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Warum ich die Food Photography liebe :-)

Na das ist ja offensichtlich … wer mich kennt weiß, ich esse gerne und am besten natürlich mit Liebe zubereitete Mahlzeiten. Da kam es mir sehr gelegen, dass ich für den ersten Food Photography Auftrag ca. 7 frisch und mit Liebe zubereitete Gerichte essen fotografieren durfte.

Ausgerüstet mit Stativ, meinem mobilen Fototisch und meiner Studioblitzanlage, machte ich mich mit leerem Magen auf den Weg. Das mit dem leeren Magen bereute ich bereits, als ich den ersten Fuß in das provisorisch eingerichtete Fotostudio machte. Es roch dermaßen gut nach Essen, das ich eigentlich gleich zum zweiten Teil der Food Photography schreiten wollte. Aber, gut erzogen wie ich bin, zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Mein Fototisch bot, mit seiner weißen Hohlkehle, den perfekten Hintergrund. Ich entschied mich dafür, das Licht von hinten bzw. schräg hinten, einfallen zu lassen, da so die Struktur des Essen perfekt hervorgehoben wird und das ganze etwas spannender wirkt. Damit die Schattenseite dann nicht zu dunkel wird und die Schatten somit absaufen, verwende ich einen weißen Reflektor zum Aufhellen. Hier kann ich euch gerne den 5in1 Faltreflektor von Matin empfehlen (gekauft bei EnjoyYourCamera). Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

SchnitzelWeinkaraffeCafe LatteMohr im Hemd

Als verantwortungsvoller Food Fotograf, hat man natürlich auch die Pflicht, die von einem abgelichteten Motive zu verkosten. Gar nicht so einfach, wenn man so erzogen wurde wie ich:

Was auf den Teller kommt, wird aufgegessen 😉

lg
euer Michael

Der perfekte Fruchtspiegel

Während meines letzten Fotoshootings mit den Früchtchen, habe ich mir überlegt, wie ich die Früchte, mit den mir zu Verfügung stehenden Mittel, noch besser in Szene setzen könnte. Und dann kam mir die Idee, dass ich doch einen „Fruchtspiegel“ machen könnte. Schwups ab ins Schlafzimmer den Spiegel abmontiert und auf den Tisch gelegt. Vor dem Spiegel die Kamera positioniert und hinter dem Spiegel einmal einen schwarzen und einmal einen weißen Hintergrund gespannt. Entstanden sind folgende Fotos:

Ich habe die Fotos auch während unserer Mappenschau in der Fotoschule hergezeigt und sehr gutes Feedback erhalten, wie man die Fotos noch verbessern könnte:

  • Am meisten hat mich die „doppelte“ Spiegelung gestört. Dies könnte man ganz einfach verhindern, wenn man anstatt des Spiegels eine andere reflektierende Oberfäche wie z.B. eine Metallplatte oder eine spiegelnde weiße Glasplatte verwendet.
  • Die Früchte könnte man noch zuvor in Wasser tauchen, dann bilden sich ein paar Tropfen und sie wirken dadurch frischer.
  • Ich habe die Früchte direkt angeblitzt und wahrscheinlich würden sie plastischer wirken, wenn man indirektes Licht verwenden würde.

Mich würde interessieren, welche Variante (schwarz oder weiß) euch mehr zusagt.

lg
Euer Michael

Wie die Fotos in die Küche kamen …

Du musst Fotos für unsere Küche machen.

So, oder so ähnlich lautete der Auftrag meiner Frau. Seit Jahren reden wir davon, dass wir schöne Fotos für unsere Küche haben wollen. Bei jedem Ikea-Einkauf haben wir neidisch auf die Fotos in der Küchenabteilung geblickt und jedesmal waren wir kurz davor uns so ein Foto zu kaufen. Aber jedesmal, vertröstete ich sie mit den Worten:

 Die Fotos für unsere Küchen machen wir lieber selber!

Die Wünsche meiner Frau waren: erfrischende, dynamische aber doch modern und elegante Fotos für unsere Küche. Bei dem Wort „erfrischend“ fielen mir sofort meine Lieblingsfrüchte „Limetten“ ein und passend dazu natürlich unser Lieblingsgetränk. So kamen wir auf die Idee, dass man die Limette und andere Früchte in einem mit Wasser gefüllten Glas fotografieren könnte. Damit das Ganze ein wenig dynamischer und spannender wird, haben wir uns dazu entschlossen die Früchte ins Glas fallen zu lassen. Damit das Ganze auch schön modern und elegant wirkt, haben wir unser schönstes Trinkglas gesucht und die Fotos als „High Key“ angelegt. „High Key“ bedeutet, dass der Hintergrund sehr hell ist man eine gleichmäßige Ausleuchtung des Motivs hat. Das Ganze habe ich dadurch erreicht, dass ich nicht direkt mit dem Systemblitz auf mein Motiv fotografiert habe, sondern den Blitz gegen eine Styroporplatte bouncen ließ. Durch die größere Fläche der Styroporplatte habe ich ein deutlich weicheres Licht, als wenn ich den Blitz direkt auf mein Motiv gerichtet hätte.

Und nun die Fotos:

Die Fotos hätte ich jetzt schon mal … jetzt müsste man sie nur mehr entwickeln lassen und die passenden Rahmen dazu finden. Aber das ist eine andere Geschichte 😉

lg
euer Michael