Archiv für den Monat: September 2013

Gastauftritt: Ruben

Ruben habe ich vor einem Jahr während unserer gemeinsamen Zeit auf der Fotoschule-Wien kennen gelernt. Seine außergewöhnlichen Fotos haben mich immer inspiriert und gefesselt. Obendrein ist er ein klasse Kerl und äußerst sympathisch , und das obwohl er Deutscher ist. :-)

Aktuell experimentiert Ruben an einer „Scientist“-Serie und deswegen ist es auch ein wenig experimentell. Ich bin sehr gespannt, was ihr zu seinen Fotos zu sagen habt.

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Weitere Fotos von Ruben findet ihr hier. Unbedingt ansehen!
Und hier noch ein paar Worte von Ruben: „Danke an die jungen, talentierten Wissenschaftler Amalie Dick (oben), Matthew Watson (mitte) und Mattia Dona (unten) fürs geduldige Modeln mit ihren Lieblingsgegenständen aus dem Labor.“

Falls ihr auch einmal ein paar Fotos auf meinem Blog vorstellen möchtet, könnt ihr euch gerne an mich wenden und wir besprechen alles weitere. 😉

lg
Euer Michael

Unser erster Themenphotowalk

Letzten Mittwoch fand der erste Themenphotowalk statt und ich muss sagen: Es war einfach nur geil. Zu sechst machten wir uns 1 1/2 Stunden auf den Weg vom Stephansplatz, über den Graben bis zum Michaelerplatz und in Richtung Volksgarten. Ziel des Photowalks ist es nicht, wie ein Tourist durch die Straßen zu schlendern und alles zu fotografieren was einen vor die Linse kommt. Viel mehr geht es darum, sich intensiv mit seiner Umgebung auseinanderzusetzen um dann vielleicht Dinge zu entdecken, die sonst im Verborgenen geblieben wären. Und schlussendlich soll natürlich die Freude am Fotografieren im Vordergrund stehen. :-)

Meine Aufgabe während des Photowalks war, den Teilnehmern bei Fragen zu Seite zu stehen und ein paar Tipps zur Bildgestaltung (z.b. Drittelregel) zu geben. Als Thema habe ich mir folgendes überlegt. Eine Möglichkeit um Spannung in Fotos zu bringen sind Kontraste. Sei es zum Beispiel durch Licht & Schatteneffekte oder inhaltliche Kontraste wie zum Beispiel Jung und Alt. Einen Auszug der entstandenen Fotos möchte ich euch heute zeigen. Eines vorweg: Ich bin extrem stolz auf meine Teilnehmer, die so viel Kreativität angefangen von der Motivauswahl bis hin zur Bildgestaltung, der Wahl der Perspektive und Ausschnitte an den Tag gelegt und diese einzigartigen Fotos geschossen haben.

Fotos von Anna

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Fotos von Carina

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Fotos von Elisabeth

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Fotos von Isabella

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Fotos von Marie

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Fotos von mir :-)

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Es hat mir irrsinnig viel Spaß gemacht und es war extrem cool zu sehen, mit welchem Enthusiasmus meine Mädels an die Sache herangegangen sind. Das spannende für mich ist anschließend die Fotos der anderen Teilnehmer zu sehen. Oft frage ich mich, wo haben die das eigentlich entdeckt. Ich freue mich schon sehr auf meinen nächsten Themenphotowalk, welcher voraussichtlich im Dezember stattfinden wird. Unverbindliche Voranmeldungen könnt ihr mir gerne an office@boesendorfer-photography.com schicken.

Wie gefallen euch die Fotos?

lg
Euer Michael

PS: die Fotos in der Küche hängen noch nicht 😉

Wie die Fotos nun wirklich in die Küche kamen :-)

Nachdem ich schon vor gut einem Jahr den Versuch gestartet habe, Fotos für unsere Küche zu fotografieren, wurde ich heuer wieder liebevoll von meiner Frau daran erinnert, dass noch immer keine Fotos in der Küche hängen. Das lag hauptsächlich daran, dass die gedruckten Fotos, nicht das hergaben, was ich mir ursprünglich in den Kopf gesetzt hatte.

So waren die Wassertropfen zu verschwommen und der Untergrund wirkte durch das weiße nasse Tuch einfach zu fad.

Seit letztem Jahr konnte ich mein Wissen deutlich erweitern und daher konnte ich die Probleme in den Griff bekommen. Aber nicht nur das Wissen spielt eine entscheidende Rolle, sondern auch die Ausrüstung. 😉

Zum einen habe ich einen richtigen Fototisch mit glatter weißer Oberfläche verwendet und zum anderen achtete ich beim Blitzen auf eine möglichst kurze Abbrennzeit. Dies erreichte ich, indem ich die Leistung meines Aufsteckblitzes möglichst niedrig einstellte, dafür musste ich mit der ISO auf 200 gehen und die Blende auf 5,6f einstellen.

Eines meiner Lieblingsfotos ist die fallende Orange.

Wasserkaraffen 2

Die Farben der einzelnen Paprika und diese dreier Kombination hat es mir besonders angetan.

Wasserkaraffen 3

Nachdem wir zuerst die Früchte einzeln in die Wasserkaraffe fielen ließen, versuchten wir es mit mehreren Früchten auf einmal. Wasserkaraffen 1

Nicht jede Frucht schaffte es in das heißbegehrte Wasser. Macht nix, gerade deshalb gefällt mir dieses Fotos ganz besonders.Wasserkaraffen 4Als Schlussauftritt durfte noch einmal jede Frucht und jedes Gemüse in die Karaffe. Entstanden ist dann dieses bunte Potpourri. Wasserkaraffen 5

Jetzt muss ich die Fotos eigentlich nur noch ausdrucken, einen passenden Bilderrahmen finden und an die Wand montieren. Aber das ist eine andere Geschichte. 😉 Wenn es soweit ist, zeige ich euch natürlich das Ergebnis.

lg
Euer Michael