichtraucherhotel so etwas gibt hat mich dann doch etwas gewundert) mit dem ich mehr oder weniger erfolgreich Rosenduft in meinem Zimmer verstreute.

Bevor ich mich dann noch mehr in die Sache hineinsteigerte, nutzte ich die überschüssige Energie zum Wiederholen der Theorie.

Eines möchte ich auch noch sagen. Gott sei dank sind alle andere Tiroler, die mir sonst noch auf der Reise begegnet sind überdurchschnittlich freundlich und hilfsbereit.

So. Diesmal mehr Schrift und weniger Bilder. Muss auch mal sein. 😉

Bis bald
euer Michael

PS: Auch wenn ich es nur ungern zugebe, aber das zusätzliche Service und der Komfort den man in einem Erste Klasse Abteil der ÖBB bekommt ist seine 10€ definitiv Wert. 😉

Unser erster Themenphotowalk

Letzten Mittwoch fand der erste Themenphotowalk statt und ich muss sagen: Es war einfach nur geil. Zu sechst machten wir uns 1 1/2 Stunden auf den Weg vom Stephansplatz, über den Graben bis zum Michaelerplatz und in Richtung Volksgarten. Ziel des Photowalks ist es nicht, wie ein Tourist durch die Straßen zu schlendern und alles zu fotografieren was einen vor die Linse kommt. Viel mehr geht es darum, sich intensiv mit seiner Umgebung auseinanderzusetzen um dann vielleicht Dinge zu entdecken, die sonst im Verborgenen geblieben wären. Und schlussendlich soll natürlich die Freude am Fotografieren im Vordergrund stehen. :-)

Meine Aufgabe während des Photowalks war, den Teilnehmern bei Fragen zu Seite zu stehen und ein paar Tipps zur Bildgestaltung (z.b. Drittelregel) zu geben. Als Thema habe ich mir folgendes überlegt. Eine Möglichkeit um Spannung in Fotos zu bringen sind Kontraste. Sei es zum Beispiel durch Licht & Schatteneffekte oder inhaltliche Kontraste wie zum Beispiel Jung und Alt. Einen Auszug der entstandenen Fotos möchte ich euch heute zeigen. Eines vorweg: Ich bin extrem stolz auf meine Teilnehmer, die so viel Kreativität angefangen von der Motivauswahl bis hin zur Bildgestaltung, der Wahl der Perspektive und Ausschnitte an den Tag gelegt und diese einzigartigen Fotos geschossen haben.

Fotos von Anna

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Fotos von Carina

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Fotos von Elisabeth

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Fotos von Isabella

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Fotos von Marie

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Fotos von mir :-)

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Es hat mir irrsinnig viel Spaß gemacht und es war extrem cool zu sehen, mit welchem Enthusiasmus meine Mädels an die Sache herangegangen sind. Das spannende für mich ist anschließend die Fotos der anderen Teilnehmer zu sehen. Oft frage ich mich, wo haben die das eigentlich entdeckt. Ich freue mich schon sehr auf meinen nächsten Themenphotowalk, welcher voraussichtlich im Dezember stattfinden wird. Unverbindliche Voranmeldungen könnt ihr mir gerne an office@boesendorfer-photography.com schicken.

Wie gefallen euch die Fotos?

lg
Euer Michael

PS: die Fotos in der Küche hängen noch nicht 😉

Die neuen Herbstworkshops sind da

Angefangen vom Themen-Photowalk, welcher auch die ideale Vorbereitung für den Wiener Fotomarathon ist, über den „Wien zur Blauen Stunde“-Workshop bis hin zum Anfänger-Workshop und Fortgeschrittenen-Workshop und last but not least der Bildanalyse.

Nachdem es in Zukunft noch mehr Workshops gibt, habe ich auch den „Wir Fotografieren Bonus Club“ ins Leben gerufen. Treue soll ja schließlich belohnt werden :-). Bereits ab dem 2. Workshop seid ihr automatisch beim Bonus Club dabei und profitiert unter anderem von 20% Preisnachlass bei jedem zukünftigen Photowalk, Workshop und jeder zukünftigen Bildanalyse.

Die Details zu den Workshops sowie die Anmeldemöglichkeiten findet ihr hier:

Themen-Photowalk:
Hängender AffeBeim Themen-Photowalk verbringen wir einen gemeinsamen Abend in Wien, an dem wir zu einem vorgegebenen Thema (z.B. Licht und Schatten) fotografieren. Während des Walks ist genügend Zeit, damit ich auch auf eure individuellen Fragen eingehen kann.
Ihr werdet sehen wie schnell ihr lernt, die Umgebung mit anderen Augen wahrzunehmen. Ihr werdet staunen wie viel Kreativität in euch steckt!
Am Ende des Tages schickt mir jeder seine drei besten Fotos, die anschließend auf meinem Blog und auf Facebook veröffentlicht werden. So kann jeder Teilnehmer sehen, wie die anderen Photowalker das Thema umgesetzt haben.

Datum: Mittwoch, 4. September 2013
Uhrzeit: 18:30 – 20:00
Treffpunkt: Wien – Stephansplatz

Mitzubringen: Eure Kamera und eure Objektive
Preis: 20€
Zur Anmeldung

Photowalk – Blaue Stunde Wien
Blaue StundeBeim Photowalk – Blaue Stunde entdecken wir gemeinsam die Faszination der blauen Stunde. Zu Beginn besprechen wir, was beim Fotografieren während der blauen Stunde beachtet werden muss und dann geht es schon los!
Nutzen wir gemeinsam die Gunst der blauen Stunde um phänomenale Fotos zu machen!
Am Ende des Tages schickt mir jeder seine drei besten Fotos, die anschließend auf meinem Blog und auf Facebook veröffentlicht werden. So kann jeder Teilnehmer sehen, wie die anderen Photowalker die blaue Stunde wahrgenommen haben.

Datum: Mittwoch, 11. September 2013
Uhrzeit: 18:30 – 20:00
Treffpunkt: Wien – Maria Theresien Denkmal zwischen dem naturhistorischen und dem kunsthistorischen Museum

Mitzubringen: Eure Kamera, eure Objektive und ein Stativ
Preis: 20€
Zur Anmeldung

Anfänger-Workshop (Technik)
Herbst_Workshop_2In einer kleinen Gruppe werden wir gemeinsam die Basics lernen, damit ihr nicht mehr im Automatikmodus eurer Spiegelreflexkamera fotografieren müsst. Ihr lernt wie ISO, Belichtungszeit und Blende zusammenhängen und welche Möglichkeiten man damit beim Fotografieren hat. Das Erlernte probieren wir gleich an Praxisbeispielen aus. Damit könnt ihr am Ende des Tages die Halbautomatikmodi (Av, S, T, … und wie sie noch alle heißen) nutzen, um tolle Fotos zu machen!

Datum: Samstag, 21. September 2013
Uhrzeit: 10:00 – 16:00
Ort: Greifenstein Kajaksvereinshaus (nähe Wien)

Mitzubringen: Eure Kamera, eure Objektive und wer hat ein Stativ
Preis: 80€
Zur Anmeldung

Fortgeschrittenen-Workshop (Bildgestaltung/Kreativtechniken)
Herbst_Workshop_3Ein gutes Foto entsteht bereits im Kopf. Belichtungszeit, Blende und ISO sind zwar wesentliche Faktoren, entscheidend für ein gutes Bild sind aber die Bildgestaltung und das richtige Motiv.
In diesem Workshop erlernen wir anhand von praktischen Beispielen diverse Bildgestaltungsmöglichkeiten und einige Kreativtechniken.

Datum: Sonntag, 22. September 2013
Uhrzeit: 10:00 – 16:00
Ort: Greifenstein Kajaksvereinshaus (nähe Wien)

Mitzubringen: Eure Kamera, eure Objektive und wer hat ein Stativ
Preis: 80€
Zur Anmeldung

Workshop Kombi (Technik, Bildgestaltung und Kreativtechniken)
Herbst_Workshop_1Natürlich könnt ihr auch den Anfänger-Workshop und den Fortgeschrittenen-Workshop kombinieren – um gleich an einem Wochenende zum Fotografie-Profi zu werden! Wenn Ihr gleich die Workshop Kombi bucht, kommt es euch preislich selbstverständlich auch entgegen ;-).

Mitzubringen: Eure Kamera und eure Objektive und wer hat ein Stativ

Datum: Samstag, 21. September 2013 & Sonntag, 22. September 2013
Uhrzeit: 10:00 – 16:00
Ort: Greifenstein Kajaksvereinshaus (nähe Wien)
Mitzubringen: Eure Kamera, eure Objektive und wer hat ein Stativ
Preis: 140€
Zur Anmeldung

Bildanalyse im Café
BildanalyseIn lockerer, kleiner Runde werden wir in der Gruppe eure Fotos besprechen, konstruktives Feedback geben und gemeinsam Verbesserungsvorschläge erarbeiten.
Auch wenn es im ersten Moment unangenehm klingt, Feedback von anderen Personen hilft total um sein fotografisches Können zu verbessern. Gleichzeitig kann man sich auch von den Fotos der anderen Teilnehmer inspirieren lassen und dabei viel lernen.

Datum: Freitag, 27. September 2013
Uhrzeit: 19:00 – 20:30
Ort: ein Café in Wien (wird noch bekanntgegeben)
Mitzubringen: bitte schickt mir vorab bis zu 5 Fotos, zu denen ihr gerne Feedback hättet
Preis: 15€
Zur Anmeldung

Solltet ihr noch Fragen haben oder euch für einen der Workshops anmelden wollen, könnt ihr mich auch gerne unter office@boesendorfer-photography.com kontaktieren.

lg
euer Michael

Neuer Anfänger Foto-Workshop – Rückblick und Ausblick

Man war das ein spannendes Wochenende. Mittlerweile sind schon wieder fast 3 Monate vergangen, als ich meinen ersten Anfänger Foto-Workshop abgehalten hatte. Am 27.4 haben sich 6 motivierte Fotobegeisterte im Kajaksvereinshaus in Greifenstein getroffen um sich mit dem Thema Fotografie, insbesondere den Themen TechnikBildgestaltung und Kreativtechniken auseinanderzusetzen. Es waren intensive, aber vor allem lehrreiche 7 Stunden, in denen die Teilnehmer die Theorie gepaart mit Praxisaufgaben erlernen konnten. Im Anschluss des Workshops gab es auch noch eine kleine Bildanalyse der mitgebrachten Fotos. Aber bevor ich selbst zu viel sage, ist doch viel interessanter was die Teilnehmer zum Workshop zu sagen haben:

Vor dem Workshop hab ich mit meiner digitalen Spiegelreflexkamera immer nur im Automatikmodus  fotografiert. Ich wollte immer schon wissen wie man mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen umgeht und was die verschiedenen Einstellungen auf meiner Kamera bedeuten. Eine gute Mischung aus Theorie und Praxis hat mir auch geholfen die vielleicht manchmal kompliziert erscheinenden technischen Grundlagen der Fotografie zu verstehen. Die Zeit verging wie im Flug. Ich hatte total viel Spaß etwas neues auszuprobieren und vor allem auch viel Freude mit den Ergebnissen! – Beatrice

Speed Graphic Workshop

Mit der gesammelten Erfahrung des ersten Workshops und dank des hervorragen Feedbacks der Teilnehmer, konnte ich nun meinen nächsten Anfänger Foto-Workshop planen.

Nicht nur aufgrund der kleinen Gruppe und der ansprechenden Location (mit Ausblick und direktem Zugang zur Natur) ein wirklich sinnvoll verbrachter Tag. Mein lange gehegter Anspruch an mich selbst, endlich zu wissen was so ein Fotografiergerät eigentlich macht wurde Realität. – Florian

Wie auch beim letzten Workshop stützt sich mein Workshop auf die drei Säulen:  TechnikBildgestaltung und Kreativtechniken.

Ich kenne viele, die sich eine Spiegelreflexkamera oder eine Systemkamera gekauft haben und sich aber nicht damit auskennen und daher hauptsächlich im Vollautomatikmodus fotografieren. Mein Ziel ist es, diesen Personen die Angst vor den Halbautomatiken (Av, S, T, … Und wie sie noch alle heißen) und schlussendlich auch dem manuellen Modus zu nehmen. Außerdem werde ich einfache Mittel der Bildgestaltung, wie zum Beispiel die Drittelregel anhand von Praxisaufgaben vermitteln. Der Workshop wird sehr interaktiv gestaltet sein und ist auf drei Säulen aufgebaut: Technik, Bildgestaltung und Kreativtechniken. Damit das Ganze nicht zu trocken wird, werden wir die einzelnen Themen zusammen erarbeiten.

Aufgrund des Feedbacks aus der ersten Runde, wird der Workshop diesmal 2-tägig stattfinden. Am ersten Tag werden wir das Thema Technik in den Vordergrund rücken und mit ausreichend Praxisbeispielen das erlernte Wissen anwenden. Am zweiten Tag rücken dann die Themen Bildgestaltung und Kreativtechniken in den Vordergrund. Gegen Ende werden wir uns einzelne Fotos der Teilnehmer ansehen und gemeinsam analysieren. An beiden Tagen werde ich mich gezielt auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer eingehen.

Der Workshop findet am 1. Augustwochenende Samstag 3. August und Sonntag 4. August statt.

Anmeldungen sind ab sofort hier möglich bzw. können auch gerne direkt an office@boesendorfer-photography.com geschickt werden.

Für den Workshop konnte ich wieder die traumhafte Location vom letzten Mal mieten. Die Teilnehmer waren sowohl von der Location (Kajaksvereinshaus in Greifenstein) als auch von der Gruppengröße von max. 6 Personen begeistert.

Workshop Informationen
Was? – Anfänger Workshop: Technik, Bildgestaltung und Kreativtechniken.
Wo? – Kajaksvereinshaus – Greifenstein (ca. 20 Minuten von Wien)
Wann? – 3.8.2013 & 4.8.2013 jeweils von 10:00-16:00
Wer? – Fotografie Anfänger mit einer digitalen Spiegelrefelxkamera oder einer Systemkamera.
Wie? – Anmeldung hier oder eine E-Mail direkt an office@boesendorfer-photography.com
Voraussetzungen? – Keine – lediglich Interesse.
Kosten? 140€

Bei Fragen könnt ihr euch ebenfalls an office@boesendorfer-photography.com wenden. Solltet ihr unschlüssig sein, ob eure Kamera die nötigen Voraussetzungen erfüllt, schickt mir einfach euer Kameramodell und ich kläre das ab.

Durch den Workshop wurde mir bewusst welche Einstellungen meiner Kamera für welche Situationen zu wählen sind.
Dadurch sind meine Photos viel besser geworden, und ich muss nicht mehr auf den Automatikmodus meiner Kamera zurückgreifen.
Michael ist ein sympathischer Workshopleiter und ist stets bemüht auf jeden Teilnehmer individuell einzugehen. – Manuel

lg
euer Michael