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Sommer, Sonne, Sonnenschein

Gegenlichtaufnahmen sind immer etwas Besonderes und nicht so einfach mit einem Automatikmodus zu erreichen. Deshalb hat es früher oft geheißen, dass man nicht gegen das Licht fotografieren soll, weil das wird doch eh nix. Die heutigen Fotos stammen von Anfang Sommer. Sie sind gegen die untergehende Sonne fotografiert und gefallen mir so gut, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchten. :-)

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man gegen das Licht fotografieren kann. Zum Beispiel mit zusätzlichen Lichtquellen wie einem Aufsteckblitz oder einem Reflektor. Eine weitere Möglichkeit ist, als Belichtungsmessung die Spotmessung auszuwählen.

Um diesen speziellen Look zu erreichen, kam ich jedoch ganz ohne zusätzliche Hilfsmittel zurecht. Nachdem ich zuvor mit der Spotmessung und dem Aufsteckblitz nicht das gewünschte Ergebnis bekommen hatte, habe ich auf den Manuellen Modus umgestellt. Um etwas Ruhe in das Bild zu bringen, entschloss ich mich die Blende relativ weit zu öffnen (f 5,6). Dadurch ergibt sich dieses angenehme Bokeh. Zusätzliche stellte ich die Verschlusszeit auf 1/200 Sekunde und die ISO auf 100. Als Brennweite habe ich beide Male 70mm genommen.

Gegenlicht Portrait 1

Bei diesen Foto hab ich sogar die Blende noch weiter geöffnet (f 2,8). Dadurch hebt sich das Portrait noch mehr vom Hintergrund ab.

Gegenlicht Portrait 3

Das spannende an dem Gegenlicht ist, dass dadurch das Haar von hinten aufgehellt wird und so einen schönen Saum erzeugt. Mir gefällts :-)

lg
euer Michael

Hamburg – Stadt des Wassers und des Windes

Nachdem Michael mit dem Aufbau seiner Firma ziemlich beschäftigt ist, habe ich die Ehre wieder mal einen Gastbeitrag zu verfassen. Diese Chance möchte ich gleich nutzen um euch meine Hamburg-Fotos zu zeigen.

Michael und ich haben vor einem Monat ein Wochenende in Hamburg verbracht, wobei Michael an diesem Wochenende fleißig war und einen Zeitraffer Workshop bei Gunther Wegner besucht hat. Währenddessen hatte ich einen ganzen Tag Zeit, um die Stadt für mich allein zu erkunden.
Da Michael seine Spiegelreflexkamera für den Zeitrafferworkshop benötigt hat, blieb mir nichts anderes übrig als mir eine Einwegkamera zu kaufen, um damit die Hansestadt Hamburg fotografisch festzuhalten. Damit das Ganze aber nicht zu einfach ist, habe ich mir folgende Aufgabe gestellt:

  1. Alle Fotos einem bestimmten Motto zu widmen.
  2. Die Kamera innerhalb von 6 Stunden auszuknipsen.
  3. Michael zu beweisen, dass auch ich verdammt gute Fotos machen kann.

Nachdem Hamburg nicht umsonst die Elemente Wind und Wasser symbolisiert, war das Motto „Wind und Wasser“ schnell festgelegt. Besonders angetan haben es mir der Binnenalster im Zentrum der Stadt und die berühmte Speicherstadt.

Speicherstadt_Binnenalster

Die meiste Zeit habe ich bei den Landungsbrücken verbracht. Das Wetter war perfekt zum Fotografieren, leicht bewölkt und zwischendurch hat die Sonne durchgeblinzelt.

Landungsbrücken_1_2

Da ich auf der Einwegkamera keinerlei Einstellungen vornehmen konnte, habe ich meinen Hauptfokus vor allem auf eine interessante Motivwahl und ungewöhnliche Perspektiven gelegt.

Landungsbrücken_3_4Landungsbrücken_5_6

Entscheidet selbst, ob ich den 3.Punkt meiner Aufgabenstellung eurer Meinung nach erfüllt habe. :-)

Bis bald!

lg
eure Marie