Schlagwort-Archiv: Analog

USA Reise – mit nie zuvor gezeigten Fotos

Ja … zwei Monate ist es  jetzt mittlerweile schon wieder her, dass ich hier einen Blogeintrag geschrieben habe. Seitdem hat sich viel getan. Wir hatten eine wunderbare Reise in den USA und wer uns ohnehin nicht schon während unseren Reiseblog verfolgt hat, sollte das schleunigst hier nachholen.

Auf der diesjährigen WPPI lernten wir nicht nur neue Techniken und die neuestens Hochzeitsfotografie und Portrait Trends kennen, sondern wir erfreuten uns sehr an vielen neuen Bekanntschaften und neuen Freunden:
Teil eins: Marie & Michael auf der WPPI
Teil zwei: WPPI und Las Vegas – Teil 2

Nach Las Vegas hatten wir noch ein tolles Shooting in der Nelson Ghost Town: From Las Vegas to Nelson Ghost Town

Nelson Ghost Town HasselbladSo etwas sieht man nicht alle Tage: Wir haben einen Bryce gewonnen

Bryce Canyon HasselbladNach mehreren Tagen Action in Las Vegas, tat uns die ruhige Landschaft sehr gut: Hiking Fewer

Buckskin Gulch HasselbladSicher eines der Hightlights war sicher die Landschaft und insbesondere die Canyons: Slots gibts nicht nur in Las Vegas

Antelope Canyon HasselbladUnd nach den vielen genialen Canyons durfte natürlich der größte von ihnen auch nicht fehlen: Big, bigger, the biggest – the Grand Canyon

Grand Canyon HasselbladEbenso beeindruckend war natürlich die Road 66, der Joshua National Tree Park mit seinem unglaublichen Kakteengarten und seinen Joshua Trees: On the road again…

Abschließend fuhren wir die Westküste entlang und landeten in der wunderschönen Stadt San Francisco: Die Westcoast Story

Alcatraz Hasselblad San Francisco HasselbladDie Zeit verging natürlich viel zu schnell und es hat sehr lange gedauert, bis wir all die verschiedenen Eindrücke auch verarbeitet hatten. Mittlerweile sind wir wieder ein paar Wochen im Lande und ich habe endlich wieder Zeit gefunden euch ein Statusupdate zu geben.

Ich werde mich nun wieder bemühen, regelmäßiger hier zu posten. Themen hätte ich ja genug 😉

Die hier gezeigten Fotos sind hier zum ersten Mal zu sehen und sind mit einer Hasselblad 500C aus dem Jahre 1961 entstanden. Es hat schon was, wenn man nach dem Urlaub die Fotos zur Entwicklung schicken muss und dann sehr gespannt auf das Ergebnis wartet. Ich denke das kann sich sehen lassen. Vielleicht zeige ich euch noch die anderen Fotos, welche ich mit der Hasselblad gemacht habe.

lg
euer Michael

Ein erfolgreiches Jahr geht vorbei

Kaum zum glauben, dass es schon wieder 1 Jahr her ist, seitdem ich mit michaelfotografiert.com online gegangen bin. Grund genug das Jahr Revue passieren zu lassen und die Highlights zu präsentieren. Geplant waren mindestens alle 2 Wochen einen Blogartikel. Dank meiner Leser konnte ich mich immer wieder aufs neue motivieren, sodass ich es geschafft habe, wöchentlich einen neuen Artikel zu veröffentlichen.

Hier ein paar beeindruckende Blog-Statistiken (Stand 30.12.2012):

  • 51 Blogartikel (dieser hier ist der 52 :-))
  • 6,489 Views
  • das entspricht einem unglaublichen Durchschnitt von ~127 Views/Blogartikel

Wenn mir am Anfang des Jahres jemand gesagt hätte, dass ich pro Artikel durchschnittliche über 100 Views schaffe, hätte ich das nicht für möglich gehalten. Aber dank einer großen und treuen Leserschaft ist das Unmögliche möglich geworden. In diesem Sinne möchte ich mich natürlich auch bei jedem einzelnen Leser bedanken. Solange meine Artikel gelesen werden, ist das für mich Motivation genug Zeit und Mühe in die Fotografie und in das Schreiben von den Blogartikeln zu stecken.

Musikquiz
Relativ früh schon, habe ich die Idee geboren, dass man anhand eines einzelnen Fotos Musiktitel und ihre Interpreten erkennen kann. Wie sich für mich überraschend herausgestellt hat, ging es manchmal sehr schnell und manchmal dauerte es ein wenig bis das Quiz gelöst wurde. Manche wurden aber auch gar nicht gelöst werden. Hier eine richtige Mischung zu finden ist gar nicht einfach. Mal schauen ob ich daher die Reihe „Musikquiz“ nächstes Jahr wieder fortsetzen werde.

Wenn ihr das eine oder andere Musikquiz verpasst habt, könnt ihr es hier noch einmal versuchen:

  1. Musikquiz
  2. Musikquiz
  3. Musikquiz
  4. Musikquiz

Basketball – BK Dukes
Das letzte Jahr, war für mich als Fan des BK-Klosterneuburg natürlich genial. Die Regular-Saison lief beinahe perfekt und den einen oderen anderen Matchbericht konntet ihr auf meinem Blog nachverfolgen. Die Highlights waren aber natürlich das 1. Auswärtsfinalmatch gegen Gmunden, welches die BK-Dukes mit 1 Punkt Vorsprung gewonnen hatten und der Finalsieg im 4. Spiel und die anschließende Meisterfeier. Ich hoffe, dass ich euch im Jahr 2013 auch wieder über den einen oder anderen Erfolg berichten darf.

Zeitraffer
Besonders angetan haben mir es die Zeitrafferaufnahmen. Mein erfolgreichster Zeitraffer ist der von den Malediven der auf Youtube mit 923 Aufrufen fast die 1000er Grenze erreicht hat. Für all jene die ihn verpasst haben. hier ist er nochmal:
http://www.youtube.com/watch?v=XyIqxJYoPv8

Stille Post
Sehr lustig und interessant war auch die Stille Post, wo versucht wurde, das Kinderspiel „Stille Post“ in die Fotografie umzusetzen. Vielleicht schaffe ich es im nächsten Jahr ja auch, eine Stille Post mit Fotos von Bloglesern zu organisieren.

Analoge Großformatfotografie
Mit dem Kauf einer Speed Graflex habe ich mir selbst einen Traum erfüllt und mir eine „alte“ Großformatkamera aus dem Jahre 1945 gekauft. Leider habe ich es heuer noch nicht geschafft, die Kamera auch auszuprobieren, da die Anschaffung der einzelnen Zubehörteile mehr Zeit in Anspruch genommen hat. Mittlerweile ist bei mir alles eingetrudelt und die ersten Fotos bekommt ihr sicher bald zu sehen :-)

Gastbeitrag
Besonders stolz bin ich natürlich auch auf den ersten Gastbeitrag (Fotografie-Fieber), verfasst von meiner Frau.

Natürlich gab es dieses Jahr noch viel viel mehr Artikel und ich hoffe ihr hattet beim Lesen dieser Artikel genausviel Spaß wie ich beim Fotografieren und Schreiben. Aber ich denke, es ist für heuer genug gequatscht. Wir lesen einander im neuen Jahr wieder. 😉

Die Ziele für 2013 sind bereits gesteckt und wir wollen natürlich hoch hinaus.

Hoch hinaus

lg
Euer Michael

Das perfekte Geschenk für unsere Oldies

Letztes Wochenende hat mich eine Freundin gefragt, wie man denn am besten analoge Fotos digitalisert. Sie würde die Fotos gerne für eine PowerPoint Präsentation und für ein Fotobuch für einen runden Geburtstag verwenden.

Eine wirklich tolle Idee, die dem Geburtstagskind und seinen Gästen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Aber dieses besondere Geschenk bedeutet auch viel Arbeit: Fotoalben durchsehen, die besten Bilder auswählen und anschließend digitalisieren und am Computer bearbeiten. Das Durchsehen und Auswählen der Fotos kann ich euch nicht abnehmen, aber vielleicht kann ich euch in diesem Blogeintrag ein bisschen helfen, was das Digitalisieren und anschließende Bearbeiten von analogen Bildern betrifft.

Hier seht ihr gleich einmal zwei Fotos, welche ich aus unserem Familienalbum stibitzt habe. Falls ihr wissen wollt, wie ich die Foto digitalisiert habe, könnt ihr das im Anschluss nachlesen.

Grundsätzlich gibt es für den Endverbraucher zwei Möglichkeiten ein Bild zu digitalisieren:
– Abfotografieren
– Scannen

Ich würde von dem Abfotografieren eher abraten, da hier viel zu beachten ist (Kameraführung, Lichtverhältnisse, …) und die Qualität sehr schnell darunter leidet.

Daher gibt es meiner Meinung nach nur eine brauchbare Möglichkeit des Digitalisieren: Scannen. Hier gibt es auch einiges (Farbformat, Dateiformat, Auflösung (DPI)) zu beachten.

Farbformat:
Zum Farbformat gibt’s nicht viel zu sagen. Bei meinem Scanner habe ich die 3 Möglichkeiten: Farbe, Schwarzweiß und Graustufen. In den meisten Fällen wird man es in Farbe scannen, da man dann bei der Bildnachbearbeitung die meisten Möglichkeiten hat.

Dateiformat:
Beim Dateiformat kann ich zwischen BMP, JPG, PNG und TIF wählen. Für Fotos ist grundsätzlich TIF oder JPG zu bevorzugen. Bei TIF ist die Qualität unschlagbar, jedoch werden die Dateien hier recht schnell sehr groß. Meine Testdatei hatte bei 600dpi und den Maßen 10x15cm bereits 11,2MB und die JPG Datei nicht einmal ein halbes. Da man bei einem Fotobuch, meistens mehrere Bilder online verschicken muss, würde ich daher das JPG Format empfehlen.

Auflösung (DPI):
DPI steht für Dots per Inch, und ist ein Maß für die Punktdichte. Vereinfacht gesagt gilt: je höher die DPI beim Scannen, desto genauer wird das Bild abgescannt. Grundsätzlich gilt zu klären, für welchen Verwendungszweck man die Fotos digitalisieren möchte. Das sind bei unseren Geschenkideen: Fotobuch und PowerPoint.

Da man sich die Arbeit sparen möchte, die Fotos für jeden dieser Zwecke extra zu scannen, wählt man jenes Endprodukt, welches die höhere Auflösung verlangt. Da bei einem Ausdruck eines Fotos mehr Pixel als bei einer PowerPoint Präsentation über einen Beamer benötigt werden, erkläre ich jetzt wie man die richtige DPI für Fotobücher ermittelt.

Bei den Fotobüchern ist es so, dass die meisten Fotobücher von Cewe sind und die drucken ihre Bücher mit 300 dpi. Eine Faustregel besagt, dass man je nach Qualitätsansprüchen mit eineinhalb bis zweimal so hohen Auflösung wie der Druckauflösung scannen sollte.

Angenommen man möchte ein Standard 10x15cm großes Foto ganzflächig auf einer A4 Seite drucken, dann muss man den Skalierungsfaktor für das Vergrößern ebenfalls noch berücksichtigen:

D.h.: Druckauflösung x Qualität x Vergrößerungsfaktor = DPI beim Scannen

300 x 1,5 x 2 = 900 dpi oder höher

Ich habe das selbst mit 600 und 1200 dpi ausprobiert und falls man wirklich großflächig auf A4 drucken möchte, sollte man zwischen 900 und 1200 dpi wählen. Falls man soundso nur ein A5 Fotobuch geplant hat oder die Fotos im Fotobuch nicht größer als das Ausgangsfoto darstellen möchte, reicht eine geringere DPI ~ 450-600. Unter diesen Wert würde ich aber auf keinen Fall gehen.

Nachbearbeitung:
Analoge Fotos haben die Angewohnheit, dass sie mit der Zeit ein wenig verblassen und die Farben oft nicht mehr so froh sind, wie vor 30 Jahren, als man sie vom Fotohändler seines Vertrauens abgeholt hat. Daher hätte ich folgende 2 Tipps für die Nachbearbeitung.

– Bei S/W Fotos kann man meistens den Kontrast ein wenig anheben
– Bei Farbfotos kann man die Dynamik bzw. die Sättigung ein wenig anheben, damit die verblassten Fotos wieder lebendiger wirken

Um etwas konkreter zu werden, seht ihr jetzt meine obigen zwei Beispielbilder und ihre Originale im Vergleich:

Beim ersten Foto habe ich mich entschieden, es in Schwarz/Weiß umzuwandeln, um so dem Bild mehr Ausdruck zu verleihen. Das Bild habe ich in einem ganz schwachen Orangeton eingefärbt um so einen leichten Sepiaton zu erzeugen und dem Bild damit einen Retrolook zu verleihen. Zusätzlich habe ich ein wenig das Rauschen reduziert und das Bild geschärft:

Beim zweiten Foto habe ebenfalls das Rauschen ein wenig reduziert und nachgeschärft. Wie man deutlich auf dem linken Bild erkennen kann, sind die Farben nicht mehr so schön, wie sie vermutlich vor 25 Jahren einmal waren. Daher habe ich bei diesem Bild zusätzlich noch die Farbtöne Rot, Orange, Gelb und Grün ein wenig verstärkt. Dadurch wirkt das Bild wieder lebendiger und mein Dreiradflitzer wie neu:

Während meiner Recherche bin ich unter anderem auf einen Blogkollegen gestoßen, der sich schon seit längerem und viel detailierter mit dem Thema beschäftigt. Er beschreibt zum Beispiel sehr genau, wie der Workflow mit dem Abfotografieren funktioniert. Falls es jemanden interessiert, ist sind seine Blogeintrag sehr zu empfehlen:

http://intermayer.com/2012/01/22/alte-fotos-reproduzieren-teil-1-ein-foto-wird-digitalisiert/

lg
euer Michael