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Die Zeit vergeht

Die Zeit vergeht, oder wie der Franzose sagen würde: „Tempus fugit“ 😉

Die Zeit spielt in der Fotografie eine sehr sehr wichtige Rolle. Nach dem Licht meiner Meinung nach sogar die Zweitwichtigste. Während man mit einem einzelnen Foto immer einen bestimmten Augenblick in der Zeitlinie festhält, bietet und die Zeitrafferfotografie die Möglichkeit die Zeit in einer besonderen Form festzuhalten.

Ich hatte mich schon vor einiger Zeit mit der Zeitrafferfotografie intensiv beschäftigt und Anfang dieses Jahres bekam ich den überraschenden Anruf einer Film und Fernsehproduktionsfirma, ob ich  nicht Lust und Zeit hätte, Zeitrafferaufnahmen für eine Fernsehproduktion zu machen.  Und so geschah es, dass ich im Februar einige Aufnahmen in und von Wien machte. Ziel und Aufgabe war es, sommerliche Eindrücke von Wien einzufangen. Im Februar gar nicht so eine leichte Aufgabe.

Ich werde aus den entstandenen Szenen auch noch einen kleinen Zusammenschnitt erstellen. Aber bis es soweit ist, möchte ich euch zumindest eine Szene von der Votivkirche als kleinen Teaser zeigen.

Zum Thema Zeitraffer gibt es aktuell auch wieder einen Wettbewerb, organisiert von genialen Gunther Wegner. Details wie Annahmeschluss und Gewinne entnehmt ihr am besten direkt von seiner Webseite: http://gwegner.de/ankuendigungen/zeitraffer-wettbewerb-2014/

Mal schauen, ob ich diesmal einen Beitrag zu dem Wettbewerb leisten kann. Reizen würde es mich schon sehr!

Liebe Grüße
euer Michael

Kranensee in der Seestadt

Kranensee … welch geniales Wortspiel und diesmal kommt es gar nicht von mir. *g*

Am Samstag machten wir einen Ausflug zur Seestadt. Ich hatte eher durch Zufall erfahren, dass um 17:30 „Kranensee – ein Ballett der Kräne“ stattfinden soll. Daher machten wir uns pünktlich auf den Weg um auch noch einen genialen Platz für dieses Spektakel der ganz besonderen Art zu ergattern. Ganze 30 Minuten sollte die Choreographie samt Musik dauern … so zumindest die offiziellen Information. Da ich mich in letzter Zeit auch beruflich wieder intensiver mit der Zeitraffer-Fotografie auseinandersetze, dachte ich mir was gibt es genialeres als 40 Kräne auf einmal aufzunehmen. Gesagt getan!

Als wir um 17:00 in die U-Bahn einstiegen, waren wir ganz froh, dass wir noch einen Platz in der recht vollen U-Bahn bekommen haben. Je näher wir uns der Endstation Seestadt näherten, desto voller wurde es. 5 Stationen vor der Endstation standen bereits extrem viele auf den Gleisen und erhofften sich noch einen Platz in der U-Bahn ergattern zu können.

Als wir in die U-Bahn Station „Aspern“ einfuhren, wunderten wir uns bereits, warum auf dem Bahnsteig Menschen in der Anzahl von ca. 3 gefüllten U-Bahnen standen. In dem Moment dachte ich mir noch: „Gott sei dank, dass wir bereits in der U-Bahn einen Platz haben“. Dann die Hiobsbotschaft:

„Endstation … bitte alle Aussteigen.“

Ich möchte euch jetzt nicht mit den Details langweilen, daher jetzt die kurze Variante:

Marie & Michael steigen in die andere U-Bahn und fahren 2 Stationen zurück – warten auf U-Bahn die bis Seestadt fährt – alle U-Bahnen voll – Marie & Michael fahren mit U-Bahn wieder nach Aspern – Marie & Michael gehen die letzten 3 Stationen zu Fuß zur Seestadt – Marie & Michael sind um 18:00 bei der Seestadt.

Gott sei Dank hatte zu diesem Zeitpunkt die Choreographie noch nicht begonnen und wir hatten auch noch genug Zeit um uns einen schönen  Platz für Zeitrafferaufnahmen zu suchen. Kurz nach 18:00 begannen sich dann die Kräne langsam zu etwas fragwürdiger Musik zu drehen und zu leuchten. Nach knapp 15 Minuten war das Spektakel dann auch schon wieder vorbei.

Um 19:15 (knapp eine Stunde nach Ende des Events) konnten wir dann endlich in eine U-Bahn einsteigen und uns auf den Heimweg machen.

Es war ganz spannend, so viele Kräne auf einmal in Bewegung zu sehen. Schade, dass es nur so kurz war und dass es erst gegen Ende der blauen Stunde stattgefunden hat.

Während wir wir dann warteten bis alle 14.000 Besucher in der U-Bahn verstaut waren, machten wir noch das eine oder andere Foto:

Kranensee

Verbesserungsvorschläge für die Veranstalter:

  • wenn man schon eine Veranstaltung mit einer Choreographie von 30 Minuten ankündigt, dann sollte diese auch zumindest annähernd so lange dauern.
  • sowohl bei der Hinfahrt, als auch bei der Rückfahrt war es aufgrund des hohen Andrangs ein Riesenchaos. Überfüllte U-Bahnen wie man es sonst nur aus Dokumentationen aus China kennt und Intervalle von 10???? Minuten.
  • bei 14.000 Zuseher hätte sich schon das eine oder andere Standl ausgezahlt. 😉

lg
Euer Michael

Bella Italia – Bella Lago di Garda

Braun gebrannt und voller Elan, melde ich mich aus meiner Sommerpause zurück. :-)

Und damit ihr auch ein bisschen etwas von meinem Urlaub habt, habe ich euch auch ein paar Schmankerln mitgebracht. Unser diesjähriger Sommerurlaub führte uns nach Bella Italia an den Gardasee. Um genauer zu sein in das kleine Dörfchen Limone. Von dort aus konnten wir einerseits bei herrlichen Temperaturen den See genießen und während unserer Ausflüge hatte ich endlich wieder einmal Zeit, mich mit dem Thema Zeitraffer auseinanderzusetzen. Leider sind es diesmal nur 3 Szenen wobei ich aber auf den Mond-Zeitraffer besonders stolz bin. Das Ergebnis könnt ihr euch hier ansehen:

Technische Infos zu den Zeitraffern:
Alle Fotos für die Zeitraffer wurden mit der Canon 5d Mark II aufgenommen.

Für die Tagesaufnahmen habe ich ein Weitwinkelobjektiv (Sigma 12-24mm) mit 12 mm Brennweite verwendet.
Steg: ISO 100 – 1/125s – f11
Schifffahrt: ISO 100 – 1/125s – f11

Für die Mondaufnahmen habe ich mich für das 24-70er Canon Objektiv entschieden und mit 28mm Brennweite die Fotos gemacht.
Mondaufgang: ISO 100 – 2,5s – f 2,8

Weitere Fotos inkl. einem kleinem Reisebericht von Limone und dem Gardasee folgen demnächst.

lg
Euer Michael