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Warum man immer mit der Frau auf Urlaub fahren sollte …

… oder wenn nicht, sich zumindest das Hotel selber aussuchen sollte ­čśë

Nach meinem ersten Aufenthalt in Innsbruck, musste ich nun ein zweites Mal in die Landeshauptstadt Tirols. Diesmal stand der praktische Teil der Meisterprüfung auf dem Programm. Dafür packte ich mein gesamtes Equipment samt Modelle in das Auto von meinen Eltern und fuhr gemeinsam mit meiner Frau Richtung Innsbruck.

Meine Frau nahm ich┬áprim├Ąr aus zwei Gr├╝nden mit. 1. f├╝r die seelische Unterst├╝tzung und 2. war sie wieder einmal f├╝r die Auswahl des Hotels verantwortlich. Im Nachhinein, war es eine sehr gute Entscheidung wenn man bedenkt, dass ich nach dem ersten Mal gut ger├Ąuchert zur├╝ck kam. Denn nachdem ich Marie ├╝ber das Hotel erz├Ąhlt hatte, entschied sie sich f├╝r unseren 3 t├Ągigen Aufenthalt f├╝r ein Hotel mitten im Zentrum mit herrlichem Blick auf die Berge und hervorragendem Wellnessbereich. ­čśë

Blick aus unserem Hotelzimmer:

Hotel Innsbruck

W├Ąhrend ich die drei Tage fotografierend in einer Lagerhalle verbrachte, konnte meine Frau die Stadt besichtigen und den Wellnessbereich des Hotels genie├čen.

Falls ihr also ein zentral gelegenes und preisg├╝nstiges Hotel in Innsbruck sucht, kann ich euch sehr das „Hotel Innsbruck“ empfehlen. Sie haben sogar eine hauseigene Garage wo man f├╝r ein paar extra Euro das Auto parken kann.

Ganz rauchfrei schafften wir es diesmal aber leider dann auch nicht. Nachdem wir schon am Sonntag angereist waren und so gut wie jedes Lokal in Innsbruck am Sonntag geschlossen hat, verirrten wir uns mit leerem Magen in eine verrauchte Pizzeria. Immerhin war das Personal in der Pizzeria freundlich und die Pizza ok. ­čśë

In den darauffolgenden Tagen suchten wir uns jedoch etwas Feineres und so landeten wir schlussendlich einmal in dem mexikanischen Restaurant „Mexico Arriba“ und am dritten Abend in der „Ottoburg„. Das Essen und die Bedienung sowie das gesamte Ambiente waren im Mexico Arriba wirklich au├čergew├Âhnlich.

Innsbruck Mexiko Arriba

Das Essen und das Service in der Ottoburg war ebenfalls sehr gut, wobei mich die Kellnerin mehr an einen typischen Wiener Kaffeehaus Kellner erinnert hat.

Mitte November muss ich ein drittes und hoffentlich letztes Mal nach Innsbruck. Dort findet dann die Besprechung der Aufnahmen, der m├╝ndliche Teil der Pr├╝fung und die Bekanntgabe der Pr├╝fungsergebnisse statt. Und da werde ich sicher wieder in dem Hotel ├╝bernachten, vorausgesetzt die Chefin genehmigt mir dieses kleine Upgrade.

In einem der n├Ąchsten Posts, bekommt ihr auch die Fotos von Marie zu sehen, denn ich hatte f├╝r sie einen kleinen Photowalk in Innsbruck┬ávorbereitet. ­čśë

lg
euer Michael

Der ger├Ąucherte Pr├╝fling und warum man nicht immer ├╝ber die ├ľBB schimpfen darf

Hallo meine treuen Leser. In der letzter Zeit ist es ein wenig ruhig um meinen Blog geworden. Das liegt haupts├Ąchlich daran, dass ich mich derzeitig intensiv auf die ersten Teile meiner Meisterpr├╝fung vorbereite.

Heute stand das erste Modul auf dem Programm. Und zwar handelt es sich dabei um den schriftlichen Theorieteil wo Fachkunde und Fachrechnen abgepr├╝ft wurden. Da die Pr├╝fung im wundersch├Ânen (aber leider verregneten) Innsbruck stattfand, habe ich nun endlich wieder ein paar Stunden Zeit mich, w├Ąhrend meiner Zugfahrt von Tirol nach Wien, mit dem Blog zu besch├Ąftigen.

Wie so oft bei schriftlichen Pr├╝fungen, erf├Ąhrt man das Ergebnis nicht sofort sondern erst in ein paar Wochen. Aber vom Gef├╝hl her w├╝rde ich sagen es passt. ­čśë

Aber unabh├Ąngig vom Ergebnis kann ich eines schon mit Sicherheit sagen: allein durch das Antreten und damit verbunden mit der intensiveren Auseinandersetzung mit den Themen, habe ich wieder einiges dazugelernt.

In K├╝rze folgt dann der 3-t├Ągige Praxisteil. Dazu dann aber mehr, wenn ich euch auch ein paar „Meisterst├╝cke“ pr├Ąsentieren kann.

Normalerweise w├╝rde jetzt an dieser Stelle eine Hotelempfehlung kommen, aber in letzter Zeit habe ich was die Hotelwahl betrifft etwas Pech. Das Zimmer war der Preiskategorie entsprechend, das Fr├╝hst├╝cksb├╝ffet sehr gut (yeah, es gab Nutella und weiche Eier=beste Voraussetzungen f├╝r eine perfekte Hotelbewertung). Auch der Mann am Empfang war sehr nett und hilfsbereit. Doch was hat mich dann so gest├Ârt, dass ich keine Empfehlung abgeben m├Âchte?

Als ich das Zimmer betrat, kam mir sofort ein bei├čender Zigarettengeruch entgegen. Mich pers├Ânlich st├Ârt das sehr und was mich ja noch mehr verwundert hat, war die Tatsache, dass es sich um ein Nichtraucher Hotel handelte. Ich, flugs zur├╝ck zum Empfang um nachzufragen ob es noch ein anderes Zimmer g├Ąbe. Der Mann am Empfang sehr erstaunt ├╝ber den Rauchgeruch aber bem├╝ht eine L├Âsung zu finden. Bis hierher ist auch noch alles in Ordnung. Leider gab es kein freies Zimmer mehr woraufhin er die ?Chefin? des Hauses anrief und fragte, was er nun tun solle.

Gemeinsam mit dem netten Herrn vom Empfang gingen wir auf das Zimmer. Auf halben Weg ├Âffnet sich hinter uns eine T├╝r. Ich h├Ârte wie uns eine Frau mit w├╝tenden Schritten folgte und hinter uns herstapfte. Nach einem forschen „Gr├╝├č Gott“ (ganz untypisch f├╝r Tiroler) betraten wir nun zu dritt das Zimmer. Daraufhin versuchte sie mir dann ernsthaft einzureden, dass der Geruch nicht von einem Zigarettenrauch, sondern von Kleidung von einem Raucher stammte.

F├╝r mich war die Sache damit gegessen. Anstatt sich zu f├╝r die unangenehme Situation zu entschuldigen, sich mit billigen und an den Haaren herbeigezogenen Ausreden rauszureden ist f├╝r meinen Geschmack zuviel.

Der nette Herr vom Empfang brachte mir dann noch einen Antirauchspray (warum es in einem Nichtraucherhotel so etwas gibt hat mich dann doch etwas gewundert) mit dem ich mehr oder weniger erfolgreich Rosenduft in meinem Zimmer verstreute.

Bevor ich mich dann noch mehr in die Sache hineinsteigerte, nutzte ich die ├╝bersch├╝ssige Energie zum Wiederholen der Theorie.

Eines m├Âchte ich auch noch sagen. Gott sei dank sind alle andere Tiroler, die mir sonst noch auf der Reise begegnet sind ├╝berdurchschnittlich freundlich und hilfsbereit.

So. Diesmal mehr Schrift und weniger Bilder. Muss auch mal sein. ­čśë

Bis bald
euer Michael

PS: Auch wenn ich es nur ungern zugebe, aber das zus├Ątzliche Service und der Komfort den man in einem Erste Klasse Abteil der ├ľBB bekommt ist seine 10ÔéČ definitiv Wert. ­čśë