Archiv für den Monat: April 2013

Hamburg – Miniatur Wunderland

Nachdem ihr in den letzten beiden Hamburg Artikel (Stadt des Wassers und des Windes, Fischmarkt | Hafen | Speicherstadt) viel von Hamburg zu sehen bekommen habt, folgt nun der dritte und vorerst letzte Teil unseres Hamburg Aufenthalts.

Leider war das Wetter am Sonntag nicht so schön und so entschlossen wir uns in das Miniatur Wunderland von Hamburg einzutauchen. Es ist wirklich beeindruckend mit welcher Detailverliebtheit ganze Städte, Dörfer und sogar Flughäfen nachgebaut und zum Leben erweckt werden. Seht selbst:

Hamburg Miniatur Wunderland 2 Hamburg Miniatur Wunderland 3 Hamburg Miniatur Wunderland 4 Hamburg Miniatur Wunderland 5 Hamburg Miniatur Wunderland 6 Hamburg Miniatur Wunderland 7

Hier noch der offizielle Link zum Miniatur Wunderland: http://www.miniatur-wunderland.de/

Kleiner Tipp am Rande: Reserviert euch die Tickets für das Wunderland bereits vor eurem Urlaub, so erspart ihr euch etwaige Wartezeiten.

lg
euer Michael

Hamburg – Fischmarkt | Hafen | Speicherstadt

Nachdem ihr vor zwei Wochen bereits den ersten Artikel über Hamburg lesen konntet, folgt heute der zweite Teil. Hamburg hat wirklich einiges zu bieten. Was in Wien der Würstlstand nach einer durchzechten Nacht ist, ist der Fischmarkt für die Hamburger. Am Sonntag Morgen begaben wir uns auf eben diesen und genossen die Atmosphäre. Am Fischmarkt trifft alt auf jung. Einerseits die Jugendlichen/Jung gebliebenen die entweder in der Halle bei Live Musik noch weiter feiern bzw. jene die noch vor dem Schlafen gehen sich schnell einen Fischburger genehmigen und andererseits die Touristen und Pensionisten, die extra früh aufgestanden sind, um das Treiben auf dem Fischmarkt live zu erleben. Und es ist genauso wie man es sich vorstellt. Jeder Verkäufer steht hinter seiner Theke und versucht mit jedem erdenklichen Verkäuferschmäh seine Fische an den Mann zu bringen. Neben den frischen Fischen hat man auch die Möglichkeit sich herausgebackene Fische zu kaufen und wer es lieber etwas gesünder mag, kann frisches Obst und Gemüse in prall gefüllten Körben zu je 10€ erstehen.

Hamburg_Fischmarkt_1 Hamburg_Fischmarkt_2

Da wir schon am Fischmarkt waren, haben wir die Gunst der Stunde genützt und den Hafen ein wenig genauer betrachtet:

Hamburg_Wasser_1 Hamburg_Wasser_2

Natürlich durfte der Besuch der Hafencity/Speicherstadt dann auch am Sonntag nicht fehlen. Was mir jedesmal aufs neue extrem gut gefällt, ist die Klangbox in der Hafencity, wo man diverse Musikstücke über kleine Lautsprecher anhören kann:

SpeicherstadtSpeicherstadt_2

Leider war das Wetter am Sonntag nicht mehr so schön wie am Samstag und daher entschlossen wir uns, das Miniatur Wunderland anzusehen. Wirklich beeindruckend, mit welcher Detailverliebtheit diese Miniaturwelten aufgebaut werden. Die Fotos dazu bekommt ihr nächste Woche zu sehen :-)

lg
Euer Michael

Ich und der Vienna City Marathon 2013

Eigentlich wollte ich heuer am VCM 2013 mitmachen, doch leider hat mir die brisante Lage in Nordkorea einen Strich durch die Rechnung gemacht. Stattdessen verbrachte ich meinen ersten VCM als Fotograf neben der Strecke. Mein Plan: die überanstrengten Gesichter der Läufer zu fotografieren und ihre Anstrengung und Schmerzen in den Fotos festzuhalten. Auch wenn hin und wieder der eine oder andere Läufer schon nach ca. 12km nicht mehr ganz fit war, so waren die meisten von ihnen immer noch hoch motiviert. Aus diesem Grund musste ich dann meine Idee verwerfen und ich habe mich stattdessen auf die Emotionen konzentriert. Viel Spaß mit den Fotos:

VCM 2013 1 VCM 2013 2 VCM 2013 3VCM 2013 4 VCM 2013 5 VCM 2013 6Zieleinlauf am Heldenplatz: VCM 2013 7Die Stimmung der Teilnehmer beim Zieleinlauf war ziemlich gut. Meistens. Wie der Herr rechts ins Ziel gekommen ist, hätte ich wetten können, dass es sich hierbei um Greys Anatomy Arzt Dr. Richard Webber handelt. Aber wahrscheinlich war er es dann doch nicht.

VCM 2013 8 VCM 2013 9

Was ich beim nächsten Mal beachten muss:

  • Ich war mit einem 70-300mm Teleobjektiv auf der Strecke, was wirklich nett ist, doch dann muss man die Verschlusszeiten doch noch deutlich reduzieren. Eine 1/250 Sekunde, war dann manchmal zu lang, insbesondere wenn die Personen direkt vor deiner Linse vorbeirauschen.
  • Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe, zwei gute Freunde zu Fotografieren. Wenn ich das nächstes Jahr wieder machen werde, sind 2 Dinge zu beachten:
  1. Man muss unbedingt wissen, wo sich der Läufer genau befindet, ansonsten läuft er an dir vorbei ohne dass du eine Chance hast ihn zu fotografieren. Hier möchte ich mich auch noch einmal kurz über die VCM App aufregen. Diese ist eine absolute Frechheit, da sie zu keinem Zeitpunkt (außer beim Start ;-)) die richtige Position des verfolgten Läufers angezeigt hat. Laut App war der Läufer noch auf der Lände, als er bei mir in der Linken Wienzeile vorbeigelaufen ist. Abgesehen davon, dass ich ca. 10 Minuten gebraucht habe, bis ich überhaupt zu dieser Streckeninfo gekommen bin.
  2. Sollte der Läufer den ungefähren Platz des Fotografen kennen und dann entweder ganz Links oder ganz Rechts Außen laufen. So hat man als Fotograf freie Sicht auf den Läufer und der Autofokus kann den Läufer leichter erfassen.
  • Und natürlich bin ich auf den klassischen Anfängerfehler reingefallen. Immer wieder habe ich mich dabei erwischt, dass ich aufgrund des Zoomobjektivs den Ausschnitt zu eng gewählt habe und so die Füße der Läufer abgeschnitten habe.
  • Gute Plätze zum Fotografieren: Linke Wienzeile, da man so ohne Probleme auf die Mariahilferstraße oder wenn man möchte zum Zieleinlauf am Heldenplatz wechseln kann. Ich war nicht direkt bei der Sezession, da mir dort zu viele Zuschauer gestanden sind. Ein paar hundert Meter weiter, und man hat einen super Platz in der ersten Reihe.

An dieser Stelle möchte ich nochmal allen Teilnehmern des VCM meine Hochachtung aussprechen. Es ist eine unglaubliche Leistung, was jeder einzelne der ca. 40.000 Teilnehmer am Sonntag geleistet hat. Respekt!

lg
Euer Michael

Hamburg – Stadt des Wassers und des Windes

Nachdem Michael mit dem Aufbau seiner Firma ziemlich beschäftigt ist, habe ich die Ehre wieder mal einen Gastbeitrag zu verfassen. Diese Chance möchte ich gleich nutzen um euch meine Hamburg-Fotos zu zeigen.

Michael und ich haben vor einem Monat ein Wochenende in Hamburg verbracht, wobei Michael an diesem Wochenende fleißig war und einen Zeitraffer Workshop bei Gunther Wegner besucht hat. Währenddessen hatte ich einen ganzen Tag Zeit, um die Stadt für mich allein zu erkunden.
Da Michael seine Spiegelreflexkamera für den Zeitrafferworkshop benötigt hat, blieb mir nichts anderes übrig als mir eine Einwegkamera zu kaufen, um damit die Hansestadt Hamburg fotografisch festzuhalten. Damit das Ganze aber nicht zu einfach ist, habe ich mir folgende Aufgabe gestellt:

  1. Alle Fotos einem bestimmten Motto zu widmen.
  2. Die Kamera innerhalb von 6 Stunden auszuknipsen.
  3. Michael zu beweisen, dass auch ich verdammt gute Fotos machen kann.

Nachdem Hamburg nicht umsonst die Elemente Wind und Wasser symbolisiert, war das Motto „Wind und Wasser“ schnell festgelegt. Besonders angetan haben es mir der Binnenalster im Zentrum der Stadt und die berühmte Speicherstadt.

Speicherstadt_Binnenalster

Die meiste Zeit habe ich bei den Landungsbrücken verbracht. Das Wetter war perfekt zum Fotografieren, leicht bewölkt und zwischendurch hat die Sonne durchgeblinzelt.

Landungsbrücken_1_2

Da ich auf der Einwegkamera keinerlei Einstellungen vornehmen konnte, habe ich meinen Hauptfokus vor allem auf eine interessante Motivwahl und ungewöhnliche Perspektiven gelegt.

Landungsbrücken_3_4Landungsbrücken_5_6

Entscheidet selbst, ob ich den 3.Punkt meiner Aufgabenstellung eurer Meinung nach erfüllt habe. :-)

Bis bald!

lg
eure Marie

Nach der Ruhe kommt der Sturm …

Wie die treuen Leser unter euch sicher bemerkt haben, ist es in letzter Zeit etwas ruhiger um „michaelfotografiert.com“ geworden. Das liegt weder daran, dass mir die Ideen ausgegangen sind, noch dass mir die Lust am Schreiben/Fotografieren vergangen ist. Im Gegenteil. Aktuell wandert jede neue Idee in eine Warteschlange und wartet nur darauf wieder hervorgeholt zu werden.

Der Hauptgrund liegt darin, dass ich mich als Fotograf (genauer genommen als Pressefotograf und Fotodesigner, so heißt nämlich das Gewerbe), teilselbstständig gemacht habe. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, ist mir die Entscheidung nicht leicht gefallen. Niemand gibt einen gut bezahlten und spannenden Job so leicht auf. Allerdings ist die Fotografie für mich mittlerweile mehr als nur ein Hobby geworden. Man kann sagen, dass das Fotografieren meine große Leidenschaft ist. Und dafür sind mir die Wochenenden schlicht und einfach zu wenig. Es fehlte bis jetzt immer die Zeit, um alle meine Ideen umsetzen zu können. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, den Schritt zu wagen und die Stunden in meinem Job zu reduzieren sodass ich mich mehr der Fotografie widmen kann. Es ist einfach wichtig, sich selbst treu zu bleiben und das zu machen, was einem am meisten Spaß macht. Und das ist für mich die Fotografie!

Die Hochzeitsfotografie ist davon nach wie vor meine größte Leidenschaft. Es gibt nichts schöneres, als ein Hochzeitspaar an ihrem Hochzeitstag vom Anfang bis zum Ende zu begleiten. Diese Freude, die an diesem Tag von dem Hochzeitspaar, von den Eltern und den Gästen versprüht wird, ist unvergleichlich. Doch bevor ich mich dieser Leidenschaft widmen kann, muss ich noch einige Hürden auf mich nehmen. Die größte dieser Hürden ist die Meisterprüfung, die ich im Herbst in Angriff nehmen werde. Das verspricht viele spannende Blogeinträge, da ich von der Portraitfotografie, über Werbeaufnahmen und Lebensmittelaufnahmen bis hin zu Architekturfotografie noch einiges lernen muss und euch an diesem Lernprozess teilhaben lassen möchte. Für das eine oder andere Shooting brauche ich auch sicher noch ein Model und ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf meinem neuen Abenteuer begleiten würdet.

Bis Bald!

Vor der Ruhe

lg
Euer Michael