Archiv für den Monat: Oktober 2012

Adobe Fotowalk und ich ging mit

Eigentlich wollte ich euch im heutigen Blogpost ein paar Reportage Fotos vom Nationalfeiertag zeigen. Ich weiß nicht ob es am trüben Wetter lag, aber irgendwie wollte mich an diesem Tag die Muse nicht küssen. Dementsprechend wurden dann auch die Fotos. Alternativ zeige ich euch heute ein paar Fotos, welche ich beim Adobe Fotowalk letzten Sonntag aufgenommen habe. Unsere Gruppe bewegte sich in Richtung Donaukanal, Thema gab es keines.

So habe ich mich entschlossen, die Kunstwerke und Graffitis am Donaukanal zu dokumentieren.

Graffitis gleich beim Abgang

Graffiti mit Rad

Affengeil

Geiler schwarz/weiß Kontrast

Im anschließenden Vortrag von Martin Dörsch über Lightroom und Photoshop konnte ich auch noch einige interessante Tipps und Tricks mitnehmen. So habe ich gelernt, dass man mit der adaptiven Weitwinkelkorrektur von Photoshop, seine Fotos perfekt begradigen kann. So gelang es mir, die Fenster, obwohl von unten hinauf fotografiert, ohne nach hinten stürzende Lininen darzustellen. Mir gefällts 😉

Vorher (=fad)

Nach der adaptiven Weitwinkelkorrektur (=einfach nur geil)

Diesmal habe ich mich ein wenig mit der Farbmischung der Fotos gespielt. Einerseits sehr kontrastreiche schwarz/weiß Fotos und andererseits habe ich bei den anderen Fotos eine selektive Farbkorrektur durchgeführt um ausschließlich jene Farben im Bild zu betonen, welche mir wichtig waren.

lg
euer Michael

Herbst Impressionen

Der Herbst ist, genauso wie der Frühling ein sehr dankbarer Monat für Natur und Landschaftsfotografie. Die Farben, das Licht und auch die Motive sind einfach ein Traum.

Heute möchte ich euch meine Herbst Impressionen aus dem Lainzer Tiergarten zeigen. Ausnahmsweise habe ich mich diesmal nicht nur auf das Bildformat 3:2 beschränkt. Um zusätzliche Spannung in den Bildern zu erzeugen, habe ich diesmal mehrfach das quadratische Format und einmal das Panorama Format gewählt.

Heute habe ich wieder ein paar Tipps für euch:

  • Wenn man direkt gegen die Sonne fotografiert, muss man überbelichten, da ansonsten die Motive im Vordergrund (bei mir waren es die Blätter bzw. die Bäume) zu dunkel geraten. Der Grund liegt darin, dass die automatische Belichtungsmessung der Kamera mit dem Gegenlicht meistens nicht zurecht kommt.
  • Macht euch schon beim Fotografieren Gedanken darüber, welches Format eure Fotos in der Nachbearbeitung bekommen sollen.
  • Lasst zum Beispiel Äste oder Wege aus einer Ecke entspringen. So könnt ihr den Blick des Betrachters in eine bestimmte Richtung führen.
  • Betrachtet noch einmal das letzte Bild. Ich hätte das Hauptmotiv (den schönen grünen Baum) auch in die Bildmitte setzen können. Habe mich aber bewusst dagegen entschieden, da das Bild so viel spannender wirkt (Drittelregel).
  • Für Landschaftsaufnahmen mit Weitblick empfiehlt sich eine mittlere Blendenzahl zu wählen (z.B.: 8f oder 11f), da die Objektive in diesem Bereich in der Regel das beste Ergebnis liefern.

lg
Euer Michael

Auf den Spuren vom Paten

Also ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Nach der kurzen Sommerpause stapeln sich bei mir die Fotoprojekte. Nachdem ich den Fotomarathon erfolgreich hinter mich gebracht habe, widme ich mich nun wieder neuen Herausforderungen.

Heute möchte ich euch eines meiner aktuellen Fotoprojekte vorstellen. Jeder der mich kennt weiß, dass ich meine Projekte immer sehr genau und nach Plan abwickle. Aber hin und wieder kommt auch das Kind in mir zum Vorschein und da kann es schon mal vorkommen, dass ich mir etwas in den Kopf setze. Schon vor Monaten habe ich mir eingebildet, dass ich so eine Uralt Kamera aus dem Jahre Schnee besitzen möchte. Ich hatte genaue Vorstellungen wie sie aussehen sollte. Und zwar in der Anfangsszene von dem Filmklassiker „Der Pate“ geht ein Fotograf auf dem Parkplatz herum und fotografiert die eintreffenden Gäste. Und genau so eine Kamera wollte ich auch haben.

Nach langer Recherche hatte ich mich dazu entschlossen, mir genau so eine Kamera zu kaufen. Und ich muss euch sagen, es ist gar nicht so einfach, so ein Ding überhaupt noch zu finden. Aber Ebay und der Globalisierung sei dank, konnte ich folgende Kiste mit Inhalt ersteigern und sie aus den USA importieren lassen:

Bei dieser Kamera, handelt es sich um eine Speed Graphic aus dem Jahre 1945. Mein Ziel ist es, mit dieser Kamera in den nächsten Monate brauchbare Fotos zu entwickeln. Das setzt ein intensives Auseinandersetzen mit der Materie voraus. In den kommenden Monaten werde ich euch deshalb immer über den aktuellen Stand der Dinge informieren und über meine Erfolge und Rückschläge mit der Kamera berichten. Bis ich die ersten ausbelichteten Fotos in der Hand halte, wird es wohl noch ein wenig dauern.

Zuerst heißt es, sich das nötige Wissen anzueignen und die benötigten Filme, Chemikalien und sonstiges Zubehör zu besorgen.

lg
euer Michael

Fotomarathon 2012 – Teil 2

Wie versprochen zeige ich euch heute noch meine restlichen 6 Bilder vom Wiener Fotomarathon.

Aufgrund des Feedbacks, habe ich die Fotos diesmal in höherer Auflösung hochgeladen, sodass man auch die Details besser erkennen kann (klickst du Foto, wird Foto groß). Der Vollständigkeit halber, zeige ich euch nun alle 12 Bilder.

1. Samstags in Wien:

2. aus der Reihe tanzen:

3. genießen:

4. Süß(es):

5. Am Naschmarkt:

6. Jugendstil:

7. Kaufrausch:

8. hinter Gittern:

9. Wien – gestern und heute:

10. Ziegel(rot):

11. Salzburgs Spuren in Wien:

12. Ich bin dann mal weg:

Mein Lieblingsfoto von der ganzen Serie ist „Kaufrausch“, weil es nicht nur eine andere Sichtweise darstellt, sondern gleichzeitig auch Kritik an der heutigen Gesellschaft übt.

Welches Foto gefällt euch am besten?

lg
Euer Michael

PS: falls die Fotos nicht richtig angezeigt werden, versucht es einmal über folgenden Link: http://michaelfotografiert.wordpress.com/2012/10/06/fotomarathon-2012-teil-2/