Kategorie-Archiv: Reisen

USA Reise – mit nie zuvor gezeigten Fotos

Ja … zwei Monate ist es  jetzt mittlerweile schon wieder her, dass ich hier einen Blogeintrag geschrieben habe. Seitdem hat sich viel getan. Wir hatten eine wunderbare Reise in den USA und wer uns ohnehin nicht schon während unseren Reiseblog verfolgt hat, sollte das schleunigst hier nachholen.

Auf der diesjährigen WPPI lernten wir nicht nur neue Techniken und die neuestens Hochzeitsfotografie und Portrait Trends kennen, sondern wir erfreuten uns sehr an vielen neuen Bekanntschaften und neuen Freunden:
Teil eins: Marie & Michael auf der WPPI
Teil zwei: WPPI und Las Vegas – Teil 2

Nach Las Vegas hatten wir noch ein tolles Shooting in der Nelson Ghost Town: From Las Vegas to Nelson Ghost Town

Nelson Ghost Town HasselbladSo etwas sieht man nicht alle Tage: Wir haben einen Bryce gewonnen

Bryce Canyon HasselbladNach mehreren Tagen Action in Las Vegas, tat uns die ruhige Landschaft sehr gut: Hiking Fewer

Buckskin Gulch HasselbladSicher eines der Hightlights war sicher die Landschaft und insbesondere die Canyons: Slots gibts nicht nur in Las Vegas

Antelope Canyon HasselbladUnd nach den vielen genialen Canyons durfte natürlich der größte von ihnen auch nicht fehlen: Big, bigger, the biggest – the Grand Canyon

Grand Canyon HasselbladEbenso beeindruckend war natürlich die Road 66, der Joshua National Tree Park mit seinem unglaublichen Kakteengarten und seinen Joshua Trees: On the road again…

Abschließend fuhren wir die Westküste entlang und landeten in der wunderschönen Stadt San Francisco: Die Westcoast Story

Alcatraz Hasselblad San Francisco HasselbladDie Zeit verging natürlich viel zu schnell und es hat sehr lange gedauert, bis wir all die verschiedenen Eindrücke auch verarbeitet hatten. Mittlerweile sind wir wieder ein paar Wochen im Lande und ich habe endlich wieder Zeit gefunden euch ein Statusupdate zu geben.

Ich werde mich nun wieder bemühen, regelmäßiger hier zu posten. Themen hätte ich ja genug 😉

Die hier gezeigten Fotos sind hier zum ersten Mal zu sehen und sind mit einer Hasselblad 500C aus dem Jahre 1961 entstanden. Es hat schon was, wenn man nach dem Urlaub die Fotos zur Entwicklung schicken muss und dann sehr gespannt auf das Ergebnis wartet. Ich denke das kann sich sehen lassen. Vielleicht zeige ich euch noch die anderen Fotos, welche ich mit der Hasselblad gemacht habe.

lg
euer Michael

CSI: Wien

Vor knapp einer Woche bin ich wider meines Naturells zeitig aufgestanden, um einen Zeitraffer von der aufgehenden Sonne über Wien zu machen. Aber es hat sich ausgezahlt. Ein idealer Platz hierfür ist der Leopoldsberg. Hier hat man einen perfekten Blick über Wien. Nachdem ich am Vortag den Wetterbericht studiert habe, wusste ich dass es das ideale Wetter für Zeitrafferaufnahmen ist: windig und leicht bewölkt. Leider war es auch saukalt, sodass ich es vermied meine Hände aus den Handschuhen zu nehmen. Da ich aber auch Objektiv wechseln musste bzw. meinen Graufilter aufschrauben musste, bekam ich die Kälte sehr rasch zu spüren. Memo an mich: Wenn es wieder so kalt ist, eines dieser Wärmepads die man knicken kann mitnehmen … :-)

Nachdem ich mit den Zeitrafferaufnahmen fertig war, nutzte ich noch die Gelegenheit von der einzigartigen Stimmung, die mich ein wenig an das CSI: Miami Intro Video erinnerte. Bei Blende 11, 30 Sekunden Belichtungszeit, ISO 100 und 70mm entstand dieses Foto:

CSI Wien

Für alle nicht Wiener noch eine kurze Erklärung was man hier alles sieht. Von links nach rechts:

Alte Donau, Donauturm, Uno City, DC Tower (übrigens aktuell mit 250m der höchste Wolkenkratzer Österreichs), dann die neue Donau, die Donauinsel und die Donau mit ihren vielen Brücken, der Millennium Tower (202m) und ganz hinten rechts die Verbrennungsanlage Simmeringer Haide.

Um die lange Belichtungszeit überhaupt realisieren zu können, musste ich einen Graufilter oder auch ND-Filter genannt verwenden. In diesem Fall einen ND-1000 Filter. Der Filter wird dabei vorne auf das Objektiv montiert und lässt in diesem Fall 1000x weniger Licht durch. Das Ergebnis sind leicht verschwommene Wolken und eine fließende Donau :-)

Aja … bei so langen Belichtungszeiten nicht aufs Stativ vergessen 😉

lg
Euer Michael

Warum man immer mit der Frau auf Urlaub fahren sollte …

… oder wenn nicht, sich zumindest das Hotel selber aussuchen sollte 😉

Nach meinem ersten Aufenthalt in Innsbruck, musste ich nun ein zweites Mal in die Landeshauptstadt Tirols. Diesmal stand der praktische Teil der Meisterprüfung auf dem Programm. Dafür packte ich mein gesamtes Equipment samt Modelle in das Auto von meinen Eltern und fuhr gemeinsam mit meiner Frau Richtung Innsbruck.

Meine Frau nahm ich primär aus zwei Gründen mit. 1. für die seelische Unterstützung und 2. war sie wieder einmal für die Auswahl des Hotels verantwortlich. Im Nachhinein, war es eine sehr gute Entscheidung wenn man bedenkt, dass ich nach dem ersten Mal gut geräuchert zurück kam. Denn nachdem ich Marie über das Hotel erzählt hatte, entschied sie sich für unseren 3 tägigen Aufenthalt für ein Hotel mitten im Zentrum mit herrlichem Blick auf die Berge und hervorragendem Wellnessbereich. 😉

Blick aus unserem Hotelzimmer:

Hotel Innsbruck

Während ich die drei Tage fotografierend in einer Lagerhalle verbrachte, konnte meine Frau die Stadt besichtigen und den Wellnessbereich des Hotels genießen.

Falls ihr also ein zentral gelegenes und preisgünstiges Hotel in Innsbruck sucht, kann ich euch sehr das „Hotel Innsbruck“ empfehlen. Sie haben sogar eine hauseigene Garage wo man für ein paar extra Euro das Auto parken kann.

Ganz rauchfrei schafften wir es diesmal aber leider dann auch nicht. Nachdem wir schon am Sonntag angereist waren und so gut wie jedes Lokal in Innsbruck am Sonntag geschlossen hat, verirrten wir uns mit leerem Magen in eine verrauchte Pizzeria. Immerhin war das Personal in der Pizzeria freundlich und die Pizza ok. 😉

In den darauffolgenden Tagen suchten wir uns jedoch etwas Feineres und so landeten wir schlussendlich einmal in dem mexikanischen Restaurant „Mexico Arriba“ und am dritten Abend in der „Ottoburg„. Das Essen und die Bedienung sowie das gesamte Ambiente waren im Mexico Arriba wirklich außergewöhnlich.

Innsbruck Mexiko Arriba

Das Essen und das Service in der Ottoburg war ebenfalls sehr gut, wobei mich die Kellnerin mehr an einen typischen Wiener Kaffeehaus Kellner erinnert hat.

Mitte November muss ich ein drittes und hoffentlich letztes Mal nach Innsbruck. Dort findet dann die Besprechung der Aufnahmen, der mündliche Teil der Prüfung und die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse statt. Und da werde ich sicher wieder in dem Hotel übernachten, vorausgesetzt die Chefin genehmigt mir dieses kleine Upgrade.

In einem der nächsten Posts, bekommt ihr auch die Fotos von Marie zu sehen, denn ich hatte für sie einen kleinen Photowalk in Innsbruck vorbereitet. 😉

lg
euer Michael

Der geräucherte Prüfling und warum man nicht immer über die ÖBB schimpfen darf

Hallo meine treuen Leser. In der letzter Zeit ist es ein wenig ruhig um meinen Blog geworden. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich mich derzeitig intensiv auf die ersten Teile meiner Meisterprüfung vorbereite.

Heute stand das erste Modul auf dem Programm. Und zwar handelt es sich dabei um den schriftlichen Theorieteil wo Fachkunde und Fachrechnen abgeprüft wurden. Da die Prüfung im wunderschönen (aber leider verregneten) Innsbruck stattfand, habe ich nun endlich wieder ein paar Stunden Zeit mich, während meiner Zugfahrt von Tirol nach Wien, mit dem Blog zu beschäftigen.

Wie so oft bei schriftlichen Prüfungen, erfährt man das Ergebnis nicht sofort sondern erst in ein paar Wochen. Aber vom Gefühl her würde ich sagen es passt. 😉

Aber unabhängig vom Ergebnis kann ich eines schon mit Sicherheit sagen: allein durch das Antreten und damit verbunden mit der intensiveren Auseinandersetzung mit den Themen, habe ich wieder einiges dazugelernt.

In Kürze folgt dann der 3-tägige Praxisteil. Dazu dann aber mehr, wenn ich euch auch ein paar „Meisterstücke“ präsentieren kann.

Normalerweise würde jetzt an dieser Stelle eine Hotelempfehlung kommen, aber in letzter Zeit habe ich was die Hotelwahl betrifft etwas Pech. Das Zimmer war der Preiskategorie entsprechend, das Frühstücksbüffet sehr gut (yeah, es gab Nutella und weiche Eier=beste Voraussetzungen für eine perfekte Hotelbewertung). Auch der Mann am Empfang war sehr nett und hilfsbereit. Doch was hat mich dann so gestört, dass ich keine Empfehlung abgeben möchte?

Als ich das Zimmer betrat, kam mir sofort ein beißender Zigarettengeruch entgegen. Mich persönlich stört das sehr und was mich ja noch mehr verwundert hat, war die Tatsache, dass es sich um ein Nichtraucher Hotel handelte. Ich, flugs zurück zum Empfang um nachzufragen ob es noch ein anderes Zimmer gäbe. Der Mann am Empfang sehr erstaunt über den Rauchgeruch aber bemüht eine Lösung zu finden. Bis hierher ist auch noch alles in Ordnung. Leider gab es kein freies Zimmer mehr woraufhin er die ?Chefin? des Hauses anrief und fragte, was er nun tun solle.

Gemeinsam mit dem netten Herrn vom Empfang gingen wir auf das Zimmer. Auf halben Weg öffnet sich hinter uns eine Tür. Ich hörte wie uns eine Frau mit wütenden Schritten folgte und hinter uns herstapfte. Nach einem forschen „Grüß Gott“ (ganz untypisch für Tiroler) betraten wir nun zu dritt das Zimmer. Daraufhin versuchte sie mir dann ernsthaft einzureden, dass der Geruch nicht von einem Zigarettenrauch, sondern von Kleidung von einem Raucher stammte.

Für mich war die Sache damit gegessen. Anstatt sich zu für die unangenehme Situation zu entschuldigen, sich mit billigen und an den Haaren herbeigezogenen Ausreden rauszureden ist für meinen Geschmack zuviel.

Der nette Herr vom Empfang brachte mir dann noch einen Antirauchspray (warum es in einem Nichtraucherhotel so etwas gibt hat mich dann doch etwas gewundert) mit dem ich mehr oder weniger erfolgreich Rosenduft in meinem Zimmer verstreute.

Bevor ich mich dann noch mehr in die Sache hineinsteigerte, nutzte ich die überschüssige Energie zum Wiederholen der Theorie.

Eines möchte ich auch noch sagen. Gott sei dank sind alle andere Tiroler, die mir sonst noch auf der Reise begegnet sind überdurchschnittlich freundlich und hilfsbereit.

So. Diesmal mehr Schrift und weniger Bilder. Muss auch mal sein. 😉

Bis bald
euer Michael

PS: Auch wenn ich es nur ungern zugebe, aber das zusätzliche Service und der Komfort den man in einem Erste Klasse Abteil der ÖBB bekommt ist seine 10€ definitiv Wert. 😉

Meine Immer-Dabei-Kamera

Lange Zeit war ich auf der Suche, nach einer qualitativ hochwertigen, aber dennoch kompakten Kamera. Die Kamera sollte 3 Anforderungen erfüllen:

  1. kleiner und leichter als meine Spiegelreflexkamera
  2. Manuelle Einstellmöglichkeiten der Belichtung und Blende und die Möglichkeit in Raw aufzunehmen wie bei einer Spiegelreflexkamera
  3. ein optischer Sucher

Ich habe mich lange erkundigt und mir viele Kameras angesehen, bevor ich mich für die FujiFilm X20 entschieden habe. Ursprünglich wollte ich die FujiFilm X100s, jedoch diese war mit knapp 1250€ preislich nicht drinnen.

Mittlerweile gibt es ja schon viele Kameras, die die ersten beiden Kriterien erfüllen. Wie sich schnell herausstellte, war der optische Sucher das entscheidende Kriterium, warum viele andere (vor allem Systemkameras) nicht zur Auswahl standen. Der Grund, warum ich unbedingt einen Sucher wollte ist relativ einfach erklärt. Zum Einen wollte ich nicht ständig das LCD Display und somit den Akku beanspruchen und zum Anderen fühlt es sich einfach besser an, wenn man die Fotos durch einen Sucher macht. 😉 Ich habe mir die digitalen Suchen einiger Hersteller angesehen und zum damaligen Zeitpunkt war jeder dieser digitalen Sucher so träge, das ich das Gefühl hatte, das sie 1 Sekunde nachziehen. Daher wollte ich unbedingt einen optischen Sucher haben.

So fiel recht schnell die Wahl auf die FujiFilm X20. Ich gebe zu, dass vor allem der geniale Retrolook maßgebend meine Entscheidung für die FujiFilm beeinflusst hat. Als ich sie das erste Mal sah, wollte ich sie sofort haben.

Nachdem ich sie nun schon ein paar Monate besitze, wollte ich euch auch meine persönliche Einschätzung zur FujiFilm X20 geben. Während die ersten beiden Kriterien zu 100% erfüllt wurden, bin ich mit der Umsetzung des optischen Suchers nicht zufrieden. Ich bin halt von meiner Canon 5D Mark III doch einiges Besseres gewohnt.

Zum einen sieht man das Objektiv bei der Weitwinkeleinstellung, was mir aber schon vor dem Kauf bekannt war. Zum anderen ist der Sucher so klein, dass ich mir etwas schwer tue durch die Kamera durchzugucken. Was mich aber am meisten am Sucher stört, die Tatsache, dass man recht wenig Zusatzinformationen im Sucher angezeigt bekommt. So ist die Auswahl des Autofokuspunktes nur über das LCD Display möglich. Weiters ist die Anzeige der Belichtungsmessung recht dürftig. Durch einen kleinen grünen Pfeil nach oben/unten wird grob angezeigt, ob man mit der aktuellen Einstellung über oder unter belichtet. Jedoch ist nicht ersichtlich, wieviele Blendenstufen daneben man daneben liegt.

Der Nachteil des doch recht dürftigen Suchers ist natürlich, dass das LCD Display quasi die ganze Zeit läuft und um auch im Sonnenlicht zu bestehen auf voller Leistung läuft. Dadurch leidet der Akku sehr. Ein zweiter Akku ist eigentlich Pflicht.

Bis auf den Sucher überzeugt die FujiFilm X20 auf allen Linien. Der Autofocus ist schnell und präzise. Die Qualität der Fotos ist für diese Preiskategorie gut und das Rauschen auch bei hohen ISO Einstellungen brauchbar. Schwerst genial ist auch der Makro Modus mit einer Naheinstellgrenze von 1cm. Also für alle Makro Freeks unter euch, ist die X20 defintiv eine absolute Empfehlung.

Eines meiner Lieblingsfotos unseren letzten Sardinien Urlaubs kennen die treuen Leser unter euch bereits. Als ich dieses Motiv sah, war ich echt froh, dass ich meine Immer-Dabei-Kamera dabei hatte. Diese Kombination aus Licht, Schatten und Wolkendecke gibt es nur einmal :-)

Sardinien Appetizer

Falls ich mir heute wieder eine „Immer-Dabei-Kamera“ kaufen würde, würde ich mir noch einmal die Systemkameras genauer ansehen. Dennoch ist die FujiFilm X20 was Bildqualität, Verarbeitung und sonstige Funktionen angeht eine super Kamera. Wenn man gänzlich auf einen Sucher verzichten kann, wäre möglicherweise auch die Sony DSC-RX100 eine brauchbare Alternative.

Und nun noch ein bisschen Werbung in eigener Sache :-)
Im September finden wieder die Workshopwochen statt und für alle die sich bis Ende August für einen Workshop anmelden habe ich noch etwas ganz besonderes:

Bring your Friend! 50% Ermäßigung auf jeden Photowalk/Workshop wenn ihr euch zu zweit anmeldet. Mit Freunden fotografieren mach doppelt so viel Spaß. Deshalb gibt es bis Ende August noch die Möglichkeit sich gemeinsam mit einem Freund für einen der September Photowalks oder Workshops anzumelden und ihr spart jeweils 50% zum regulären Preis. Kommende Woche Mittwoch geht es bereits mit dem Themenphotowalk los. Einzige Voraussetzungen sind Spaß am Fotografieren und eine eigene Kamera (eine Spiegelreflex ist für den Themenphotowalk nicht nötig). Ich freue mich schon sehr auf euer kommen.
Anmelden könnt ihr euch einfach mit einer Mail an office@boesendorfer-photography.com oder direkt auf der Homepage. Einfach anmerken, dass ihr die „Bring your Friend“ Aktion nutzen möchtet.

lg
euer Michael

Landschaft Sardiniens … und ein paar Sonnenauf- und Sonnenuntergänge

Wie in meinem vorigen Beitrag über Sardinien schon erwähnt, ist die Landschaft hier einfach atemberaubend. Noch dazu hatten wir das Glück, dass nicht nur ständig fades, schönes Strandwetter herrschte, sondern zwischendurch auch das eine oder andere Wölkchen vorbeizog. Das ideale Wetter für einen Fotografen :-)

Zum Glück hatten wir immer unsere „Immer dabei Kamera“ dabei. So konnten wir den einen oder anderen Schnappschuss, welcher sich spontan durch die Laune der Natur ergeben hat, einfangen:

Sardinien_Fotos_Kakteen Sardinien_Fotos_Straße

Und wer sagt, dass Sonnenuntergänge immer nur in perfekten Blau und Orangetönen daherkommen müssen. Hier eine kleine Auswahl meiner Lieblingssonnenuntergänge. Ebenfalls mit der Guckidrucki Kamera entstanden.

Sardinien_Sonnenuntergang_sw_1 Sardinien_Sonnenuntergang_sw_2

Aber wir hatten Gott sei Dank auch richtiges Badewetter, auch wenn der Wind immer allgegenwärtig war. Wäre auch wirklich schade gewesen, wenn wir die weißen Sandstrände mit den türkisfarbenem Meer in ihren Buchten nicht genießen hätten können. Der richtige Fotograf, hat natürlich für jede Situation die passende Kamera. Und für den Strand bietet sich natürlich eine Outdoorkamera an, welche sogar bis 10m wasserdicht ist. Auch wenn ich bei dieser Kamera die manuellen Einstellungsmöglichkeiten sehr vermisst hatte, so hat sie doch sehr beeindruckende Fotos ausgespuckt:

Sardinien_Strand

Und was im Urlaub natürlich nicht fehlen darf sind die guten italienischen Speisen und Getränke.

Sardinien_Essen

Gegen Ende unserer Reise haben sich die Wolken fast gänzlich verabschiedet und so war ich sehr froh, als ich dieses Prachtexemplar beim Sonnenuntergang erwischt hatte:

Sardinien_Wolke

Und für all jene, die vorher sehr enttäuscht geseufzt haben, da sie die Sonnenuntergangsfotos nur in schwarz/weiß betrachten konnten, habe ich mir das Beste und Atemberaubendste noch für den Schluss aufgehoben. Ich bin bei Gott kein Frühaufsteher und am liebsten würde ich erst um 11, halb 12 aus dem Bett kriechen. Aber was tut man nicht alles um einen genialen Zeitraffer zu bekommen. Und da ich für die Zeitrafferaufnahmen schon einmal munter war und in der Früh einfach die genialste Stimmung auf dem menschenleeren Strand herrscht, habe ich mich entschlossen für euch ein paar Schnappschüsse aufzunehmen. Dieses flach einfallende Licht in der Früh, kurz nach dem Sonnenaufgang, ist einfach einmalig.

Sardinien_Sonnenaufgang_1 Sardinien_Sonnenaufgang_2 Sardinien_Sonnenaufgang_3 Sardinien_Sonnenaufgang_4 Sardinien_Sonnenaufgang_5 Sardinien_Sonnenaufgang_6

Zum Schluss meine absoluten Highlights. :-)

Sardinien_Sonnenaufgang_7 Sardinien_Sonnenaufgang_8

Auf Sardinien habe ich auch den einen oder anderen Zeitraffer gemacht und ich hoffe, dass ich euch diese bald zeigen kann.

Bis dahin genießt euren Urlaub! Und wenn ihr Lust habt, und auch das eine oder andere geniale Sommerfoto geschossen habt, schickt es mir und ich veröffentliche es auf meinem Blog.

lg
euer Michael

Sardinien – Sightseeing in Olbia und Costa Smeralda

Im ersten Teil unserer Sardinien Reise, möchte ich euch nach Olbia sowie an die berühmte Costa Smeralda entführen. Nachdem das Wetter in den ersten Tagen eher zum Sightseeing als zum Strandliegen einlud, machten wir uns auf den Weg in das nahe gelegene Olbia und anschließend besuchten wir die Reichen und Schönen entlang der Costa Smeralda. 😉

In Olbia gibt es nicht all zu viel zu sehen. Die Hauptattraktionen sind die 2 Kirchen (Chiesa di San Paolo, Chiesa di San Simplicio) sowie die Hauptstraße (Corso Umberto) im Zentrum, welche sich ab 17 Uhr in eine Fußgängerzone verwandelt. Hier gibt es einige nette Bars und natürlich auch das eine oder andere Eisgeschäft. :-)

Interessant fand ich die Patenzettel, welche direkt auf eine Hauswand, neben der Kirche aufgehängt wurden.

Sardinien_1_02 Sardinien_1_03 Sardinien_1_04 Sardinien_1_05

Nach unserem Aufenthalt in Olbia, entschieden wir uns entlang der Costa Smeralda nach Porto Cervo zu fahren. Laut Lonely Planet ist es eine „Art Disneyland für Erwachsene in Gucci Klamotten“. Und so wirkt es auch: Eine künstlich angelegte Stadt mit einem Hafen wo das eine oder andere „kleine“ Schiffchen der Reichen anlegt. Bis auf den Hafen und den „tollen“ Geschäften, gibt es in Porto Cervo somit nicht all zu viel zu sehen. Das Interessanteste ist ohnehin die Landschaft und die ist in Sardinien wirklich beeindruckend.

Sardinien_1_06 Sardinien_1_07 Sardinien_1_08

Im nächsten Beitrag zeige ich euch daher die landschaftlichen Highlights unserer Reise.

lg
Euer Michael

Appetizer – Sardinien

Der Sommer ist endlich da! Ich habe eine kleine Blog-Serie für euch vorbereitet, die euch auf euren Urlaub ein wenig einstimmen soll. In den kommenden 2 Blogartikel werdet ihr Sardinien ein wenig näher kennenlernen. Den Anfang macht dieser Blogeintrag mit einem Foto als Appetizer. Danach werdet ihr weitere Fotos von Sardinien zu sehen bekommen. Auf unserer 6 tägigen Sardinien Reise habe ich mir endlich wieder einmal die Zeit genommen um einen Zeitraffer zu machen. Im darauffolgenden Eintrag bekommt ihr daher endlich wieder einmal einen Zeitraffer zu sehen.

Viel Spaß beim Ansehen der Fotos. Ich hoffe für euch, dass ihr auch bald, in euren wohl verdienten Urlaub gehen könnt.

Sardinien Appetizer

Das Foto ist übrigens mit meiner „Immer Dabei Kamera“ entstanden. Ich war schon länger auf der Suche nach einer kleinen kompakten Kamera, welche ich immer mitnehmen kann, ohne jedoch auf die Qualität und die Einstellmöglichkeiten einer Profikamera verzichten zu müssen. Die Entscheidung viel schlussendlich auf die Fujifilm X20, mit dessen Leistung und Bedienbarkeit und natürlich dem genialen Retro Design ich höchst zufrieden bin.

lg
Euer Michael

Hamburg – Miniatur Wunderland

Nachdem ihr in den letzten beiden Hamburg Artikel (Stadt des Wassers und des Windes, Fischmarkt | Hafen | Speicherstadt) viel von Hamburg zu sehen bekommen habt, folgt nun der dritte und vorerst letzte Teil unseres Hamburg Aufenthalts.

Leider war das Wetter am Sonntag nicht so schön und so entschlossen wir uns in das Miniatur Wunderland von Hamburg einzutauchen. Es ist wirklich beeindruckend mit welcher Detailverliebtheit ganze Städte, Dörfer und sogar Flughäfen nachgebaut und zum Leben erweckt werden. Seht selbst:

Hamburg Miniatur Wunderland 2 Hamburg Miniatur Wunderland 3 Hamburg Miniatur Wunderland 4 Hamburg Miniatur Wunderland 5 Hamburg Miniatur Wunderland 6 Hamburg Miniatur Wunderland 7

Hier noch der offizielle Link zum Miniatur Wunderland: http://www.miniatur-wunderland.de/

Kleiner Tipp am Rande: Reserviert euch die Tickets für das Wunderland bereits vor eurem Urlaub, so erspart ihr euch etwaige Wartezeiten.

lg
euer Michael

Hamburg – Fischmarkt | Hafen | Speicherstadt

Nachdem ihr vor zwei Wochen bereits den ersten Artikel über Hamburg lesen konntet, folgt heute der zweite Teil. Hamburg hat wirklich einiges zu bieten. Was in Wien der Würstlstand nach einer durchzechten Nacht ist, ist der Fischmarkt für die Hamburger. Am Sonntag Morgen begaben wir uns auf eben diesen und genossen die Atmosphäre. Am Fischmarkt trifft alt auf jung. Einerseits die Jugendlichen/Jung gebliebenen die entweder in der Halle bei Live Musik noch weiter feiern bzw. jene die noch vor dem Schlafen gehen sich schnell einen Fischburger genehmigen und andererseits die Touristen und Pensionisten, die extra früh aufgestanden sind, um das Treiben auf dem Fischmarkt live zu erleben. Und es ist genauso wie man es sich vorstellt. Jeder Verkäufer steht hinter seiner Theke und versucht mit jedem erdenklichen Verkäuferschmäh seine Fische an den Mann zu bringen. Neben den frischen Fischen hat man auch die Möglichkeit sich herausgebackene Fische zu kaufen und wer es lieber etwas gesünder mag, kann frisches Obst und Gemüse in prall gefüllten Körben zu je 10€ erstehen.

Hamburg_Fischmarkt_1 Hamburg_Fischmarkt_2

Da wir schon am Fischmarkt waren, haben wir die Gunst der Stunde genützt und den Hafen ein wenig genauer betrachtet:

Hamburg_Wasser_1 Hamburg_Wasser_2

Natürlich durfte der Besuch der Hafencity/Speicherstadt dann auch am Sonntag nicht fehlen. Was mir jedesmal aufs neue extrem gut gefällt, ist die Klangbox in der Hafencity, wo man diverse Musikstücke über kleine Lautsprecher anhören kann:

SpeicherstadtSpeicherstadt_2

Leider war das Wetter am Sonntag nicht mehr so schön wie am Samstag und daher entschlossen wir uns, das Miniatur Wunderland anzusehen. Wirklich beeindruckend, mit welcher Detailverliebtheit diese Miniaturwelten aufgebaut werden. Die Fotos dazu bekommt ihr nächste Woche zu sehen :-)

lg
Euer Michael