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Hamburg – Fischmarkt | Hafen | Speicherstadt

Nachdem ihr vor zwei Wochen bereits den ersten Artikel über Hamburg lesen konntet, folgt heute der zweite Teil. Hamburg hat wirklich einiges zu bieten. Was in Wien der Würstlstand nach einer durchzechten Nacht ist, ist der Fischmarkt für die Hamburger. Am Sonntag Morgen begaben wir uns auf eben diesen und genossen die Atmosphäre. Am Fischmarkt trifft alt auf jung. Einerseits die Jugendlichen/Jung gebliebenen die entweder in der Halle bei Live Musik noch weiter feiern bzw. jene die noch vor dem Schlafen gehen sich schnell einen Fischburger genehmigen und andererseits die Touristen und Pensionisten, die extra früh aufgestanden sind, um das Treiben auf dem Fischmarkt live zu erleben. Und es ist genauso wie man es sich vorstellt. Jeder Verkäufer steht hinter seiner Theke und versucht mit jedem erdenklichen Verkäuferschmäh seine Fische an den Mann zu bringen. Neben den frischen Fischen hat man auch die Möglichkeit sich herausgebackene Fische zu kaufen und wer es lieber etwas gesünder mag, kann frisches Obst und Gemüse in prall gefüllten Körben zu je 10€ erstehen.

Hamburg_Fischmarkt_1 Hamburg_Fischmarkt_2

Da wir schon am Fischmarkt waren, haben wir die Gunst der Stunde genützt und den Hafen ein wenig genauer betrachtet:

Hamburg_Wasser_1 Hamburg_Wasser_2

Natürlich durfte der Besuch der Hafencity/Speicherstadt dann auch am Sonntag nicht fehlen. Was mir jedesmal aufs neue extrem gut gefällt, ist die Klangbox in der Hafencity, wo man diverse Musikstücke über kleine Lautsprecher anhören kann:

SpeicherstadtSpeicherstadt_2

Leider war das Wetter am Sonntag nicht mehr so schön wie am Samstag und daher entschlossen wir uns, das Miniatur Wunderland anzusehen. Wirklich beeindruckend, mit welcher Detailverliebtheit diese Miniaturwelten aufgebaut werden. Die Fotos dazu bekommt ihr nächste Woche zu sehen :-)

lg
Euer Michael

Urlaub am Lago di Garda

Sollte ich wieder einmal Urlaub am Gardasee machen, würde ich es zeitlich so legen, dass ich wieder beim „Serata suoni e sapori antichi“ in Limone sul Garda dabei bin. Bei diesem Event, handelt es sich um einen traditionellen Abend mit landestypischen Klängen und Geschmäckern. Das Ganze ist so, dass man bewaffnet mit einem Plastikteller, Besteck und einem Sektglas einen Rundwanderweg durch ganz Limone macht und sich während Livemusik kulinarische Köstlichkeiten aus der Gardasee Region schmecken lässt. Insgesamt waren es 16 Stationen und am Ende trafen sich alle vor dem Rathaus, wo bis 1 Uhr in der Nacht noch richtig Party gemacht wurde 😉

Der Gardasee hat für jeden etwas zu bieten: Wenn man faul ist, kann man direkt zum See gehen und sich sonnen lassen. Wenn man sportlich sein möchte, kann man sich ein Mountainbike ausborgen und eine der vielen Mountainbike-Strecken nutzen oder man wandert einmal auf einen der umliegenden Berge. Sollte das Wetter einmal nicht so passen, kann man die Städte rund um den See mit der Fähre erkunden.

Unsere sportliche Aktivität hat sich auf einen Wanderausflug beschränkt 😉 Nach ca. 3 1/2 Stunden erreichten wir den Gipfel und wurden mit einem traumhaften Ausblick über den Gardasee belohnt. Das kleine Dorf rechts unten ist Limone :-)

Wie der Name schon vermuten lässt, spielt die Zitrone eine wichtige Rolle in der Geschichte von Limone. Aber abgesehen von den vielen Zitronengeschäften und den Zitronengärten, gibt es in Limone auch noch einiges mehr zu sehen. So bieten nicht nur die Olivenhaine sondern auch das Zentrum von Limone mit seinem Hafen ein schönes Motiv.

Für Burgliebhaber empfiehlt sich der Besuch von Malcesine. Wir haben mit der Fähre, welche bereits im Zeitraffervideo zu sehen war, den Gardasee überquert und haben einen schönen entspannten Nachmittag in Malcesine verbracht. Sehr zu empfehlen ist auch die Bergfahrt mit der Hochseilbahn auf den Monte Baldo.

Vor 2 Jahren waren wir schon einmal am Gardasee. Seit damals ist uns ein Städtchen nicht mehr aus dem Kopf gegangen und es ist uns aufgrund von 2 Ereignissen besonders in Erinnerung geblieben: Bardolino

  1. In Bardolino habe ich zum ersten Mal Bruschetta gegessen und seitdem habe ich vergeblich nach einer ebenso guten Bruschetta gesucht.
  2. Haben wir mehr oder weniger durch Zufall ein Weingut mit einem wirklich sehenswerten Weinmuseum entdeckt: ZENI

Grund genug um heuer wieder einmal einen Abstecher nach Bardolino zu machen um uns einerseits eine Bruschetta zu gönnen und andererseits unseren Weinvorrat wieder aufzustocken. Beides ist uns erfolgreich gelungen 😉

Unsere letzte Station am Gardasee hat uns nach Verona geführt, wo wir 2 1/2 Tage Hardcore-Sightseeing betrieben haben und das volle Touristenprogramm erfolgreich absolvierten:

Santuario Madonna di Lourdes:

Duomo:
Teatro Romano:
Aussicht über Verona vom Torre dei Lamberti:
Und die atemberaubende Arena:
Natürlich durfte auch der Besuch des berühmten Balkons von Julia nicht fehlen. Der Hof, in dem sich der Balkon befindet, war jedoch derart überfüllt, dass ich keine Möglichkeit hatte ein gutes Fotos zu schießen. Dieses Motiv und die Tomba Giuletta hebe ich mir somit für eine zukünftige Reise nach Verona auf :-)

lg
Euer Michael