Kategorie-Archiv: Fun

Auflösung Foto-Musikquiz Teil 3

Nun gut. Nachdem 2 von 3 Titel richtig erraten wurde, hat nur mehr einer gefehlt, welcher hier jetzt aufgelöst wird :-)

Hier zur Erinnerung noch einmal das Foto bzw. der ursprüngliche Blogeintrag:

Titel Nr. 1 symbolisiert durch das Handy und das Schwein, welches sich von dem Handy weggedreht hat, lautet: Kein Schwein ruft mich an – von Max Raabe:

Titel Nr. 2 symbolisiert durch den Mann mit dem Schwein auf dem Kopf lautet: Männder sind Schweine – die Ärzte:

Titel Nr. 3 und mitunter auch der schwierigste, wird durch ein Schwein symbolisiert, welches auf der Weltkarte steht: Du musst ein Schwein sein (auf dieser Welt) – von den Prinzen:

Ich hoffe ihr hattet Spaß. Bis zum nächsten Musikquiz :-)

lg
Euer Michael

Das große Foto-Musikquiz Teil 3

Es ist wieder soweit. Ich habe wieder eine neue Quizrunde eröffnet. Diesmal wird es aber ein wenig schwieriger. Im heutigen Foto haben sich drei Musiktitel versteckt. Wer von Euch schafft es als Erster alle drei Musikstücke inklusive Interpreten in den Kommentaren zu posten.

Ich freue mich auf eure Tipps. Die Auflösung gibts hier in 2 Tagen als Kommentar.

lg
Euer Michael

Camera Obscura …

… oder wie man mit einer Unterhosenschachtel ein Portrait macht.

Man nehme:

  • eine lichtdichte Schachtel
  • ein lichtempfindliches s/w Fotopapier
  • eine Nadel
  • einen Joghurtdeckel
  • schwarzes Klebeband

Man:

  • macht mit der Nadel ein Loch in den Joghurtdeckel.
  • schneidet ein kleines Loch aus der Schachtel und klebt den Joghurtdeckel über das Loch.
  • dichtet das Loch des Joghurtdeckels mit dem schwarzen Klebeband ab.
  • geht in einen ganz ganz dunklen Raum und legt das lichtempfindliche Fotopapier auf die gegenüberliegende Seite des Loches.
  • geht dann ins Freie, stellt sein Model in die Sonne und bittet es ruhig zu sitzen.
  • richtet dann die Schachtel auf das Model und entfernt das schwarze Klebeband.
  • wartet 20-30 Sekunden.
  • klebt das Klebeband wieder vor die Öffnung und geht in den zuvor genannten dunklen Raum.
  • nimmt dort das Fotopapier aus der Schachtel und legt es 60 Sekunden in den Entwickler, 15 Sekunden in Essigwasser, 30 Sekunden in den Fixierer und 120 Sekunden ins Wasser.
  • freut sich, sein erstes selbstgemachtes Foto mit der selbst gebauten Kamera in der Hand zu halten.

Wie geil ist dass denn? Ich habe es selbst nicht glauben können, dass man mit so einfachen Mitteln ein verhältnismäßig scharfes und detailreiches Foto in der Hand halten kann. Und das aus einer Unterhosenschachtel!!! Einfach unglaublich und faszinierend:

Wenn man das Bild betrachtet, fällt einem auf, dass es einerseits ein Negativ ist (die hellen Flächen erscheinen dunkel und umgekehrt) und andererseits auch spiegelverkehrt ist.

In Zeiten wie diesen ist das zum Glück überhaupt kein Problem mehr. Einmal geschwind in Photoshop geladen, das Bild invertiert und die Arbeitsfläche horizontal gespiegelt ergibt folgendes Bild:

Damit das ganze auch wirklich ein schönes S/W Portrait wird, habe ich das Bild noch in S/W konvertiert und ein wenig an der Gradationskurve gedreht:

Also ich muss schon sagen, dass hat etwas! Seine eigene Kamera zu basteln und dann auch noch die Fotos selbst zu entwickeln. Es hat echt viel Spaß gemacht und nochmal ein riesen Dankeschön, an alle Beteiligten.

lg
euer Michael

Fotoexperiment – Stille Post

Ich habe auf einem Blog (http://birgitengelhardt.de/blog/2011/06/grosse-fotoaktion-stille-post-anmeldethread/) einmal von einem Projekt gelesen, wo versucht wurde, das Kinderspiel „Stille Post“ in die Fotografie umzusetzen. Und zwar hat das Ganze so funktioniert, dass der erste Teilnehmer ein Foto gemacht hat und es an die nächste Person geschickt hat. Diese Person sieht sich dann das Foto an und nimmt sich 1 Aspekt aus diesem Foto heraus und macht dann basierend auf diesem ebenfalls ein Foto. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis alle Teilnehmer einmal an der Reihe waren.

Ein möglicher Aspekt könnte sein:

  • Motivwahl
  • Formen
  • Farben
  • Bildgestaltung
  • Bildstimmung
  • Lichtgestaltung

Die Idee hat mir so gut gefallen, dass ich sie ebenfalls mit meinen Kollegen und Kolleginnen von der Fotoschule ausprobiert habe.

Die Teilnehmer musste auch noch folgende Fragen beantworten:

  • Was hat mir an dem zugeschickten Foto besonders gefallen?
  • Welchen Aspekt aus diesem Foto habe ich mir herausgesucht, um mein eigenes Foto zu fotografieren?

Die Fotos und die Antworten könnt ihr hier bewundern:

Das Anfangsfoto habe ich selbst geschossen und ist während eines Spazierganges entlang des Kritzendorfer Strombades entstanden. Ich habe bewusst eine geringe Schärfentiefe gewählt und wollte die gegenüberliegende Donauuferseite nicht auf das Bild nehmen, damit dem Betrachter die Illusion gegeben wird, dass es sich hier auch um einen Strand am Meer handeln könnte.

Michael Bösendorfer

Karin Steiner:

Was hat mir an dem zugeschickten Foto besonders gefallen?
Dass der Vorder- und Hintergrund unscharf ist, dass ein Bildausschnitt genommen wurde, der nicht den Himmel umfasst (wie das normalerweise bei Strand-Gewässerbildern der Fall ist), sondern nur Steine und Wasser.

Welchen Aspekt aus diesem Foto habe ich mir herausgesucht, um mein eigenes Foto zu fotografieren?
Auf etwas zu fokussieren, auf dass man normalerweise nicht fokussiert, einen Teil im Bild unscharf zu lassen, die runde Nieten haben auch eine runde Form so wie die runden Steine.

Karin Steiner

Julia Sommer:

Es ist die Blendensache mit vorne und hinten unscharf perfekt gelungen und der Bildausschnitt ist auch sehr interessant und gut gewählt. Außerdem kann man nur rätseln, worum es sich eigentlich dabei handelt – Backwerk vielleicht?! Spannend!

Ich habe mir den Aspekt „technische Bildgestaltung“ ausgesucht. Du sagst „Blende“ ich antworte mit „Verschlusszeit“!

Julia Sommer

Manuela Offenzeller:

Was hat mir an dem zugeschickten Foto besonders gefallen?
„Fließender“ Wasserfall über Geländeabruch – Bildaufbau mit Stein und Wasserloch ergibt ein X

Welchen Aspekt aus diesem Foto habe ich mir herausgesucht, um mein eigenes Foto zu fotografieren?
Fallendes Wasser

Manuela Offenzeller

Elisabeth Scheiring:

Besonders inspiriert hat mich zum einen die ausgezeichnete Lichtsituation, die wiederum der Phantasie des Betrachters freien Lauf lässt bzw. zum anderen die Schönheit der Natur und ihre Formungen.

Ich habe mich für den Aspekt des „Wassers“ und der „Natur“ entschieden und dazu gestern am See eine Seerose gefunden.

Elisabeth Scheiring

Ruben Gutzat:

Also am besten haben mir natürlich die Fliegen gefallen die sich im inneren der Seerose tummelten, zumal das ja nicht unbedingt was ist was man mit Seerosen assoziiert und deswegen einen netten Kontrast gibt.

Und das Fliegen-Thema wollte ich auch in meinem Foto haben!

Ruben Gutzat

Andrea Poschalko:

Besonders gefallen am zugeschickten Foto hat mir die „Schönheit des alltäglichen Schnappschusses“

Inspiriert hat mich einerseits die Skurrilität des Fotos und andererseits habe ich mir das Thema „Fliegen und Vergänglichkeit“ herausgegriffen.

Andrea Poschalko

Isabella Rauch:

Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mit diesem Bild etwas anzufangen. Die Farben sind angenehm, könnten vielleicht etwas stärker sein.

Jedoch habe ich mich schnell als Referenz für mein Bild das Huhn gewählt. Mein Thema im Bild … Eier -> stammen vom Huhn.

Isabella Rauch

Michael Bösendorfer:

Mir hat sehr gut die Bildkomposition gefallen. Besonders die geringe Schärfentiefe hat es mir angetan.

Ich habe mir einerseits den Aspekt des Ei’s herausgeholt und natürlich durfte die geringe Schärfentiefe in meiner Bildkomposition auch nicht fehlen.

Michael Bösendorfer

Mir hat das ganze Experiment sehr viel Spaß gemacht und ich möchte mich hier noch einmal herzlich bei allen Teilnehmern bedanken. Ohne Euch wäre dieses fantastische Experiment in dieser kurzen Zeit nicht möglich gewesen! Wie hat euch die Geschichte gefallen?

lg
Euer Michael

Auflösung Foto-Musikquiz Teil 1

Erstmals vielen vielen Dank für eure Teilnahme und die zahlreichen Tipps an meinem ersten Foto-Musikquiz.
Ich hoffe euch hat das Raten ebenso viel Freude bereitet, wie mir das Durchlesen eurer Tipps. Ich bin echt positiv überrascht, dass die meisten von euch in die richtige Richtung getippt haben und ich somit mit meinem Foto anscheinend die richtigen Assoziationen geweckt habe. Im Grunde genommen, trifft somit jeder Tipp in irgendeiner Art und Weise auf das Foto zu. Dennoch habe ich ein bestimmtes Lied im Kopf gehabt und möchte euch nun einerseits verraten um welches Lied es sich handelt und andererseits möchte ich euch beschreiben, was ich mir beim Fotografieren gedacht habe.

Die meisten haben erkannt, dass es sich bei den fotografierten Objekten um Würfel handelt, welche nicht zufällig angeordnet wurden. Die meisten von euch haben auch noch entdeckt, dass die Zahlen 1, 2 und 3 Augen zeigen. Somit würden grundsätzlich einmal alle Tipps mit einer Zahlenfolge in die nähere Auswahl fallen. Natürlich war mir bewusst, dass es viele Lieder mit einer Zahlenfolge gibt, und so musste ich die Möglichkeiten noch etwas einschränken. Daher liegt das Geheimnis im Detail begraben.

Wenn man sich noch einmal das Foto ansieht, erkennt man, dass ich genau 3 Würfel fotografiert habe.

Wenn man das Bild ganz genau betrachtet bemerkt man, dass von den 3 sichtbaren Seiten des jeweiligen Würfels zwei Seiten ca. gleich stark beleuchtet sind und eine im Schatten liegt. Wer meine Set-up Anleitung genau durchglesen hat, war hier klar im Vorteil :-) Dort habe ich nämlich verraten, dass ich mich bewusst für nur eine Lichquelle entschieden habe. Meine Intention dahinter war, dass einem die hellen Flächen ins Gesicht springen. Des weiteren habe ich die Würfel von Links nach Rechts angeordnet, was theoretisch dem Lesefluss (uns Europäern :-)) entspricht. Wenn man nun zuerst die oberen Würfelflächen ansieht, bekommt man 1 – 2 – 3 und wenn man sich die vorderen Zahlen ansieht bekommt man 4 – 3 – 2. Und das wäre auch schon der entscheidende Hinweis um das Rätsel lösen zu können. Und zwar handelt es sich hier um Teile des Refrains von Count on me von Bruno Mars:

You can count on me like 1 2 3
I’ll be there
And I know when I need it I can count on you like 4 3 2
And you’ll be there

Wer das Lied nicht kennt, soll jetzt entweder Ö3 aufdrehen (die Wahrscheinlichkeit dass es genau jetzt gespielt wird ist bei diesem Sender recht hoch) oder kann sich auch das Video auf Youtube ansehen.

An dieser Stelle möchte ich natürlich auch Paula gratulieren, welche als Einzige (abgesehen von meiner Frau) das Lied erkannt und den richtigen Tipp auf Facebook abgegeben hat. Du bist aktuell somit die alleinige Führende beim großen „Michael fotografiert Foto-Musikquiz 2012″ :-)

Ich freue mich schon auf das nächste Foto-Musikquiz und eure Tipps.

lg
euer Michael

Entenjagd

Nachdem mein erster Beitrag über die Enten bei euch so gut angekommen und auf reges Interesse gestoßen ist, habe ich mich entschlossen für euch noch einmal auf die Pirsch zu gehen. Diesmal habe ich meine lieben Hausenten in ihrem natürlichen Lebensraum fotografiert:

lg
euer Michael

Sag mir ein Wort mit drei E

Schneeenten!

Ja. Einige von euch können sich sicher daran erinnern, dass es vor ein paar Wochen auch im Osten von Österreich ein zwei Tage kurz geschneit hat. Leider war der Schnee gleich nach 2 Tagen wieder weg, sodass mir keine Zeit blieb, mit meiner Kamera einen winterlichen Ausflug zu machen.

Ich habe jedoch die Gunst der Stunde genutzt und konnte meinen Enten einen kurzen Auslauf am Balkon gönnen. In einem unbeobachteten Moment trauter Zweisamkeit, gelang mir dieser einzigartige Schnappschuss:

lg
Michael