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Wie die Fotos nun wirklich in die Küche kamen :-)

Nachdem ich schon vor gut einem Jahr den Versuch gestartet habe, Fotos für unsere Küche zu fotografieren, wurde ich heuer wieder liebevoll von meiner Frau daran erinnert, dass noch immer keine Fotos in der Küche hängen. Das lag hauptsächlich daran, dass die gedruckten Fotos, nicht das hergaben, was ich mir ursprünglich in den Kopf gesetzt hatte.

So waren die Wassertropfen zu verschwommen und der Untergrund wirkte durch das weiße nasse Tuch einfach zu fad.

Seit letztem Jahr konnte ich mein Wissen deutlich erweitern und daher konnte ich die Probleme in den Griff bekommen. Aber nicht nur das Wissen spielt eine entscheidende Rolle, sondern auch die Ausrüstung. 😉

Zum einen habe ich einen richtigen Fototisch mit glatter weißer Oberfläche verwendet und zum anderen achtete ich beim Blitzen auf eine möglichst kurze Abbrennzeit. Dies erreichte ich, indem ich die Leistung meines Aufsteckblitzes möglichst niedrig einstellte, dafür musste ich mit der ISO auf 200 gehen und die Blende auf 5,6f einstellen.

Eines meiner Lieblingsfotos ist die fallende Orange.

Wasserkaraffen 2

Die Farben der einzelnen Paprika und diese dreier Kombination hat es mir besonders angetan.

Wasserkaraffen 3

Nachdem wir zuerst die Früchte einzeln in die Wasserkaraffe fielen ließen, versuchten wir es mit mehreren Früchten auf einmal. Wasserkaraffen 1

Nicht jede Frucht schaffte es in das heißbegehrte Wasser. Macht nix, gerade deshalb gefällt mir dieses Fotos ganz besonders.Wasserkaraffen 4Als Schlussauftritt durfte noch einmal jede Frucht und jedes Gemüse in die Karaffe. Entstanden ist dann dieses bunte Potpourri. Wasserkaraffen 5

Jetzt muss ich die Fotos eigentlich nur noch ausdrucken, einen passenden Bilderrahmen finden und an die Wand montieren. Aber das ist eine andere Geschichte. 😉 Wenn es soweit ist, zeige ich euch natürlich das Ergebnis.

lg
Euer Michael

Der perfekte Fruchtspiegel

Während meines letzten Fotoshootings mit den Früchtchen, habe ich mir überlegt, wie ich die Früchte, mit den mir zu Verfügung stehenden Mittel, noch besser in Szene setzen könnte. Und dann kam mir die Idee, dass ich doch einen „Fruchtspiegel“ machen könnte. Schwups ab ins Schlafzimmer den Spiegel abmontiert und auf den Tisch gelegt. Vor dem Spiegel die Kamera positioniert und hinter dem Spiegel einmal einen schwarzen und einmal einen weißen Hintergrund gespannt. Entstanden sind folgende Fotos:

Ich habe die Fotos auch während unserer Mappenschau in der Fotoschule hergezeigt und sehr gutes Feedback erhalten, wie man die Fotos noch verbessern könnte:

  • Am meisten hat mich die „doppelte“ Spiegelung gestört. Dies könnte man ganz einfach verhindern, wenn man anstatt des Spiegels eine andere reflektierende Oberfäche wie z.B. eine Metallplatte oder eine spiegelnde weiße Glasplatte verwendet.
  • Die Früchte könnte man noch zuvor in Wasser tauchen, dann bilden sich ein paar Tropfen und sie wirken dadurch frischer.
  • Ich habe die Früchte direkt angeblitzt und wahrscheinlich würden sie plastischer wirken, wenn man indirektes Licht verwenden würde.

Mich würde interessieren, welche Variante (schwarz oder weiß) euch mehr zusagt.

lg
Euer Michael

Wie die Fotos in die Küche kamen …

Du musst Fotos für unsere Küche machen.

So, oder so ähnlich lautete der Auftrag meiner Frau. Seit Jahren reden wir davon, dass wir schöne Fotos für unsere Küche haben wollen. Bei jedem Ikea-Einkauf haben wir neidisch auf die Fotos in der Küchenabteilung geblickt und jedesmal waren wir kurz davor uns so ein Foto zu kaufen. Aber jedesmal, vertröstete ich sie mit den Worten:

 Die Fotos für unsere Küchen machen wir lieber selber!

Die Wünsche meiner Frau waren: erfrischende, dynamische aber doch modern und elegante Fotos für unsere Küche. Bei dem Wort „erfrischend“ fielen mir sofort meine Lieblingsfrüchte „Limetten“ ein und passend dazu natürlich unser Lieblingsgetränk. So kamen wir auf die Idee, dass man die Limette und andere Früchte in einem mit Wasser gefüllten Glas fotografieren könnte. Damit das Ganze ein wenig dynamischer und spannender wird, haben wir uns dazu entschlossen die Früchte ins Glas fallen zu lassen. Damit das Ganze auch schön modern und elegant wirkt, haben wir unser schönstes Trinkglas gesucht und die Fotos als „High Key“ angelegt. „High Key“ bedeutet, dass der Hintergrund sehr hell ist man eine gleichmäßige Ausleuchtung des Motivs hat. Das Ganze habe ich dadurch erreicht, dass ich nicht direkt mit dem Systemblitz auf mein Motiv fotografiert habe, sondern den Blitz gegen eine Styroporplatte bouncen ließ. Durch die größere Fläche der Styroporplatte habe ich ein deutlich weicheres Licht, als wenn ich den Blitz direkt auf mein Motiv gerichtet hätte.

Und nun die Fotos:

Die Fotos hätte ich jetzt schon mal … jetzt müsste man sie nur mehr entwickeln lassen und die passenden Rahmen dazu finden. Aber das ist eine andere Geschichte 😉

lg
euer Michael