Archiv für den Monat: September 2012

Fotomarathon 2012 – Teil 1

Gestern war es wieder einmal soweit. Nachdem ich letztes Jahr leider krankheitsbedingt nicht am Fotomarathon in Wien teilnehmen konnte, haben meine Frau und ich es heuer wieder geschafft. Da wir leider nur bis 14 Uhr Zeit hatten, haben wir uns entschlossen, am Halbmarathon (=12 Fotos) teilzunehmen. Ziel war es also innerhalb von 5 Stunden 12 Fotos zu 12 Themen zu schießen. Gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass man die Fotos nicht alle an einem Ort machen kann, sondern in halb Wien herumfahren muss.

Zusätzlich zu den vorgegebenen Themen, wollten wir auch noch einen roten Faden haben, welcher sich durch alle Fotos durchziehen sollte.

Ich bin ja ein großer Fan von extremer Unschärfe. Und da es gerade bei Architektur und Landschaftsfotografie, wo man meist Objekte fotografiert welche weiter entfernt sind, schwierig/unmöglich ist, diese Unschärfe ins Bild zu bringen, haben wir uns eines einfachen Tricks bedient.

Wie ihr sicher noch aus Maries Blogbeitrag wisst, hängt die Unschärfe sehr stark von der Distanz des Hauptmotivs zum Hintergrund ab. Daher haben wir uns entschlossen, dass wir Polaroid Fotos von unserem Hauptmotiv machen und dieses dann ca. 50cm vor der Kamera hielten. Dann haben wir das Polaroid Foto mit einer möglichst offenen Blende (= zw. 1.4f und 2.8f) fotografiert. Dadurch wird der Hintergrund unscharf und erzeugt einen schönen Rahmen.

Hier findet ihr einmal die ersten 6 Fotos unseres Foto Halbmarathons:

1. Samstags in Wien:

2. aus der Reihe tanzen:

3. genießen:

4. Süß(es):

5. Am Naschmarkt:

6. Jugendstil:

PS: falls die Fotos nicht richtig angezeigt werden, versucht es einmal über folgenden Link: http://michaelfotografiert.wordpress.com/2012/09/30/fotomarathon-2012-teil-1/

lg
Euer Michael

Auflösung Foto-Musikquiz Teil 4

Hier die Auflösung zum 4. Foto-Musikquiz. Für all jene, die es verpasst haben, hier nochmal der Link zum Quiz.

Der gesuchte Interpret war „Udo Jürgens„.

Die neun Lieder sind:

  1. Immer wieder geht die Sonne auf: die zwei Herrschaften auf dem Foto beobachten den Sonnenaufgang und als zweiter Hinweis
  2. Merci Cherie: nicht umsonst liegen die Merci und Mon Cheri auf dem Tisch 😉
  3. Mit 66 Jahren: die Merci und Mon Cheri bilden eine 66
  4. Ich war noch niemals in New York: der New York Reiseführer
  5. Wien: der Wien Reiseführer
  6. Griechischer Wein: das Weinglas
  7. Vielen Dank für die Blumen: die Blumen im Hintergrund
  8. Siebzehn Jahr‘, blondes Haar: das blonde Mädchen, welches den Sonnenaufgang beobachtet ist (ca.) 17 Jahre :-)
  9. Aber bitte mit Sahne: das Schlagobers in der Schüssel

Ich hoffe ihr hatte wieder Spaß beim Raten.

lg
Euer Michael

Auflösung Foto-Musikquiz Teil 3

Nun gut. Nachdem 2 von 3 Titel richtig erraten wurde, hat nur mehr einer gefehlt, welcher hier jetzt aufgelöst wird :-)

Hier zur Erinnerung noch einmal das Foto bzw. der ursprüngliche Blogeintrag:

Titel Nr. 1 symbolisiert durch das Handy und das Schwein, welches sich von dem Handy weggedreht hat, lautet: Kein Schwein ruft mich an – von Max Raabe:

Titel Nr. 2 symbolisiert durch den Mann mit dem Schwein auf dem Kopf lautet: Männder sind Schweine – die Ärzte:

Titel Nr. 3 und mitunter auch der schwierigste, wird durch ein Schwein symbolisiert, welches auf der Weltkarte steht: Du musst ein Schwein sein (auf dieser Welt) – von den Prinzen:

Ich hoffe ihr hattet Spaß. Bis zum nächsten Musikquiz :-)

lg
Euer Michael

Das große Foto-Musikquiz Teil 3

Es ist wieder soweit. Ich habe wieder eine neue Quizrunde eröffnet. Diesmal wird es aber ein wenig schwieriger. Im heutigen Foto haben sich drei Musiktitel versteckt. Wer von Euch schafft es als Erster alle drei Musikstücke inklusive Interpreten in den Kommentaren zu posten.

Ich freue mich auf eure Tipps. Die Auflösung gibts hier in 2 Tagen als Kommentar.

lg
Euer Michael

Fotografie-Fieber

Hier ist er: Der erste Gastbeitrag auf Michaels Blog. :-)

Wie die meisten wahrscheinlich schon mitbekommen haben, ist das Fotografieren für meinen Mann Michael ein sehr großes Hobby geworden. Da ist es nur selbstverständlich, dass ich mehr oder weniger zwangsweise auch einiges übers Fotografieren mitbekommen habe.

Anfangs habe ich meine Ohren zugeklappt sobald Michael angefangen hat mir etwas über Blendeneinstellungen, Belichtungszeit, richtigem Equipment etc. zu erzählen. Aber mit der Zeit wurde das Interesse immer größer. Da kam mir natürlich zugute, dass ich quasi einen Profi an meiner Seite hatte, den man ungeniert immer wieder die gleichen Fragen stellen konnte. Man glaubt es kaum, aber wenn man die Technik dahinter mal ein bisschen versteht, macht das Ganze auch Spaß!!! Das Fotografie-Fieber hatte auch mich gepackt!! :-)

Nachdem ich durch Michaels Fotografie-Experimente und seinen vielen bereitwilligen Erklärungen schon viel gelernt hatte, wollte ich mein bisheriges Wissen in einem Fotografie-Workshop untermauern. Meine Erkenntnisse und einige praktische Tipps die ich von diesem Wochenende mitgenommen habe, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Erkenntnis Nr.1:

Damit sich das ausgewählte Motiv von seiner Umgebung besser abhebt, kann man die Schärfentiefe reduzieren. Das macht man indem die Blende weit geöffnet wird (=kleine Blendenzahl). Dadurch wird der Hintergrund unscharf und das ausgewählte Motiv tritt klarer hervor. Das Auge weiß somit besser, wo es hinsehen soll.

Hier seht ihr gleiche Bilder mit einmal großer und einmal geringer Schärfentiefe:

Tipp: Um eine gute Unschärfe hinzubekommen, muss der Abstand zwischen Kamera und dem ausgewählten Motiv möglichst klein und der Abstand zwischen ausgewählten Motiv und Hintergrund möglichst groß sein!

Erkenntnis Nr.2:

Das Licht ist generell ein sehr wichtiger Faktor beim Fotografieren. Ein Motiv kann noch so schön sein, wenn das Licht nicht stimmt wirkt das Bild oft fad.

Tipp: Das ausgewählte Motiv sollte auf jeden Fall gut beleuchtet sein. Wenn der Hintergrund dunkler ist als das ausgewählte Motiv, wirkt das Bild noch besser!

Erkenntnis Nr.3:

Wasser ist total spannend zu fotografieren. Mit einer kurzen Belichtungszeit kann man einzelne Tropfen sichtbar machen, während man mit einer langen Belichtungszeit das Fließen des Wassers darstellen kann.

Hier ein Beispiel für eine kurze Belichtungszeit:

Und ein Beispiel für eine lange Belichtungszeit:

Bei einer langen Belichtungszeit ist die Gefahr des Verwackelns relativ groß. Deshalb sollte man entweder mit einem Stativ arbeiten oder so wie ich es im Bild oben gemacht habe, die Kamera auf einen stabilen Untergrund auflegen.

Tipp: Bei langen Belichtungen, ist es gut mit Selbstauslöser zu arbeiten. Denn durch das Drücken des Auslösers wackelt die Kamera ganz leicht und kann Schuld für ein unscharfes Bild sein!

Erkenntnis Nr.4:

Ich hatte während des Workshops die Gelegenheit, ein Makro Objektiv auszuprobieren. Das ist eine super Sache, weil man damit Objekte so nahe sehen kann, wie es das menschliche Auge nicht schafft. Ungewohnt dabei ist, dass man sehr nah an das Motiv herangehen muss und ein ziemlich ruhiges Händchen braucht. :-)

Die unten gezeigten Motive habe ich von ca. 10cm Entfernung fotografiert. In der Realität sind diese Motive ca. 4cm groß.

Tipp: Bei Makro Aufnahmen sollte die Blende nie ganz offen sein, da sonst nur ein winzig kleiner Teil des Motivs tatsächlich scharf ist. Am besten mit einer Blendenzahl ab 8.0 arbeiten.

Erkenntnis Nr.5:

Zum Schluss gibt es noch 2 Fotos mit „Zoom-Effekt“. Mit diesem Effekt kann man bei unbeweglichen Motiven eine Art Bewegung erzeugen. Das funktioniert indem man mit einer fixen Belichtungszeit (hier war es 1/30 Sekunde) während des Auslösens hinauszoomt.

Tipp: Wichtig ist es möglichst schnell und trotzdem gleichmäßig hinauszuzoomen, und dabei die Kamera möglichst ruhig zu halten!

Ich hoffe, die Bilder und Tipps haben euch gefallen. Ihr werdet bestimmt wieder einmal von mir lesen! Bis dahin viel Spaß beim selbst Ausprobieren!

lg
Eure Marie